Rotundovaldivia latidens

Art der Gattung Rotundovaldivia From Wikipedia, the free encyclopedia

Rotundovaldivia latidens ist eine Art der Krabben und einziger Vertreter der Gattung Rotundovaldivia (Syn. Valdivia (Rotundovaldivia)).[1] Es handelt sich um eine Süßwasserkrabbe der Neotropis, die in Peru, Ecuador und Brasilien beheimatet ist.[2]

Schnelle Fakten Systematik, Wissenschaftlicher Name der Gattung ...
Rotundovaldivia latidens
Systematik
Teilordnung: Krabben (Brachyura)
Überfamilie: Trichodactyloidea
Familie: Trichodactylidae
Unterfamilie: Dilocarcininae
Gattung: Rotundovaldivia
Art: Rotundovaldivia latidens
Wissenschaftlicher Name der Gattung
Rotundovaldivia
Pretzmann, 1968
Wissenschaftlicher Name der Art
Rotundovaldivia latidens
(A. Milne-Edwards, 1869)
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Merkmale

Rotundovaldivia latidens hat die Merkmale der Dilocarcininae. Der Carapax ist grob sechseckig, mäßig konvex, uneben und durch Quer-, Längs- und Schrägkämme und -rinnen gekennzeichnet. Er ist beim männlichen Holotyp 26,2 mm breit und 23 mm lang. Der Stirnrand ist glatt und gerade oder leicht konkav. Der vordere Seitenrand ist mit einem kleinen, abgerundeten Zusatzzahn bewehrt, der von vier bis sechs breit-dreieckigen scharfen Zähnen gefolgt wird. Der dritte bis fünfte Somit des Pleons sind verschmolzen. Das Pleon der Männchen ist auf Höhe des vierten Somiten sehr breit und verschmälert sich nach hinten. Das Telson ist glockenförmig, sein Proximalrand deutlich schmaler als der distale Rand des sechsten Somiten.[2]

Das erste Gonopodium ist deutlich sichelförmig, proximal sehr breit und zum Ende deutlich schmaler werdend. Das schlanke Ende ist im Winkel von 45 bis 50° deutlich nach bauchwärts-außen gebogen. Der Bauchrand hat einen niedrigen, abgerundeten Basallappen und proximal mehrere lange und kurze Borsten aufweist. Die Randnaht liegt innenseitig vom Stamm und dreht sich mit Beginn des körperfernen Abschnitts in Richtung Rückenseite und an der Spitze wieder nach innen-bauchseitig. Das subterminale Borstenfeld ist gut entwickelt und trägt kurze konische Dornen, die an der Außenseite dichter und länger als an der Innenseite sind und auf der Rückenseite fehlen. Die Spitze ist schmal und asymmetrisch, ihr bauchseitiger Rand ist länger als der rückenseitige. Die Öffnung ist eher breit und V-förmig, ihre distale Grenze ist schräg. Apikalborsten fehlen.[2]

Einzelnachweise

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