Mond von (532037) Chiminigagua
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| Chiminigagua und sein Mond durch das Hubble-Weltraumteleskop (2018). | |
| Zentralkörper | (532037) Chiminigagua |
| Eigenschaften des Orbits[1] | |
| Große Halbachse | > 9800 ± 40 km |
| Exzentrizität | |
| Periapsis | unbekannt |
| Apoapsis | unbekannt |
| Umlaufzeit | ≈ 19 d |
| Physikalische Eigenschaften | |
| Albedo | [1] |
| Scheinbare Helligkeit | 25,2 – 25,4[2] mag |
| Mittlerer Durchmesser | ≈ 190[1] km |
| Entdeckung | |
| Entdecker |
Scott S. Sheppard |
| Datum der Entdeckung | 15. Januar 2018 |
Das transneptunisches Objekt und Scattered Disc Object (532037) Chiminigagua hat einen bekannten Mond.[3] Der Begleiter weist etwa ein Viertel des Durchmessers der Mutterplanetoiden auf.
Entdeckung und Benennung
Chiminigaguas Mond wurde am 15. Januar 2018 von einem Astronomenteam, bestehend aus Scott S. Sheppard und Yanga R. Fernández (Universität von Hawaii) sowie Arielle Moullet (NRAO), auf 2018 vom Hubble-Weltraumteleskop erstellten Aufnahmen von Chiminigagua entdeckt. Der Begleiter wurde von den Entdeckern auf den Hubble-Bildern in einem Abstand von 0,17 Bogensekunden gefunden, mit einer um 3,0 ± 0,2m schwächeren scheinbaren Helligkeit. Durch die Aufnahmen ließen sich beide Komponenten des Systems als klar getrennt erkennen.
Bahneigenschaften
Der Mond umläuft das gemeinsame Baryzentrum in einem mittleren Abstand von 9800 km zum Planetoiden (26,4 Chiminigagua- bzw. 105,4 Satellit-Radien) und benötigt dafür etwa 15 Tage, was rund 10976 Umläufen in einem Chiminigagua–Jahr entspricht. Die Bahnexzentrizität sowie –neigung des Begleiters sind derzeit noch unbekannt.
Größe
Der Durchmesser des Mondes wird derzeit auf rund 190 km geschätzt, ausgehend von einem geschätzten Rückstrahlvermögen von 17 %, analog zum Mutterplanetoiden. Die Entdeckung des Mondes scheint keinen nennenswerten Einfluss auf die Größenbestimmung des Mutterplanetoiden zu haben, welcher nach aktuellen Schätzungen eine Größe von 742 km aufweist. Somit dürfte der Mond etwa 25,1 % des Durchmessers von Chiminigagua aufweisen. Die scheinbare Helligkeit von des Mondes beträgt 25,2 m.[2]
Die Entdecker halten es für denkbar, dass der Mond analog zur Kollisionstheorie zur Entstehung des Erdmondes entstanden sein könnte, ähnlich wie die Monde der anderen großen Transneptune. Bisher wurde noch keine Massebestimmung der beiden Körper durchgeführt.