Erste internationale Erfahrungen sammelte Samira Awali Boubacar im Jahr 2022, als sie bei den Afrikameisterschaften in Port Louis mit 25,50 s in der ersten Runde im 200-Meter-Lauf ausschied. Im Jahr darauf gewann sie bei den Spielen der Frankophonie in Kinshasa in 53,39 s die Bronzemedaille über 400 Meter hinter der Marokkanerin Sara el-Hachimi und Sita Sibiri aus Burkina Faso. 2024 belegte sie bei den Afrikaspielen in Accra in 53,18 s den achten Platz im 400-Meter-Lauf und im Juni schied sie bei den Afrikameisterschaften in Douala mit 24,61 s im Halbfinale über 200 Meter aus und kam über 400 Meter mit 55,65 s nicht über den Vorlauf hinaus. Daraufhin nahm sie an den Olympischen Sommerspielen in Paris teil und schied dort im 100-Meter-Lauf mit 12,06 s in der Vorausscheidungsrunde aus. Zudem war sie Fahnenträgerin Nigers bei der Eröffnungs- und Schlussveranstaltung der Spiele. Im Jahr darauf schied sie bei den Weltmeisterschaften in Tokio mit 52,99 s in der ersten Runde über 400 Meter aus. Anschließend belegte sie bei den Islamic Solidarity Games in Riad in 54,21 s den siebten Platz. 2026 gewann sie bei den Afrikameisterschaften in Accra in 1:59,63 min die Bronzemedaille im 800-Meter-Lauf hinter der Äthiopierin Msgana Hailu und Oratile Nowe aus Botswana und erreichte über 400 m Hürden das Finale, in dem sie nicht mehr an den Start ging.