Schachbundesliga 2025/26

Mannschaftsturnier im Schach From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Schachbundesliga 2025/26 war die 45. Spielzeit der deutschen Schachbundesliga im Mannschaftsschach. Die Saison ist am 27. September 2025 eröffnet worden und endete am 26. April 2026. Mit 15 Siegen und somit ohne Punktverlust wurde der SC Viernheim Meister.

Modus

16 Mannschaften traten während der Saison jeweils einmal gegeneinander an. Jede der Mannschaften bestand aus bis zu 18 Spielern, die zu Beginn der Saison gemeldet werden mussten. Zu jedem Spiel traten hiervon jeweils acht Spieler im Duell gegeneinander an. Die Mannschaft, die mehr Brettpunkte erzielt hatte, erhielt zwei Mannschaftspunkte, bei Gleichstand erhielten beide Mannschaften einen Punkt. In der Gesamtwertung wurde zunächst nach Mannschaftspunkten geordnet, bei Gleichstand wurde nach Brettpunkten unterschieden. Die Bedenkzeit war identisch zur Vorsaison; so hatten die Spieler eine Startzeit von 90 Minuten, die nach 40 Zügen um weitere 30 Minuten erweitert wurde zuzüglich einem Zeitinkrement von 30 Sekunden ab dem ersten Zug.[1]

Die Spielrunden 1 bis 12 wurden an sechs Wochenenden in Doppelspieltagen durchgeführt. Für jeden der Spieltage wurden vier Spielorte aus den Heimstätten der Vereine ausgewählt. Die Runden 13 bis 15 wurden abschließend zentral vom 24. bis 26. April 2026 bei den Schachfreunden Berlin ausgetragen.

Tabelle

Schachbundesliga 2025/26 (Deutschland)
Schachbundesliga 2025/26 (Deutschland)
Hamburg
(Hamburger SK,
FC St. Pauli)
München
(Bayern München,
MSA Zugzwang)
Spielorte der Schachbundesliga 2025/26

Zu den Mannschaften, die aus der Vorsaison verblieben, stießen aus der 2. Bundesliga Nord die Aufsteiger der Schachfreunde Berlin und der Schachfreunde Wolfhagen sowie aus der Süd-Staffel der MSA Zugzwang 82 hinzu.

Der SC Viernheim gewann – wie schon in der Saison 2023/24 zwei Jahre zuvor – alle 15 Mannschaftskämpfe und wurde zum zweiten Mal Meister der Schachbundesliga. Neben dem USV TU Dresden, der sportlich abgestiegen ist, zogen sich auch die Schachfreunde Wolfhagen nach nur einem Jahr[2] sowie die SF Deizisau[3] aus der obersten Spielklasse zurück.

Weitere Informationen Pl., Verein ...
Pl. Verein Sp. G U V MP BP
1. SC Viernheim15150003081,5
2. OSG Baden-Baden15095012372,0
3. Schachfreunde Wolfhagen (N)15103022370,0
4. FC Bayern München15066031866,0
5. Schachfreunde Deizisau15064051660,5
6. Hamburger SK15055051560,5
7. SG Solingen15055051560,0
8. SV Werder Bremen15063061556,5
9. SK Kirchweyhe15054061459,0
10. Düsseldorfer SK15054061458,0
11. SV Deggendorf15053071357,5
12. FC St. Pauli15061081354,0
13. SC Heimbach-Weis-Neuwied15033090955,5
14. Schachfreunde Berlin (N)15033090952,0
15. MSA Zugzwang 82 (N)15023100752,0
16. USV TU Dresden15022110645,0
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 Abstieg

Siehe auch

Einzelnachweise

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