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Schachthöhle Fatloh

Höhle in Wuppertal From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Schachthöhle Fatloh ist eine 10 m[1] lange Höhle im Wuppertaler Stadtgebiet, die als Naturdenkmal gemäß § 22 a LG NRW ausgewiesen ist.

Schnelle Fakten
Schachthöhle Fatloh
Der Aufschluss am östlichen Tunnelportal des Fatloh-Tunnels, der Eingang zur Höhle soll sich auf der südlichen Seite (links) befinden.
Der Aufschluss am östlichen Tunnelportal des Fatloh-Tunnels, der Eingang zur Höhle soll sich auf der südlichen Seite (links) befinden.[A 1]
Der Aufschluss am östlichen Tunnelportal des Fatloh-Tunnels, der Eingang zur Höhle soll sich auf der südlichen Seite (links) befinden.[A 2]
Lage: Wuppertal
Geographische
Lage:
51° 16′ 41,6″ N, 7° 12′ 18,9″ O
Schachthöhle Fatloh (Wuppertal)
Schachthöhle Fatloh (Wuppertal)
Typ Karsthöhle
Gesamtlänge 10 m
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Lage und Beschreibung

Die Schachthöhle Fatloh liegt an ihrem südlichen Aufschluss rund 50 m entfernt vom östlichen[A 3] Tunnelportal[2] des Fatloh-Tunnels auf der ehemaligen Bahnstrecke Düsseldorf-Derendorf–Dortmund Süd, der sogenannten Nordbahntrasse. Der Tunnel durchbricht Kalksteinfelsen des Mitteldevon. Die Schachthöhle wird als sehr eng beschrieben, im Innern befinden sich zum Teil verschiedene Sinterformen, Dolomit-Sand und ein Versturzkegel aus großen Dolomitblöcken. Es handelt sich hier um die einzige zugängliche Höhle in dolomitisiertem Massenkalk auf Wuppertaler Stadtgebiet.[1] Der Zugang zu der Kleinhöhle ist gegen unbefugtes Betreten verschlossen. Die Höhle wird von Fledermäusen als Winterquartier genutzt, für die ein Zugangsloch belassen wurde.[3] Über dem Gebirge befindet sich die Eintrachtstraße.

Geschichte

Der Tunnel wurde 1870 bis 1874 gebaut.[4] Heute betreut der Arbeitskreis Kluterthöhle e. V. (AKKH) den unterirdischen Hohlraum. Vertreter des Vereins untersuchten die Höhle bereits 2008, bevor 2009 die Umgestaltung der 1999 stillgelegten Bahnstrecke begann.[5]

  • Eintrag (PDF) des Wuppertaler Naturdenkmal

Anmerkungen

  1. Bei der Aufnahme (im Januar 2017) konnte der Eingang nicht entdeckt werden. Womöglich lag dieser unter Laub.
  2. Bei der Aufnahme (im Januar 2017) konnte der Eingang nicht entdeckt werden. Womöglich lag dieser unter Laub.
  3. Der Eintrag des Naturdenkmals beschreibt als Lage das östliche Tunnelportal. Auf der amtlichen Basiskarte (ABK) ist das Naturdenkmal (ND) auf der westlichen Seite des Tunnels.

Einzelnachweise

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