Schloss Saager

Denkmalgeschütztes Objekt in Grafenstein (6814) From Wikipedia, the free encyclopedia

Das Schloss Saager steht nahe der Annakirche in der Ortschaft Saager in der Marktgemeinde Grafenstein im Bezirk Klagenfurt-Land in Kärnten. Das Schloss steht unter Denkmalschutz (Listeneintrag).

Schloss Saager

Geschichte

Urkundlich wurde 1372 ein Turm im Besitz der steirischen Herren von Thurnau genannt. Von 1383 bis 1800 im Besitz der Metnitzer. Seit 1961 im Besitz des Malers Giselbert Hoke und seit 1993 im Besitz der Söhne.

Im 16. Jahrhundert erfolgte ein baulicher Ausbau. Im Kärntner Abwehrkampf geriet das Schloss 1919 unter Beschuss, der Wiederaufbau erfolgte 1920 mit einem Südturm mit Loggia. Restaurierungen waren 1969 bis 1973, 1994 die Fassade.

Architektur

Der zweigeschoßige wuchtige Bau hat ein erneuertes Krüppelwalmdach und zwei diagonal gestellte, rechteckige Ecktürme, der nördliche Eckturm vermutlich beim ehemaligen Bergfried, der südliche Eckturm wurde im 20. Jahrhundert mehrfach verändert.

Im Schlossinneren gibt es zahlreiche Gewölbe sowie eine Riemlingdecke mit kassettierten Trämen des 16. Jahrhunderts. Die dortige Loggia wurde 1920 eingebaut.

Im Südwesten des Erdgeschoßes gibt es in einem Saal Gewölbe- und Wandmalerei von Giselbert Hoke 1969.

Literatur

  • Saager, Schloss Nr. 1. In: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio Kärnten 2001. S. 699–700.
Commons: Schloss Saager – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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