Schosshalde/Obstberg

gebräuchliches Quartier Nr. 417 im Stadtteil Kirchenfeld-Schosshalde der Stadt Bern From Wikipedia, the free encyclopedia

Schosshalde/Obstberg ist ein kleineres Quartier der Stadt Bern. Es gehört zu den 2011 bernweit festgelegten 114 gebräuchlichen Quartieren und liegt im Stadtteil IV Kirchenfeld-Schosshalde, dort im statistischen Bezirk Schosshalde. Es grenzt an Rosengarten, Schönberg/Bitzius, Wyssloch, Egelmoos, Gryphenhübeli/Thunplatz, den Bärenpark und Altenberg.[4]

Im gebräuchlichen Quartier betrug die Wohnbevölkerung am 31. Dezember 2024 insgesamt 1976 Personen. Davon waren 45,1 Prozent Männer und 54,9 Prozent Frauen. 2024 wurden 6 Personen eingebürgert. 16 Geburten standen 6 Todesfällen gegenüber. Es wurden 27 Ehen geschlossen und es gab 5 Scheidungen. 1738 Personen hatten die Schweizer Staatsbürgerschaft, 238 waren Ausländer (die Ausländerquote beträgt 12.04 %).[2]
Es befanden sich dort 120 Arbeitsstätten[3] (Stand:31. Dezember 2023)

Die Gesamtbevölkerung ist nach Altersklassen in Jahren wie folgt aufgeteilt:[1]

Weitere Informationen Altersklasse, Anz. Einw. ...
Altersklasse Anz. Einw. Anteil in %
0–6 (Vorschule) 121 6.12
7–15 (Schule) 151 7.64
16–19 (Ausbildung) 48 2.43
20–64 (Berufsphase) 1225 61.99
ab 65 (Rentner) 431 21.81
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Schnelle Fakten Wappen von BernGebräuchliches Quartier von Bern ...
Wappen von Bern
Schosshalde/Obstberg
Gebräuchliches Quartier von Bern
Karte von Schosshalde/Obstberg
Koordinaten 601835 / 199499
Höhenbereich 521–572 m ü. M.
Fläche 0,239 km²
Einwohner 1976 (31. Dez. 2024)[1]
Ausländeranteil 12.04 % (31. Dez. 2024)[2]
Arbeitsstätten 120 (31. Dez. 2023)[3]
Quartiernummer 417
Postleitzahl 3006
Statistischer Bezirk Schosshalde
Stadtteil Kirchenfeld-Schosshalde
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Der Name Schosshalde wird auf die Moränenterrasse zwischen Schosshaldenstrasse, Schosshaldenwald, Oberer Zollgasse, Buchserstrasse und Egelgasse zurückgeführt. Obstberg war der Name eines Landhauses am Aargauerstalden.[5]

Vor 1880 entstanden auf dem Obstberg nur zwei einfache Wohnhäuser. Zwischen 1890 und 1914 wurde das Quartier zwischen Kleinem Muristalden, der Laubegg- und der Schosshaldenstrasse nahezu vollständig überbaut und bekam das heutige Erscheinungsbild – zumeist Reihenmehrfamilienhäuser für den gehobenen Mittelstand. Die imposanteste Überbauung ist die von Jakob Glur am Obstbergweg errichtete «Backsteinsiedlung» von 1893 bis 1902.[6]

Einzelnachweise

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