Schröder-Bank
Bremer Bankhaus
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Die Bank J. F. Schröder KGaA war eine private Bremer Bank, die im Zusammenhang mit der Weltwirtschaftskrise bekannt wurde und 1931 schließen musste.
Geschichte der Bank

Die Bremer Bankkaufleute Johann Friedrich Schröder begann im Jahr 1905 zunächst mit dem Effekten-Kommissionsgeschäft, indem er vor allem Aktien der Deutsche Dampfschiffahrtsgesellschaft „Hansa“ handelte. Im gleichen Jahr gründete er zusammen mit dem Bankierssohn Albert Ernst Weyhausen (geboren 1879) gründeten 1905 das Bankhaus Schröder und Weyhausen in Bremen-Mitte, Langenstraße Nr. 1, direkt am Bremer Marktplatz. Das Bankhaus engagierte sich auch weiterhin vor allem in der Schifffahrt. 1919 wurde das Bremer Bankhaus E. C. Weyhausen übernommen und 1920 vereint zur Bank J. F. Schröder KGaA. Die Bank war bald Hausbank für die Stadt Bremen und für viele lokale Firmen. Die Rolle der Hausbank des Bremer Senats hatte das Unternehmen von der Darmstädter und Nationalbank (Danatbank) übernommen. 1919 wurde J. F. Schröder Vorsitzender des Aufsichtsrats der AG Weser und die Schröder-Bank organisierte 1921 die Bremer Werftenkonzentration. 1923 bezog die Bank das neue Gebäude Obernstraße 2 bis 12, ein heute als Baudenkmal vorhandenes Haus. 1928 war Schröder bei der Gründung der Bremer Hansebank AG beteiligt.
Seit 1922 hatte die Bank eine Filiale vor dem Steintor/Ecke Sielwall.
Während der Weltwirtschaftskrise ab 1929 und nach dem Konkurs der Norddeutschen Wollkämmerei & Kammgarnspinnerei im Juli 1931, musste die Hausbank des Unternehmers G. Carl Lahusen trotz Stützungsmaßnahmen im Juli 1931 im Rahmen eines Konkurses schließen. Das Land Bremen sanierte und übernahm das Unternehmen als Norddeutsche Creditbank AG.
Literatur
- Herbert Schwarzwälder: Das Große Bremen-Lexikon. 2., aktualisierte, überarbeitete und erweiterte Auflage. Edition Temmen, Bremen 2003, ISBN 3-86108-693-X.
- Eckhard Wandel: Banken und Versicherungen im 19. und 20. Jahrhundert. Enzyklopädie Deutscher Geschichte Bd. 45, Oldenbourg-Verlag, 1998, ISBN 3486550721. (S. 88/89; lesbar per Google's Buchsuche)
- Von Brüning zu Hitler von Gerhard Schulz (S. 401; lesbar per Google's Buchsuche)
- Johann Friedrich Schröder von Peter Müller ( vom 22. Mai 2010 im Internet Archive)