Seichō-no-Ie
Neue Religion in Japan
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Seichō-no-Ie (jap. 生長の家, „Haus des Wachstums“[1]) ist eine von Taniguchi Masaharu gegründete neureligiöse Bewegung, die eine Strömung innerhalb der sog. Neugeist-Bewegung darstellt.

Entstehung
Lehre und Praxis
Als Hauptlehren bezeichnet die Seichō-no-Ie-Bewegung:[3][4][5][6]
- Das Wort ist Schöpfer alles Seienden, denn was man denkt oder ausspricht hat einen „Verwirklichungsdrang“.
- Zwischen allen Religionen besteht eine innere Einheit, denn sie basieren auf dem einen Gott des Universums.
- Der Zweck des irdischen Daseins ist die Seelenentwicklung in der „Lebensschule“.
- Der Mensch ist ein Kind Gottes, ein vollkommen göttliches Wesen.
- Es gibt keine Sünde, nur Schuldgefühle, von denen sich der Mensch befreien muss.
- Die physische Welt spiegelt die innere Welt des Menschen wider.
- Der Mensch muss sich mit allem im Universum versöhnen und zu innerer Harmonie gelangen.
- Nur der eine Gott und sein Reich sind wirklich.
- Der Mensch muss sich um Wahrheitssuche bemühen, denn Wahrheit ist nichts rein Intellektuelles.
Seichō-no-Ie ist eine synkretistische Religion, die Elemente des Christentums, insbesondere der Christian Science, des Buddhismus, des Shintoismus und der Neugeist-Lehre, hier speziell den Ansatz von Ernest Holmes, enthält.
Zur Praxis von Seichō-no-Ie gehört die Shinsokan-Meditation.[7]
Siehe auch
Weblinks
Commons: Seichō-no-Ie – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien