Seinäjoen JK

Fußballverein aus Seinäjoki, Finnland From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Seinäjoen Jalkapallokerho (deutsch Seinäjokischer Fußballklub oder Fußballklub Seinäjoki) – kurz Seinäjoen JK oder einfach nur SJK, auch bekannt als SJK Seinäjoki[1] und fälschlicherweise auch als SJK Seinäjoen bezeichnet[2] – ist ein 2007 gegründeter Fußballverein aus der westfinnischen Stadt Seinäjoki. 2013 stieg er in die erstklassige Veikkausliiga auf und wurde 2015 Finnischer Meister.

Schnelle Fakten Basisdaten, Erste Fußballmannschaft ...
Seinäjoen JK
Logo
Basisdaten
Name Seinäjoen Jalkapallokerho
Sitz Seinäjoki, Finnland
Gründung 2007
Farben schwarz und weiß
Präsident Raimo Sarajärvi
Website sjk.fi
Erste Fußballmannschaft
Cheftrainer Jarkko Wiss
Spielstätte OmaSP Stadion
Plätze 6000
Liga Veikkausliiga
2025 4. Platz
Heim
Auswärts
Ausweich
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Geschichte

Seinäjoen JK entstand 2007 aus der Fusion der ersten Mannschaften von TP-Seinäjoki einem Klub, der bereits 1997 ein Jahr lang in der Veikkausliiga spielte – mit Sepsi-78 Seinäjoki. Ab 2008 übernahm die neue Mannschaft den Startplatz von TP-Seinäjoki in der drittklassigen Kakkonen. 2011 gewann SJK souverän mit 21 Punkten Vorsprung und ohne Niederlage die Staffel C der Kakkonen. In der anschließenden Relegation zur Ykkönen setzte er sich gegen Tampereen Ilves und den BK-46 Karis durch, womit der Aufstieg in die zweite Liga gelang. Bereits die erste Zweitligasaison beendete Seinäjoki auf dem zweiten Platz.

Ab Herbst 2012 bis Anfang 2017 war Simo Valakari als Trainer verantwortlich, in dessen Amtszeit die bislang erfolgreichste Zeit des Vereins fällt. Unter ihm folgte 2013 der Titelgewinn in der Ykkönen und der Aufstieg in die Veikkausliiga. Dort gelang auf Anhieb der 2. Platz und damit die Qualifikation für die Europa League 2015/16 sowie der Sieg des finnischen Ligapokals. In der Saison 2015 wurde man dann finnischer Meister und qualifizierte sich für die 2. Qualifikationsrunde der UEFA Champions League. 2016 gewann der Verein den finnischen Fußballpokal. Nach dem Abschied Valakaris zum norwegischen Klub Tromsø IL konnte der Klub unter den Nachfolgern Sixten Boström und José Manuel Roca Cases nicht an die Erfolge anknüpfen, wenngleich noch das von Interimstrainer Brian Page gecoachte und gegen HJK Helsinki verloren gegangene Pokalfinale 2017 erreicht wurde. Die Durststrecke beendete erst Jani Honkavaara mit einem dritten Platz am Ende der Veikkausliigaspielzeit 2021, mit dem die Qualifikationsrunde zur UEFA Europa Conference League 2022/23 erreicht wurde. Honkavaaras Nachfolger und dessen vormaliger Assistent Joaquín Gómez[3] scheiterte dort mit der Mannschaft in der zweiten Runde nach zwei Niederlagen am norwegischen Vertreter Lillestrøm SK. Gómez folgte nach Ende der als Tabellenvierter beendeten Spielzeit 2023 seinem Landsmann Míchel zu al-Qadisiyah nach Saudi-Arabien und nach einem halbjährigen Interimsengagement von Toni Lehtinen übernahm im Sommer 2024 der Schotte Stevie Grieve, der die Mannschaft sowohl in der Spielzeit 2024 als auch der Spielzeit 2025 auf den vierten Tabellenrang der Meisterschaftsrunde führte. Dabei hatte die Mannschaft durch ihr Endergebnis 2024 aufgrund des Pokalsiegs des Vizemeisters Tampereen Ilves die Qualifikationsrunde für die UEFA Conference League 2025/26 erreicht, hier erwies sich jedoch der in beiden Spielen siegreiche färöische Klub KÍ Klaksvík als zu hohe Hürde. Im Dezember 2025 verpflichtete der Klub nach dem Abgang Grevies zum schwedischen Zweitligisten Helsingborgs IF Jarkko Wiss als neuen Cheftrainer.[4]

Erfolge

Meister (1×): 2015
Vizemeister (1×): 2014
Meister (1×): 2013
Vizemeister (1×): 2012
Meister (1×): 2011
Pokalsieger (1×): 2016
Finalist (1×): 2017
Ligapokalsieger (1×): 2014
Finalist (1×): 2016

Saisonübersicht

Weitere Informationen Saison, Klasse ...
SaisonKlasseLigaPlatzierungBemerkungPokal
2008 III.Kakkonen, Gruppe C08. Platz/145. Runde
2009 III.Kakkonen, Gruppe C05. Platz/143. Runde
2010 III.Kakkonen, Gruppe C05. Platz/145. Runde
2011 III.Kakkonen, Gruppe C01. Platz/14Teilnahme Aufstiegsrunde, AufstiegAchtelfinale
2012 II.Ykkönen02. Platz/105. Runde
2013 II.Ykkönen01. Platz/10Aufstieg3. Runde
2014 I.Veikkausliiga02. Platz/12Ligapokalsieg und VizemeisterViertelfinale
2015 I.Veikkausliiga01. Platz/12Finnischer Meister5. Runde
2016 I.Veikkausliiga03. Platz/12Finnischer PokalsiegerSieger
2017 I.Veikkausliiga06. Platz/12Finale
2018 I.Veikkausliiga09. Platz/12Viertelfinale
2019 I.Veikkausliiga09. Platz/12Gruppenphase
2020 I.Veikkausliiga07. Platz/12Gruppenphase
2021 I.Veikkausliiga03. Platz/12Viertelfinale
2022 I.Veikkausliiga06. Platz/12Achtelfinale
2023 I.Veikkausliiga04. Platz/124. Runde
2024 I.Veikkausliiga04. Platz/12Halbfinale
2025 I.Veikkausliiga04. Platz/12Viertelfinale
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Europapokalbilanz

Weitere Informationen Saison, Wettbewerb ...
Saison Wettbewerb Runde Gegner Gesamt Hin Rück
2015/16UEFA Europa League 1. Qualifikationsrunde Island FH Hafnarfjörður0:20:1 (H)0:1 (A)
2016/17UEFA Champions League 2. Qualifikationsrunde Belarus BATE Baryssau2:40:2 (A)2:2 (H)
2017/18UEFA Europa League 1. Qualifikationsrunde Island KR Reykjavík0:20:0 (A)0:2 (H)
2022/23UEFA Europa Conference League 1. Qualifikationsrunde Estland FC Flora Tallinn4:30:1 (A)4:2 n. V. (H)
2. Qualifikationsrunde Norwegen Lillestrøm SK2:60:1 (H)2:5 (A)
2025/26UEFA Conference League 1. Qualifikationsrunde Faroer KÍ Klaksvík1:41:2 (H)0:2 (A)
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Legende: (H) – Heimspiel, (A) – Auswärtsspiel, (N) – neutraler Platz, (a) – Auswärtstorregel, (i. E.) – im Elfmeterschießen, (n. V.) – nach Verlängerung

Gesamtbilanz: 12 Spiele, 1 Sieg, 2 Unentschieden, 9 Niederlagen, 9:21 Tore (Tordifferenz −12)

Stadien

Die Mannschaft bestreitet ihre Heimspiele im Sommer auf dem Seinäjoen Keskuskenttä (Zentralsportplatz), eine 1950 angelegte und 1975 renovierte Sportanlage nahe dem Stadtkern im Besitz der Stadt Seinäjoki. Die Tribünen bieten 2800 Zuschauern Platz, 800 Plätze sind überdacht.

Während der Saison 2016 zog der Verein in das neu erbaute OmaSP Stadion um, das 6000 Zuschauern Platz bietet.[5]

Einzelnachweise und Anmerkungen

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