Simone Sinn

deutsche Religionswissenschaftlerin From Wikipedia, the free encyclopedia

Simone Sinn (* 1975) ist eine deutsche Religionswissenschaftlerin und Hochschullehrerin.

Leben

Sie studierte Evangelische Theologie in Bethel, Heidelberg und Tübingen und Ecumenical Studies in Dublin. Von 2013 bis 2018 war sie Studienleiterin für öffentliche Theologie und interreligiöse Beziehungen beim Lutherischen Weltbund, Genf. Von 2018 bis 2024 war sie Professorin für Ecumenical Theology am Ecumenical Institute at Bossey/ Ökumenischer Rat der Kirchen, Genf. Seit 2024 ist sie Professorin für Religionswissenschaft und Interkulturelle Theologie an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster.

Ihre Forschungsschwerpunkte sind Dynamiken religiöser Pluralität, Religion und Politik in Indonesien, globale Religionsgeschichte, interreligiöse Beziehungen und interkulturelle Theologie, Ökumenische Bewegung und Dekolonialität.

Publikationen (Auswahl)

Monographien

  • The Church as Participatory Community. On the Interrelationship of Hermeneutics, Ecclesiology and Ethics, Dublin: Columba Press 2002.
  • Religiöser Pluralismus im Werden. Religionspolitische Kontroversen und theologische Perspektiven von Christen und Muslimen in Indonesien, Tübingen: Mohr Siebeck 2014.

Herausgeberschaft

  • Deepening Faith, Hope, Love in Relations with Neighbours of Other Faiths, Genf: Lutheran World Federation 2008.
  • mit Martin Sinaga: Freedom and Responsibility. Christian and Muslim Explorations, Genf: Lutheran World Federation 2010.
  • mit Miriam Haar, Dagmar Heller und Burkhard Neumann: Wenn Ethik zur Zerreißprobe für Kirchen wird. Dokumentation und Diskussion der Studie der Kommission für Glauben und Kirchenverfassung „Dialog fördern, um Koinonia zu stärken“, Beihefte zur Ökumenischen Rundschau 137, Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt 2023.

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