Als C-Junior wurde Knegt Dritter bei der Niederländischen Meisterschaft seiner Altersklasse im Jahr 2004. Auch bei weiteren unterklassigen Rennen der Saison 2004/05 gelangen ihm einige gute Ergebnisse und auch Siege, unter anderem errang er 2005 den Titel des nationalen C-Junioren-Meisters. Nachdem er in der Saison 2005/06 in den B-Junioren-Kader aufgestiegen war, schaffte er auch ordentliche Resultate bei seinen wenigen internationalen Starts, zudem wurde er Zweiter bei der Niederländischen Meisterschaft. Auch in der B-Junioren-Klasse triumphierte Knegt schließlich bei der nationalen Meisterschaft in Den Haag, sodass er als A-Junior ein Jahr später sogar für den Shorttrack-Weltcup nominiert wurde. Dort erreichte er mit der Staffel als bestes Ergebnis einmal das Halbfinale, auf den Einzelstrecken schied er schon früh in den Vorläufen aus. Auch bei der Juniorenweltmeisterschaft in Bozen ging er an den Start, er konnte jedoch seine guten Zeiten nicht wiederholen und wurde Gesamtfünfundzwanzigster, mit der Staffel scheiterte er im Viertelfinale.
In den Weltcup 2008/09 startete Knegt sehr gut, unter anderem erreichte er als bestes Ergebnis einen zehnten Platz über 1000 Meter beim vierten Weltcup in Nagano. In der Staffel gelang als beste Platzierung der siebte Rang. Bei den Europameisterschaften 2009 in Turin gewann er Silber mit der Staffel über 5000m. Im März 2009 wurde er bei den Weltmeisterschaften in Wien Siebter über 1000m. In der folgenden Saison erreichte er im Weltcup meist Platzierungen im Mittelfeld. Der zehnte Platz über 1000m beim Weltcup in Marquette war dabei seine beste Platzierung. Im Januar 2010 wurde er bei den Europameisterschaften 2010 in Dresden Achter im Mehrkampf. Bei seiner ersten Olympiateilnahme in Vancouver belegte er den 28. Platz über 500m, den 14. Rang über 1500m und den 11. Platz über 1000m. Seine beste Einzelplatzierung bei den nachfolgenden Weltmeisterschaften in Sofia war der 12. Platz über 1500m. In der Saison 2010/11 erreichte er beim Weltcup in Shanghai mit dem dritten Platz in der Staffel über 5000m und dem zweiten Rang über 1000m seine ersten Weltcuppodestplatzierungen. Beim folgenden Weltcup in Moskau holte er mit der Staffel über 5000m seinen ersten Weltcupsieg. Bei den Shorttrack-Europameisterschaften 2011 in Heerenveen gewann er Bronze im Mehrkampf und Gold mit der Staffel über 5000m. Zum Saisonende kam er bei den Shorttrack-Weltmeisterschaften in Sheffield auf den 27. Platz über 500m, den 25. Rang über 1000m und den 12. Platz über 1500m. Die Saison beendete er auf dem sechsten Rang im Gesamtweltcup über 1000m.
In der Saison 2011/12 gewann Knegt bei den Shorttrack-Europameisterschaften 2012 in Mladá Boleslav im Mehrkampf und mit der Staffel über 5000m jeweils die Goldmedaille. Beim Weltcupfinale in Dordrecht kam er mit dem zweiten Rang über 1000m und dem ersten Rang mit der Staffel über 5000m erneut aufs Podium und beendete die Saison auf dem siebten Platz im Gesamtweltcup über 1000m. Bei den Weltmeisterschaften 2012 in Shanghai holte er Silber mit der Staffel über 5000m. In der folgenden Saison errang er im Weltcup mit der Staffel viermal den zweiten Platz und über 1500m einmal den dritten Rang. Bei den Europameisterschaften 2013 in Malmö gewann er im Mehrkampf und mit der Staffel jeweils die Silbermedaille. Im März 2013 holte er bei den Weltmeisterschaften in Debrecen Bronze mit der Staffel und Silber über 1000m. Im Shorttrack-Weltcup 2013/14 errang er beim Weltcup in Kolomna über 1500m und mit der Staffel den dritten Platz und erreichte damit den fünften Rang im Gesamtweltcup über 1500m. Bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi gewann er über 1000m die Bronzemedaille. Zum Saisonende wurde er bei der WM 2014 in Montreal mit der 5000-m-Staffel Weltmeister und erreichte über 1000m Silber.
Zu Beginn der Saison 2014/15 errang Knegt beim Weltcup in Salt Lake City den dritten Platz über 1000m und den zweiten Rang über 500m. Im weiteren Saisonverlauf holte er zwei Weltcupsiege mit der Staffel und kam zehnmal aufs Podest. Bei den Europameisterschaften 2015 in Dordrecht gewann er Bronze mit der Staffel und Gold im Mehrkampf. Im März 2015 holte er bei den Weltmeisterschaften in Moskau Bronze mit der Staffel, Silber über 1500m und Gold im Mehrkampf. Zudem siegte er im 3000-m-Superfinale. Die Saison beendete er auf dem sechsten Platz im Gesamtweltcup über 500m und auf dem zweiten Rang im Gesamtweltcup über 1000m. Zu Beginn der folgenden Saison belegte er beim Weltcup in Montreal über 1500m und mit der Staffel jeweils den zweiten Rang. Beim folgenden Weltcup in Toronto kam er über 1500m ebenfalls auf den zweiten Rang. Es folgten in Nagoya zwei Siege, je über 1500m, und mit der Staffel belegte er in Shanghai über 500m und 1500m jeweils den zweiten Platz. In Dresden wurde er Dritter über 1500m und erreichte abschließend den zweiten Platz im Weltcup über 1500m. Bei den Europameisterschaften 2016 in Sotschi holte er die Goldmedaille mit der Staffel. Zudem wurde er Vierter im Mehrkampf und errang dabei den ersten Platz über 500m. In der Saison 2017/18 siegte er viermal im Weltcup, davon dreimal über 1500m und einmal mit der Staffel. Außerdem kam er sechsmal auf den zweiten und dreimal auf den dritten Platz und gewann damit die Weltcupwertung über 1500m. Bei den Europameisterschaften 2017 in Turin holte er die Bronzemedaille im Mehrkampf und die Goldmedaille mit der Staffel. In den Einzelrennen wurde er dort Dritter über 3000m und Erster über 500m. Im März 2017 gewann er bei den Weltmeisterschaften in Rotterdam die Silbermedaille im Mehrkampf und jeweils die Goldmedaille über 500m und mit der Staffel. Auch das Rennen über 3000m gewann er.
Nach Platz drei über 1500m in Budapest zu Beginn der Saison 2017/18, siegte Knegt in Dordrecht über 1000m und belegte zudem über 500m und mit der Staffel jeweils den zweiten Platz. Es folgte in Shanghai der zweite Platz über 1500m und in Seoul der zweite Rang mit der Staffel. Abschließend erreichte er den vierten Platz im Weltcup über 1000m und den zweiten Rang im Weltcup über 1500m. Bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang gewann er über 1500m die Silbermedaille und bei den Europameisterschaften 2018 in Dresden über 500m, 1000m, 1500m, im Mehrkampf und mit der Staffel jeweils die Goldmedaille. Im März 2018 holte er bei den Weltmeisterschaften in Montreal die Bronzemedaille über 1000m. In der Saison 2018/19 siegte er in Salt Lake City über 1500m und in Almaty mit der Staffel. Zudem wurde er in Almaty Zweiter über 1500m und in Calgary Dritter mit der Staffel. In den Mixed-Staffelwettbewerben errang er in Calgary und in Salt Lake City jeweils den zweiten Platz und erreichte zum Saisonende den siebten Platz im Weltcup über 1500m.
Persönliche Bestzeiten
500 m: 40,263 s (aufgestellt am 2. November 2018 in Calgary)
100 m: 1:22,413 min (aufgestellt am 18. März 2018 in Montreal)
1500 m: 2:07,943 min (aufgestellt am 13. November 2016 in Salt Lake City)
3000 m: 4:42,464 min (aufgestellt am 8. Januar 2017 in Amsterdam)
Teilnahmen an Weltmeisterschaften und Olympischen Winterspielen
Olympische Spiele
2010 Vancouver: 11. Platz 1000m, 14. Platz 1500m, 28. Platz 500m
2014 Sotschi: 3. Platz 1000m, 4. Platz Staffel, 8. Platz 500m, 12. Platz 1500m