Soldier of Fortune II: Double Helix

Computerspiel aus dem Jahr 2002 From Wikipedia, the free encyclopedia

Soldier of Fortune II: Double Helix ist ein Ego-Shooter, der von Raven Software entwickelt wurde und 2002 von Activision veröffentlicht wurde. Es stellt den Nachfolger zu Soldier of Fortune dar. Das Computerspiel erschien in Deutschland stark zensiert.

EntwicklerVereinigte StaatenVereinigte Staaten Raven Software
PublisherVereinigte StaatenVereinigte Staaten Activision
Leitende EntwicklerJon Zuk, Brian Raffel, Matt Pinkston
Veröffentlichung
6. Juni 2002

Microsoft Windows:
Nordamerika 20. Mai 2002
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich 31. Mai 2002
DeutschlandDeutschland 6. Juni 2002
Download (GOG.com) 1. Oktober 2018
Schnelle Fakten Entwickler, Publisher ...
Soldier of Fortune II: Double Helix
Zählt zur Reihe Soldier of Fortune
Entwickler Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Raven Software
Publisher Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Activision
Leitende Entwickler Jon Zuk, Brian Raffel, Matt Pinkston
Veröffentlichung
6. Juni 2002

Microsoft Windows:
Nordamerika 20. Mai 2002
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich 31. Mai 2002
DeutschlandDeutschland 6. Juni 2002
Download (GOG.com) 1. Oktober 2018
Plattform Windows, macOS, Xbox
Spiel-Engine id Tech 3
Genre Ego-Shooter
Spielmodus Singleplayer, Multiplayer
Steuerung Gamepad, Tastatur, Maus
Medium CD-ROM, DVD-ROM, Download
Sprache Text: Deutsch, Audio: Englisch
Altersfreigabe
USK
USK ab 18
USK ab 18
PEGI
PEGI ab 18
PEGI ab 18
PEGI-Inhalts­bewertung Gewalt
Information USK-18-Version ist gewaltreduziert.
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Handlung

Die Handlung der Singleplayer-Missionen führt den Spieler unter anderem nach Texas, Kolumbien, sowie in die Städte Prag, New York und Hong Kong, wo man in der Rolle des Elitesöldners John Mullins allmählich einem mysteriösen Virus auf die Spur kommt, das Terroristen in die Hände gefallen ist.

Die Terroristen planen Anschläge mit biologischen Waffen. Nachdem diese den Virus in einem Dorf in Kolumbien testen und zahlreiche Zivilisten getötet werden, wird die Söldnerorganisation Shop beauftragt, die Terroristen zu bekämpfen.[1]

Mehrspielermodus

Der Mehrspielermodus bietet nicht nur vorgefertigte Karten, sondern auch einen Karten-Zufallsgenerator. Standardmäßig gibt es sechs Spieltypen: Capture the Flag, Demolition, Elimination, Deathmatch, Team Deathmatch und Infiltration. Im Multiplayer können bis zu 64 Spieler über Internet oder im LAN teilnehmen.[2]

Zensur

Soldier of Fortune 2 wurde aufwändig zensiert, um eine Einstufung der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle für den deutschen Markt zu erhalten.

Die Handlung wurde angepasst und in eine Parallelwelt verlegt, in der Menschen vollständig von Maschinen verdrängt wurden. Alle menschlichen Spielfiguren wurden in metallische Androiden umgewandelt und ihre Maschinenhaftigkeit durch Nieten und Schweißnähte unterstrichen. Bluteffekte und die Möglichkeit Körperteile abzutrennen wurden ebenso wie Schmerz- und Todesschreie entfernt.

Die deutsche Version ist im Mehrspieler nicht kompatibel mit der internationalen Fassung.[3]

Die deutsche Xbox-Version ist unzensiert und erhielt von der USK die Einstufung ab 18 Jahren.[4]

Die internationale Fassung ist durch eine Ländersperre weiterhin gewaltgemindert, geht aber nicht so weit Personen in Roboter zu wandeln und lässt sich auch abschalten.[5]

Rezeption

Weitere Informationen Wertungsspiegel, Publikation ...
Wertungsspiegel
PublikationWertung
WindowsXbox
4Players80 %[6]
Eurogamer (UK)6/10[7]4/10[2]
GameStar84 %[1]
PC Action89 %[8]
PC Games84 %[9]
Metawertungen
Metacritic80/100[10]61/100[10]
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Für PC Action sei Soldier of Fortune 2 in einer Zeit erschienen, in der Ego-Shooter stark geächtet wurden. Es sei dennoch ein exzellentes Spiel. Die Hauptfigur mit dem realen Söldner im hohen Alter John Mullins zu besetzen sei unglücklich. Die Schauplätze seien perfekt gestaltet. Von der Inszenierung erinnere es an Actionfilme wie Mission Impossible oder Einsame Entscheidung. Auch die künstliche Intelligenz der Gegner sei herausfordernd.[8] PC Games verglich das Spiel eher mit einem Dokumentarfilm. Es sei weniger auf Unterhaltung aus. Insbesondere die Schleichpassagen seien mühsame Arbeit. Gelobt wurde der Zufallsgenerator für Mehrspielerkarten.[9] Für 4Players wurde das Spiel im Vergleich zum Vorgänger konsequent verbessert. Das Szenario für die Zensur auf den Kopf zu stellen ging jedoch zu weit.[6]

Einzelnachweise

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