Zawada (Szydłowo)

Dorf in Polen From Wikipedia, the free encyclopedia

Zawada (deutsch Springberg) ist ein Dorf in der Landgemeinde (Gmina) Szydłowo im Powiat Pilski der polnischen Woiwodschaft Großpolen.

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Zawada
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Zawada (Polen)
Zawada (Polen)
Zawada
Basisdaten
Staat: Polen Polen
Woiwodschaft: Großpolen
Powiat: Piła
Gmina: Szydłowo
Geographische Lage: 53° 12′ N, 16° 39′ O
Einwohner:
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Geographische Lage

Das Dorf liegt etwa 15 Kilometer südöstlich von Wałcz, acht Kilometer nordwestlich von Piła und fünf Kilometer nordnordwestlich von Stara Łubianka.

Geschichte

Häuser im Dorf (Juni 2019)

Die Grenzregion des Netzedistrikts, in der das Dorf liegt, hatte ursprünglich zum Herzogtum Pommern gehört, war vorübergehend unter polnische Herrschaft gelangt und dann an die Markgrafen von Brandenburg gekommen. Im Rahmen der Ersten Teilung Polen-Litauens kam das Dorf 1772 zusammen mit dem Landkreis Deutsch Krone an Preußen.

Der Ort kam 1448 als Skaczna vor und hieß im 17. Jahrhundert Springberg, neupolnisch Skocznagóra (wörtliche Übersetzung).[1]

Die Gemeinde Springberg hatte um 1930 eine 12,8 km² große Gemarkungsfläche, und auf dem Gemeindegebiet, in dem Springberg der einzige Wohnplatz war, standen 72 bewohnte Wohnhäuser.[2]

Im Jahr 1945 gehörte Springberg zum Landkreis Deutsch Krone im Regierungsbezirk Grenzmark Posen-Westpreußen der preußischen Provinz Pommern des Deutschen Reichs. Springberg war dem Amtsbezirk Lebehnke zugeordnet.

Im Februar 1945 wurde Springberg von der Roten Armee besetzt. Nach Beendigung der Kampfhandlungen wurde die Region seitens der sowjetischen Besatzungsmacht zusammen mit ganz Hinterpommern und der südlichen Hälfte Ostpreußens – militärische Sperrgebiete ausgenommen – der Volksrepublik Polen zur Verwaltung überlassen. Es wanderten nun Polen zu. Springberg wurde unter der polnischen Ortsbezeichnung „Zawada“ verwaltet. Die einheimische Bevölkerung wurde von der polnischen Administration aus Springberg vertrieben.

Demographie

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Bevölkerungsentwicklung bis 1945
Jahr Einwohner Anmerkungen
1783königliches Dorf nebst einer katholischen Filialkirche von Schneidemühl, 38 Feuerstellen (Haushaltungen), im Netzedistrikt, Kreis Krone[3]
1818236königliches Dorf, Amt Lebehnke[4]
1864407darunter 340 Evangelische und 64 Katholiken[5]
1910431am 1. Dezember, davon 372 Evangelische und 59 Katholiken[6]
1925413darunter 359 Evangelische und 54 Katholiken[2]
1933434[7]
1939356[7]
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Kirche

Die Protestanten der bis 1945 anwesenden Dorfbevölkerung gehörten zum Kirchspiel Lebehnke. In Springberg war 1815 eine in Ziegelfachwerk ausgeführte evangelische Kirche errichtet worden.[8]

Literatur

  • Springberg, Dorf, Kreis Deutsch Krone, Regierungsbezirk Marienwerder, Provinz Westpreußen. In: Meyers Gazetteer, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Springberg (meyersgaz.org).
  • Friedrich Wilhelm Ferdinand Schmitt: Geschichte des Deutsch Croner Kreises. Lambeck, Thorn 1867, S. 228 (Google Books).
  • Agathon Harnoch: Chronik und Statistik der evangelischen Kirchen in den Provinzen Ost- und Westpreußen, Neidenburg 1890, S. 468 (Google Books).

Einzelnachweise

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