St. Nikolaus (Pfünz)
Kirchengebäude in Deutschland
From Wikipedia, the free encyclopedia
Die Kirche St. Nikolaus in Pfünz bei Walting ist eine Filialkirche der Eichstätter Pfarrei Heilige Familie.
| Filialkirche St. Nikolaus Pfünz | |
|---|---|
| Konfession: | Römisch-katholisch |
| Patrozinium: | Nikolaus von Myra |
| Rang: | Filialkirche |
| Orden: | Salesianer |
| Domvikar: | Michael Harrer |
| Pfarrgemeinde: | Heilige Familie Eichstätt |
| Anschrift: | Waltinger Straße 2 |
Beschreibung
Die spätgotische Chorturmkirche wurde erbaut, während Gabriel von Eyb Eichstätter Fürstbischof war (1496–1535).[1] 1728 folgte die Barockisierung der Kirche (Stuck von Franz Xaver Horneis). Der Turm hat ein Satteldach mit zwei Treppengiebeln. Im Turm befinden sich drei Glocken, eine von 1785 vom Glockengießer Matthias Stapf in Eichstätt und zwei aus dem Jahr 1922 vom Bochumer Verein.[2] Pfünz gehörte bis 1975 zur Pfarrei Pietenfeld und seitdem zur Pfarrei Hl. Familie in Eichstätt.
In der Denkmalliste ist sie als Nummer D-1-76-165-44 eingetragen. Dort wird sie wie folgt beschrieben:
- Kath. Filialkirche St. Nikolaus, spätgotische Chorturmanlage, 16. Jh., Saalkirche mit Steildach, 1728 barockisiert; mit Ausstattung; Turm mit Treppengiebel; Friedhofsummauerung.[3]
Ausstattung
Die Ausstattung ist gotisch, barock und klassizistisch. Auf dem linken Seitenaltar steht eine Madonna die um 1470 geschaffen wurde. Die Figur des heiligen Nikolaus im rechten Seitenaltar ist jünger.[4] Die Seitenaltäre selbst sind klassizistisch. Sie wurden von Fürstbischof Joseph von Stubenberg vermutlich kurz vor der Säkularisation 1803 gestiftet. Der Altarraum stammt aus dem Barock. Der Hochaltar stammt aus dem Jahr 1754 und ist eine Arbeit des Eichstätter Schreiners Anton Bochler. Auf dem Altar befindet sich das Wappen des Fürstbischofs Johann Anton II. von Freyberg. Im Chorbogen hängt eine Rosenkranzmadonna die um 1700 geschaffen wurde. Die Kanzel von 1725 stammt aus dem säkularisierten Kloster Notre Dame in Eichstätt. Sie wurde von Ehrgott Bernhard Bendl geschaffen.[5] Die heutige Ausmalung stammt von P. Baumgartner aus Pfaffenhofen aus dem Jahr 1954.
- Blick vom Altar auf die Empore
- Fresko von St. Willibald und St. Walburga
- Linker Seitenaltar (ca. 1803) mit Madonna (um 1470)
- Rechter Seitenaltar (ca. 1803) mit Bildnis des Hl. Nikolaus
- Barocke Rosenkranzmadonna (um 1700)