Steingrímsfjörður

From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Steingrímsfjörður ist ein Fjord im östlichen Teil der Westfjorde Islands.

Schnelle Fakten
Steingrímsfjörður
Karte des Steingrímsfjörðurs

Karte des Steingrímsfjörðurs

Gewässer Húnaflói
Landmasse Island
Geographische Lage 65° 40′ N, 21° 35′ W
Steingrímsfjörður (Island)
Steingrímsfjörður (Island)
Breite7 km
Länge28 km
ZuflüsseStaðará, Selá
Schließen

Er ragt als westlicher Arm des Húnaflói 28 km ins Land hinein. eine größte Breitenausdehnung beträgt ungefähr 7 km. Sein Name stammt von dem Landnehmer Steingrímur trölli, der sich hier ansiedelte. Die südlichen Ufer des Fjordes sind mehr besiedelt. Hier verlaufen der Innstrandavegur S68 und der Djúpvegur S61. Und hier der Fischerort Hólmavík, der neben anderen Annehmlichkeiten sogar über eine höhere Schule (Fjölbreytaskóli) verfügt. Am Nordufer entlang führen der Strandavegur T643 und der Drangsnesvegur T645 zu dem kleinen Fischerort Drangsnes auf der gleichnamigen Halbinsel.

Östlich von Hólmavík, auch am Nordufer des Fjords, liegt die kleine Landzunge Strákatangi. Hier gab es archäologische Ausgrabungen,[1] die den Walfang der Basken im 17. Jahrhundert belegen. Man konnte sich seinerzeit auch in einer Pidgin-Sprache verständigen. Über den Kontakt mit den Basken wurde Anfang Juni 2024 das Baskasetur[2] in einem Tank der früheren Fischfabrik in Djúpavík eröffnet.

Siehe auch

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI