Salzwiese
Marschbereich, der periodisch oder unregelmäßig vom Meer überflutet wird
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Salzwiesen, regional auch als Heller, Inge oder Groden, an der Ostsee als Salzgrasländer bezeichnet, sind vom Meer periodisch oder unregelmäßig überflutete Bestände krautiger Pflanzen (Salzpflanzenvegetation). Sie bilden den natürlichen Übergang und die biologische Grenze zwischen Land und Meer auf gezeitengeprägten alluvialen Weichsubstratböden (Schwemmböden). Nach deutscher Kartieranleitung werden diese dem semiterrestrischen Bodentyp der Rohmarsch zugeordnet.



Salzwiesen oder Salzsümpfe finden sich weltweit, in der gemäßigten Klimazone an strömungsarmen Flachküsten im Bereich der mittleren Hochwasserlinien, unter tropischen Klimabedingungen bei entsprechenden geomorphologischen Voraussetzungen als Mangrovenwälder. Die artenreichen Lebensgemeinschaften aus Salzpflanzen (Halophyten) und den in Salzwiesen lebenden Tieren sind an die Überflutung und hohe Salzgehalte des Meereswassers und des Bodens in höchstem Maße angepasst.
Aber auch im Binnenland – an solchen Binnensalzstellen, an denen zutagetretendes salzhaltiges Grundwasser feuchte bis wechselfeuchte Standorte bildet – können sich Salzwiesen ausbilden (Lebensraumtyp „Salzwiesen im Binnenland“ nach FFH-Richtlinie).
Entstehungsbedingungen
Eine Grundvoraussetzung für die Entstehung von Salzwiesen ist die regelmäßige Zuführung von Feinmaterial. Ein ausreichender Tidenhub dient der Versorgung mit Sedimenten. Die Strömung und der Einfluss von Sturmfluten dürfen nicht zu stark sein, um das angelagerte Material nicht zu erodieren. Ein Meeresboden, der nur langsam in Richtung Küste ansteigt, sowie das Absenken der Küste oder das allmähliche Ansteigen des Meeresspiegels gehören ebenso zu den Voraussetzungen, da nur dann fortwährend neue Sedimente abgelagert werden. Auch das Hinterland muss flach sein, da sonst die Zuflüsse zu große Kräfte entwickeln und Sand und Geröll herangetragen würden.
Verbreitung

Jeder Kontinent (mit Ausnahme von Antarktika) verfügt über flache Gezeitenküsten, die Salzwiesen und eine Vegetation mit Halophyten aufweisen. Die jeweilige Kombination von geomorphologischen Faktoren, Klima, Tier- und Pflanzenwelt macht jede dieser Salzwiesengruppen zu einem einzigartigen Lebensraum. In Europa sind sie entlang der Nord- und Ostseeküsten sowie des Atlantiks zu finden. So unterscheiden sich die Salzwiesen des Nordseeraumes von denen des Nordatlantiks. Hier sind sie die einzigen natürlichen Wiesen außerhalb von Grassteppen und der Hochgebirge. Beispiele für Salzwiesen sind auch die arktische Salzwiese, die mediterranen Salzwiesen, die Salzwiesen im pazifischen Raum (Japan, Sibirien und China) und die Salzwiesen Australiens und Tasmaniens oder die an der Ost- und Westküste Nordamerikas. Unter tropischen Bedingungen bilden sich bei ähnlichen geomorphologischen Voraussetzungen Mangroven.
Salzwiesentypen
Salzwiesen bilden sich nur im Schutz natürlicher Barrieren, durch die die Kraft der Wellen abgemildert wird.
Folgende Typen werden unterschieden:
- Lagunen-Salzwiesen: Sie entstehen in Bereichen, die beispielsweise durch Nehrungen eingeschlossen werden. Sie stehen nur noch über eine kleine Öffnung in Verbindung mit dem Meer. An der Nordseeküste sind vor allem der Jadebusen und der Dollart von Bedeutung.
- Sandsalzwiesen: Sie bilden sich im Schutz von Sandbänken oder von Dünenzügen. Die Auflandung geschieht durch Sedimentation und Sandflug. Auch größere Dünenzüge fungieren als solche Barrieren, auf deren Wattseiten sich Salzwiesen ausbilden können. Sandsalzwiesen besitzen gewöhnlich nur eine dünne Schlick- bzw. Kleiauflage. Der Untergrund ist meist sandig. Sie zeichnen sich durch eine artenreiche Vegetation aus.
- Leeseiten-Salzwiesen: Sie entstehen im Windschatten der Inseln und sind typisch für das ostfriesische und niederländische Wattenmeer. Die Inseln nehmen vor der Küste den Sturmfluten ihre Kraft und ermöglichen an der Festlandsküste die Bildung von Salzwiesen.
- Ästuar-Salzwiesen: Sie sind weltweit wahrscheinlich die häufigsten. Jedes Flussdelta der mittleren und hohen Breitengrade entwickelt Salzwiesen. Sie liegen im Schutz einer Flussbiegung oder sind durch den Schwemmkegel des Flusses geschützt. Sie unterliegen dem Einfluss des verhältnismäßig geringeren und stark schwankenden Salzgehalts des Wassers.
- Vorland-Salzwiesen: Sie entstehen durch Landgewinnungsmaßnahmen und können sich zu naturnahen Salzwiesen entwickeln. Häufig findet man sie als Vorland von Deichen der Küste des Festlands, in Buchten oder vor Marscheninseln. Ihre Vegetation ist artenärmer als die der Sandsalzwiesen.
- Salzwiesen im Küstenüberflutungsbereich: Salzgrünland der Ostsee entsteht durch Weide-, Wiesen- oder Mähweidennutzung im Küstenüberflutungsbereich. Die Vegetation besteht überwiegend aus Andel- und Salzbinsen-Rasen. Diese sind nutzungsbedingte Ersatzgesellschaften der natürlichen Brackwasser-Schilf-Röhrichte.
- künstliche Salzwiesen: Sie bilden sich auf Bodenaushub, der aus Schifffahrtsrinnen ausgebaggert oder bei Küstenschutzmaßnahmen aufgespült wurde.
- Salzwiesen auf Baltrum mit Entwässerungsgraben
- Bunte Salzwiese auf Langeoog bei Gewitter
- Sandsalzwiese vor Sankt Peter-Ording
- Salzwiese bei Osterhever auf Eiderstedt
- Ästuar-Salzwiese („salt-marsh“) an der Atlantikküste in Nordamerika
- Sandsalzwiese im Nationalpark Divjaka-Karavasta, Albanien
Salzwiesen der Nordseeküste


Als Kugelpanorama anzeigen
Das Wattenmeer der südlichen Nordsee erstreckt sich von der nordholländischen Insel Texel bis zur Ho-Bucht beim dänischen Esbjerg und ist mit einer Fläche von 8625 km² die weltweit größte zusammenhängende Wattlandschaft. An der Nordseeküste umfassen die Salzwiesen rund 46.000 Hektar (ha). Sie verteilen sich auf die Staaten Niederlande mit 6.550 ha, Großbritannien (Ostküste bis zum Kanal) mit 14.000 ha und Dänemark mit 7.270 ha. In Deutschland verteilen sie sich auf die Bundesländer Schleswig-Holstein mit 10.000 ha sowie Niedersachsen und Hamburg mit 8.150 ha.[1]
Entstehungsgeschichte
Man vermutet, dass in Europa Salzwiesenpflanzen die Eiszeiten in den südlichen Ästuaren der Loire und in der Gironde, an der Westküste Frankreichs überdauern konnten. Vor etwa 12.000 Jahren wich das Eis endgültig zurück, die Temperaturen stiegen und das Wasser der abschmelzenden Eisschilde füllte vor rund 8.500 Jahren die Nordsee. Das Meeresniveau stieg um vierzig Meter bis auf den heutigen Meeresspiegel. Dadurch wurde die Landverbindung zwischen England und dem Kontinent unterbrochen. Strömungen und Wellengang führten zur Bildung von küstenparallelen Strandwällen, die sich zu Dünen weiterentwickelten. Hinter diesen Schutzwällen bildeten sich zunächst ausgedehnte Moore. Mit weiter steigendem Meeresspiegel wurden sie teilweise überflutet und in den vergangenen 6.000 Jahren mit den Sedimenten bedeckt, die heute das Watt bilden. Die Salzwiesen der Nordseeküste konnten sich nur in Verbindung mit dem Watt ausbilden. Eine Salzwiese entsteht, indem in den höheren, nicht so häufig und lange überfluteten Bereichen Pflanzen Fuß fassen. Der Zu- und Ablauf des Wassers erfolgt über Priele, die Watt und Salzwiesen durchziehen.
Zonierung der Nordsee-Salzwiesen
Für Salzwiesen sind der Strandflieder, der Strandwermut, die Strandaster und die Portulak-Keilmelde charakteristisch. In den Salzwiesen der Nordseeküste findet sich folgende Zonierung:
- Die Quellerzone (Salicornietum) liegt im Extrembereich etwa 40 Zentimeter unterhalb bis mittig der Flutlinie, das heißt der Bereich liegt bei Flut mehrere Stunden unter Wasser. Hier wachsen lückig nur zwei Blütenpflanzen: das Salz-Schlickgras und der Queller.
- Daran anschließend folgt mit dem Andelgrasrasen (Puccinellietum maritimae) in der Verlandungszone oberhalb des Flutungsbereiches der eigentliche Beginn der Salzwiese. Diese Salzwiesenzone wird noch bei jeder Springtide oder anderen leicht erhöhten Wasserständen erreicht, sodass sie etwa 100- bis 200-mal pro Jahr überflutet wird. Sie erstreckt sich bis etwa 40 Zentimeter oberhalb der mittleren Hochwasserlinie. Das Andelgras (Puccinellia maritima) zeigt die Begrenzung der Zone, in der salztolerante Arten wie die Strandsode, der Stranddreizack oder die Strandaster wachsen.
- Die Rotschwingelzone (Festucetum rubreae) liegt in der Vielfältigkeitszone, die nur noch selten vom salzhaltigen Meerwasser erreicht wird, etwa 25- bis 50-mal im Jahr. Hier nimmt die Zahl der Pflanzenarten kontinuierlich zu und wird ebenfalls durch den Salz tolerierenden Salzwiesen-Rot-Schwingel sowie verschiedene Binsenarten charakterisiert.
Salzgrasländer der Ostseeküste
Die charakteristischen salzgeprägten Graslandschaften der deutschen Ostseeküste werden als Salzgrasländer bezeichnet, nach ihrer Nutzung und Vegetation auch als Salzgrünland. Sie unterscheiden sich insofern grundlegend von ihren nordseeischen Pendants, als sie nicht primär durch den Gezeitenhub, sondern durch den Einfluss von Wind und Wellen sowie eine jahrhundertealte menschliche Nutzungsgeschichte geformt wurden. Aufgrund des nur minimalen Tidenhubs in der Ostsee wird die Vegetation nicht durch ein regelmäßiges Gezeitenspektrum, sondern durch sporadische Sturmflutereignisse beeinflusst.[2] Ihr Vorkommen ist daher räumlich enger begrenzt und kleinteiliger strukturiert.
Entstehung und Ökologie: Eine Kulturlandschaft
Im Gegensatz zu den natürlichen Salzwiesen der Nordsee sind die Salzgrasländer der Ostsee in ihrer heutigen Verbreitung und Ausprägung weitgehend ein Produkt menschlicher Aktivität. Natürliche Vorkommen sind selten und oft kurzlebig; sie finden sich kleinflächig auf Windwatten in Buchten oder in Strandwallsystemen.[2] Der Großteil der historisch großen Salzgraslandflächen entstand jedoch erst durch Beweidung ab etwa dem 13. Jahrhundert.[3] Ursprünglich waren die flachen Küstenbereiche von Salzröhrichten geprägt, die die Küstenüberflutungsmoore an den Sohlen der Strandwälle und den Ufern der Strandseen besiedelten.[3] Die extensive Beweidung dieser Flächen, vor allem mit Rindern, verdichtete den Boden, unterdrückte hochwüchsige Röhrichte und Stauden, förderte die Bildung von torfigem Untergrund und ließ die Moore über die mittlere Tidenhochwasserlinie hinauswachsen. Dies schuf die offenen, niedrigwüchsigen Bedingungen, unter denen sich die typischen, trittresistenten Halophyten (Salzpflanzen) wie der Andel (Puccinellia maritima) und die Salz-Binse (Juncus gerardii) durchsetzen konnten.[2] Diese anthropozoogene Entstehungsgeschichte macht das Salzgrasland zu einem archetypischen Element der Ostsee-Kulturlandschaft, dessen Erhalt häufig von einer fortgesetzten, schonenden Beweidung abhängt.
Geographische Verbreitung und historische Verluste
Küstenüberflutungsmoore haben ihren Verbreitungsschwerpunkt an der südlichen Ostseeküste und erstrecken sich entlang der gesamten Küste Mecklenburg-Vorpommerns. Im Projektgebiet des WWF-Projekts „Schatzküste“[4] existieren etwa 15.000 Hektar ehemaliger Küstenüberflutungsmoore, die heute größtenteils als Polderflächen landwirtschaftlich genutzt werden. Aktives Salzgrasland findet sich noch auf etwa 1.000 Hektar, vor allem auf den Inseln Kirr, Barther Oie und Schmidt-Bülten, auf Ummanz sowie auf Teilen von Hiddensee.
Der Flächenverlust entlang der deutschen Ostseeküste ist dramatisch. In Mecklenburg-Vorpommern blieben von ehemals etwa 300 Quadratkilometern Salzgrasland im Jahr 1850 nur zehn Prozent erhalten.[5] Verantwortlich hierfür sind in erster Linie Eindeichung und Nutzungsaufgabe. Aus diesem Flächenverlust und dem damit einhergehenden Verlust an charakteristischen Ausprägungen und den zugehörigen Arten und Funktionen ergibt sich ein großer Renaturierungsbedarf.[6]
Ökologische Bedingungen
Windgetriebene Überflutungen

Die Salzgrasländer der Ostsee werden durch windabhängige Hochwasserereignisse geprägt. Weht der Wind auflandig – also aus östlichen oder nordöstlichen Richtungen –, drückt er das Wasser in die Boddenkette und führt zu Überschwemmungen der Uferbereiche. Im extremen Fall treibt zunächst ein aus Westen kommendes Tiefdruckgebiet Wasser aus der Nordsee durch Skagerrak und Kattegat in die Ostsee. Dreht der Wind dann rasch auf Nord bis Nordost, schwappt das Wasser in der Ostsee zurück und läuft an der Küste Mecklenburg-Vorpommerns auf.
Diese unregelmäßigen, aber teilweise sehr intensiven Überflutungsereignisse prägen die Standortbedingungen in besonderer Weise. Die salzhaltigen Boddenwässer können die Wiesen zeitweise fast vollständig überfluten. Durch ein natürliches System von Prielen – kleinen Wasserläufen, die das Salzgrasland durchziehen – fließt das Wasser größtenteils wieder ab. In Senken und sogenannten Röten (Flachwasserbereichen mit stehendem Brackwasser) bleibt jedoch Wasser zurück, verdunstet und hinterlässt salzangereicherte Bereiche.[6]
Salzgehalt und Zonierung
Der Salzgehalt der Ostsee ist deutlich niedriger als der der Nordsee und nimmt von West nach Ost ab. Bei Heiligenhafen liegt er beispielsweise bei etwa 1,3 Prozent. Durch Verdunstung in abflusslosen Senken kann die Salzkonzentration im Boden jedoch auf bis zu 4,5 Prozent ansteigen – weit über dem Wert des umgebenden Meerwassers.
Wie an der Nordsee zeigt auch das Ostsee-Salzgrasland eine charakteristische Zonierung. Die Besiedlung des Lebensraumes mit Pflanzen und Tieren wird wesentlich durch Entfernung und Exposition zur mittleren Hochwasserlinie, die Überflutungshäufigkeit und die Salinität des Bodens bestimmt.[7] An der westlichen Ostseeküste sind Andelrasen verbreitet, während in der Boddenlandschaft Salzbinsen-Salzgrasland vorherrscht, das neben typischen Salzpflanzen bereits zahlreiche Süßwasserzeiger enthält.
Charakteristische Pflanzenarten und Funktionen
Die Pflanzenwelt des Salzgraslandes besteht aus sogenannten Halophyten – Pflanzen, die an das Leben in salzhaltigen Umgebungen angepasst sind. In den gemäßigten Klimazonen entwickelt sich auf amphibischen, wechselhalinen Standorten (also solchen mit einer stark schwankenden Salinität) typischerweise eine Vegetationsdecke aus salztoleranten krautigen Pflanzen, vor allem Gräsern, die als Küstensalzwiese bezeichnet wird.[6] Die Vegetation weist Übergänge zu Binnenland-Gesellschaften auf. Charakteristisch sind kurze, dichte Rasen, die von der Salzbinse, dem Rot-Schwingel (Festuca rubra ssp. litoralis) und dem Kriech-Straußgras (Agrostis stolonifera) dominiert werden. Weitere wichtige Arten sind das Strand-Milchkraut (Glaux maritima), der Strand-Dreizack (Triglochin maritimum), der Erdbeer-Klee (Trifolium fragiferum) und der Strand-Wegerich (Plantago maritima).
In tiefer gelegenen Bereichen mit häufigeren Überflutungen tritt das Meerbinsen-Ried mit der Meerstrand-Binse (Juncus maritimus), der Einspelzigen Sumpfsimse (Eleocharis uniglumis) und der Salz-Bunge (Samolus valerandi) auf. An den Rändern von Prielen und Röten finden sich Andel-Rasen mit dem Andel sowie Strandflieder-Salzbinsen-Rasen mit dem Strandflieder (Limonium vulgare). Insgesamt wachsen in den Salzwiesen bis zu 45 verschiedene Pflanzenarten.[6]
- Andel, Illustration
- Rot-Schwingel (Festuca rubra)
- Erdbeer-Klee (Trifolium fragiferum)
- Strand-Dreizack (Triglochin maritima)
- Strand-Milchkraut (Glaux maritima)
- Gewöhnlicher Strandflieder (Limonium vulgare)
- Salzbunge (Samolus valerandi), Illustration
Vogelwelt
Vögeln dienen die Salzgrasländer der Ostsee als Mauser-, Rast- und Brutplatz. Gänse weiden hier insbesondere im Frühjahr bei der Rückkehr aus dem Winterquartier[8][9] Etwa 50 Vogelarten nutzen diesen Lebensraum, sei es als Brutgebiet, als Rastplatz während des Zuges oder als Nahrungshabitat. Die offenen, kurzrasigen Flächen bieten ideale Bedingungen für bodenbrütende Küstenvögel: Das Gras ist hoch genug, um die Eier zu verstecken, aber kurz genug, um Feinde rechtzeitig erkennen zu können.
Zu den charakteristischen Brutvögeln zählen der Kiebitz (Vanellus vanellus), der Rotschenkel (Tringa totanus), die Uferschnepfe (Limosa limosa), der Austernfischer (Haematopus ostralegus), der Alpenstrandläufer (Calidris alpina), der Säbelschnäbler (Recurvirostra avosetta), die Bekassine (Gallinago gallinago) und der Kampfläufer (Philomachus pugnax). Auch Singvögel wie die Schafstelze (Motacilla flava) und der Wiesenpieper (Anthus pratensis) sind typische Bewohner.[10][6]
- Kiebitz (Vanellus vanellus)
- Rotschenkel (Tringa totanus)
- Uferschnepfe (Limosa limosa)
- Kampfläufer (Philomachus pugnax), Weibchen
- Wiesenschafstelze (Motacilla flava flava)
Wirbellose

Neben der Vogelwelt beherbergen die Salzgrasländer eine bemerkenswerte Vielfalt an wirbellosen Tieren. Sie bieten verschiedenen Entwicklungsstadien von Wirbellosen und Fischen einen Lebensraum und zeitweise Schutz vor Räubern.[11][12] Etwa 1.650 Arten von Gliederfüßern wurden in diesem Lebensraum nachgewiesen, darunter Käfer, Spinnen, Milben, Wespen, Schmetterlinge und Ameisen. Besonders bemerkenswert: Rund 250 dieser Arten gelten als endemisch – sie kommen ausschließlich in den Salzwiesen und Salzgrasländern der europäischen Meeresküsten vor.
Laufkäfer (Carabidae) haben sich als wichtige Bioindikatoren für den Zustand von Salzgrasländern erwiesen.[13][14] Der Kleine Ahlenläufer (Bembidion minimum) ist in naturnahen Salzgrasländern der mit Abstand häufigste Käfer, gefolgt vom Veränderlichen Ahlenläufer (Bembidion varium), einem Indikator für offene Schlammflächen.
Standortanpassungen

Für Anpassungen an den Faktor Salz siehe: Salzpflanze
Außer dem prägenden Einfluss des Salzes spielen in maritimen Biotopen sowohl stark mechanische Faktoren der Überflutung, Umspülung oder mit Sandkörnern angereicherter Wind als auch Sauerstoffmangel eine wichtige Rolle. Daher besitzen verschiedene Vertreter der Salzflora im Wurzelbereich besondere Stützgewebe, die aus abgestorbenen Zellen mit extrem verdickten Zellwänden bestehen, so genannte Sklerenchymen. Für die Sauerstoffzufuhr entwickelt sich ein spezielles Luftgewebe, das Aerenchym. Lange Wurzelstöcke erweisen sich als das beste Mittel gegen fortwährende Überschüttung mit Dünensand, um sich dessen erstickender Wirkung zu entziehen. Gleichzeitig helfen zahlreiche Nebenwurzeln, den Dünensand zu befestigen und die Nährstoffe, die er besitzt, besser auszunutzen.
Während der Sturmfluten versinkt eine Salzwiese oft vollkommen im aufgewühlten Meer. Die Pflanzen müssen in diesen Momenten enormen Kräften standhalten. Strandflieder und Meerstrandbinse besitzen aus diesem Grund ein mit gestreckten Zellen aus dicken, verholzten, braunen Membranen bestehendes, hartes Gewebe. Sklerenchyme entstehen in der Entwicklungsphase (Streckungswachstum) der Pflanzen oft aus dem lebenden, elastischen Kollenchym und durchziehen den gesamten Pflanzenkörper. Sie verleihen somit eine große Festigkeit, ordnen sich allerdings, abhängig vom Pflanzentyp, in charakteristischer Weise an. In tiefgehende Ankerwurzeln der Salzpflanzen sind die Sklerenchymfasern entweder zentral oder in Einzelsträngen über den Wurzelquerschnitt verteilt, um Zugkräften standhalten zu können und ein Freispülen zu verhindern. In krautigen Stängeln sind die Fasern dagegen peripher angeordnet, da sie biegungsfest sein müssen, meistens in Form von einzelnen Strängen oder als geschlossene Zylinder.
Auch bezüglich der Blätter- und Sprossteile sind Pflanzen der Salzwiesen an die Bedingungen der Umgebung angepasst. Die stärkere mechanische Wirkung des Windes an der Seeküste bedingt eine größere Festigkeit der Sprossachse als im Binnenland. Grundsätzlich wird bei Salzpflanzen neben dem Sklerenchym eine Sukkulenz bei Stamm und Blatt ausgeprägt, um der Trockenheit entgegenzuwirken.
Zumeist bieten die offenen Standorte zusätzlich nur wenige Schattenplätze, damit also intensiven Lichteinfall. Aufgrund dieser Tatsache gehören fast alle Repräsentanten der Salzvegetation zu den extremen Lichtpflanzen, das heißt, sie erreichen die maximale Photosyntheseleistung erst bei hohen Lichtintensitäten. Sie verfügen über kleine, harte Blätter mit dicken, mehrschichtigen Palisaden- und Schwammgeweben und einer auf den Epidermiszellen aufliegenden Cuticula. Die Grana- und Stromathylakoide, der regelmäßig um die Zellmembran angeordneten Chloroplasten, sind relativ chlorophyllarm und enthalten nur wenige Pigmentkollektive, da die Lichtfaktoren ein schnelles Erreichen des Kompensationspunkts ermöglichen.
Ökologische Bedeutung und Klimawirkung

Salzwiesen sind Rast- und Brutgebiet für zahlreiche Vogelarten. Auch viele Insektenarten suchen Salzwiesen auf. Ein großer Teil davon benötigt die dort wachsenden Pflanzen zur Fortpflanzung. Ein Beispiel hierfür ist der Halligflieder-Spitzmaus-Rüsselkäfer, welcher in die angefressenen freiliegenden Wurzeln des Strandflieders seine Eier legt. Einige Insekten nutzen hohle Pflanzenstängel abgestorbener Pflanzen der Salzwiesen bei Überflutung als Schutzstätte.[15] Salzwiesen sollten nicht oder nur auf zugelassenen Wegen betreten werden. In Deutschland liegen die Salzwiesen in den streng geschützten Ruhezonen der Nationalparks Hamburgisches, Schleswig-Holsteinisches oder Niedersächsisches Wattenmeer. Eine der artenreichsten und größten Binnensalzstellen Brandenburgs bilden die Luchwiesen in Storkow.
Salzwiesen als Kohlenstoffspeicher
Salzwiesen (wie auch Seegraswiesen) sind effektive Kohlenstoffsenken, weil der hier gespeicherte Kohlenstoff dauerhaft dem Ökosystem entzogen wird. Dies geschieht, weil Salzwiesen dem Meeresspiegelanstieg langfristig folgen müssen. Salzwiesen müssen mit einer bestimmten Geschwindigkeit wachsen, sonst verschwinden sie.[16] Laut einer Studie von 2021[17] kann die Wiedervernässung von Salzwiesen in sechs Jahren so viel Kohlenstoff binden wie ein mitteleuropäischer Wald in 100 Jahren auf vergleichbarer Fläche.
Naturschutz
Angesichts zahlreicher technischer Küstenschutzmaßnahmen sind Salzwiesen im Rahmen der Nationalparkprogramme in den letzten Jahren ein wichtiges Aufgabenfeld für den Naturschutz geworden.
Salzwiesen sind in ihrem Bestand und ihrer natürlichen Entwicklung durch verschiedene Faktoren gefährdet. So verkleinern Eindeichungen die verbliebenen Flächen. Entwässerungsmaßnahmen und Beweidung sind häufig mit einem erheblichen Eingriff in die Artenzusammensetzung der Salzwiese verbunden. Unterbleibt ein geeignetes Lenkungssystem für Touristen, sind neben Störungen der Brut- und Rastvögel Schäden der Vegetation und damit verknüpfte Erosion häufig die Folge. Die anthropogen verursachte gestiegene Nährstoffkonzentration insbesondere im Meerwasser der Nordsee führt in der Salzwiese zu einer Steigerung der Produktionsraten und geringerer Artenzahl. Arten, die ihren Vegetationszyklus schnell abschließen, werden hierdurch begünstigt. Wenn Soden den Salzwiesen entnommen werden, beispielsweise um damit die Deichdecke zu reparieren, siedelt sich – bedingt durch die entstandene Erniedrigung des Bodens- dort zunächst Vegetation eines jüngeren Sukzessionsstadiums an. Ein zum vorherigen Zustand vergleichbarer Bewuchs kann sich dort nur dann wieder entwickeln, wenn der Grad des Sedimenteintrags größer ist als in den höher gelegenen Salzwiesenbereichen. Kontinuierlicher Eintrag von Öl durch Meerwasser bewirkt langfristig das Absterben von Salzwiesenpflanzen und verhindert auch eine neue Besiedlung.[18]
Beispiele für die Renaturierung von Salzwiesen und Salzgrasländern
Seit den 1990er Jahren wurden an den deutschen Meeresküsten mehrere Renaturierungsprojekte für Salzwiesen und Salzgrasländer durchgeführt. Die Projekte unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Ausgangsbedingungen, Zielsetzungen und Maßnahmen erheblich. An der Nordseeküste standen zunächst Forschungsfragen und die Kompensation von Eingriffen durch Küstenschutzmaßnahmen im Vordergrund, während an der Ostsee der Naturschutz und die Wiederherstellung von Küstenüberflutungsmooren die wesentlichen Beweggründe waren.[6]
Die nachfolgenden Beispiele zeigen, dass sowohl großflächige Deichrückbauten als auch die Extensivierung der Beweidung zu beachtlichen Renaturierungserfolgen führen können. Die wissenschaftliche Begleitung dieser Projekte hat wichtige Erkenntnisse über die Vegetationsentwicklung, die Wiederbesiedlung durch charakteristische Tier- und Pflanzenarten sowie über geeignete Managementmaßnahmen geliefert. Dabei wurden auch die unterschiedlichen hydrologischen Bedingungen an Nord- und Ostsee deutlich: Während an der Nordsee die regelmäßigen Gezeiten das Überflutungsgeschehen bestimmen, sind es an der Ostsee windgetriebene, unregelmäßige Hochwasserereignisse. Diese Unterschiede erfordern jeweils angepasste Renaturierungsstrategien.[6]
Nordseeküste
Hauener Hooge (Leybucht, Niedersachsen)
Die Hauener Hooge war 1994 das erste Rückdeichungsgebiet an der deutschen Nordseeküste im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Durch eine Küstenschutzmaßnahme waren etwa 350 Hektar Salzwiesen und Sommerpolder überbaut worden. Als Ausgleich wurden die verbliebenen 80 Hektar Sommerpolder durch Öffnen von Teilen des Sommerdeichs wieder an das Gezeitenregime der Leybucht angeschlossen. Zu Beginn herrschte Weidelgrasweide vor, daraus entwickelten sich innerhalb von drei Jahren typische Salzwiesengesellschaften. Zehn Jahre nach Öffnung wurde der Erfolg der Maßnahme als zielführend eingestuft.[19][6]
Wurster Küste (Niedersachsen)
Südwestlich von Cuxhaven wurde ab 1993 ein 650 Hektar großes Salzwiesengebiet im Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer im Rahmen eines Forschungs- und Entwicklungsvorhabens renaturiert. 1995 wurden der Priel und einige künstliche Entwässerungsgräben auf Normalnull vertieft und mittels eines neuen Durchlasses (Siel) im Sommerdeich wieder an das Tidenregime angeschlossen. Die gewünschte Vernässung im terrestrischen Bereich konnte allerdings nicht vollständig realisiert werden. Die Extensivierung der landwirtschaftlichen Nutzung wirkte sich stärker aus als die wasserbaulichen Maßnahmen: Bei einer Beweidungsintensität von 1,5 Rindern pro Hektar bildeten sich typische Beweidungsmuster aus, und die Artenzahl stieg von vier auf neun bis elf Vogelarten.[20][6]
Langeooger Sommerpolder (Niedersachsen)
Der Sommerpolder auf der Insel Langeoog ist Bestandteil des Nationalparks Niedersächsisches Wattenmeer. Er wurde 2004 mit dem Ziel geöffnet, eine natürliche Zonierung der Salzwiesenvegetation und eine naturnahe Gewässerstruktur neu entstehen zu lassen. Bereits ein Jahr nach Öffnung waren deutliche Vegetationsveränderungen zu verzeichnen: Weidetypische Pflanzengesellschaften gingen stark zurück, stickstoffliebende Halophyten wie Spieß-Melde, Strand-Sode und Strand-Beifuß breiteten sich aus. Die Wiederbesiedlung mit Pflanzenarten der naturnahen Salzwiese erfolgte zunächst über Samen und Früchte, die mit dem Hochwasser herangeführt wurden.[21][6]
Hamburger Hallig (Schleswig-Holstein)

Die durch Landgewinnungsmaßnahmen entstandenen Salzwiesen der Festlandhalbinsel Hamburger Hallig im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer stellen den größten zusammenhängenden Vorlandkomplex im nördlichen Teil des Wattenmeers dar (über 1.000 Hektar). 1991 wurde ein Beweidungsmanagement eingeführt und die künstliche Entwässerung weitgehend eingestellt. Zu Beginn waren 69 Prozent der Fläche von Andelrasen dominiert. Nach der Extensivierung differenzierte sich die Vegetation je nach Standort aus: Der Andelrasen ging von 60 auf 9 Prozent Flächenanteil zurück, das Beweidungsmosaik (38 Prozent unbeweidet, 20 Prozent extensiv, 42 Prozent intensiv) führte zu einer vielfältigen Vegetationsstruktur.[6]
Kleientnahme im Jadebusen (Niedersachsen)
An der niedersächsischen Küste wurden Kleientnahmestellen, die für den Deichbau ausgehoben worden waren, wieder an das Tideregime angeschlossen. Bei gutem Anschluss füllen sie sich innerhalb von zwei bis drei Jahren weitgehend mit Schlick. Nach fünf Jahren kann sich eine ausgedehnte Schlickwatt-Quellerflur ausbilden, die im Laufe weiterer fünf Jahre in einen Andelrasen übergeht. Nach weiteren zehn Jahren siedeln sich Arten der oberen Salzwiese an. Die Pütten weisen nach etwa 35 Jahren eine große Strukturvielfalt und Naturnähe auf.[22][6]
Wesentliche Erkenntnisse für die Nordsee
Die Salzwiesen-Renaturierung durch Deichrückbau ist an der Nordsee nur dann erfolgreich, wenn der Deich vollständig entfernt oder zumindest große Abschnitte geöffnet werden, sodass das Salzwasser mit seiner Fracht aus Sedimenten und Diasporen frei einströmen kann. Kleine, punktuelle Deichöffnungen in Form von technischen Bauwerken (Siele, Rohrdurchlässe) sind nicht ausreichend. Anders als an der Ostsee hat es sich an der Nordsee als sinnvoll erwiesen, das künstliche Entwässerungssystem zurückzubauen, da es sonst seine ursprüngliche Entwässerungsfunktion fortsetzt und ein „Austrocknen“ des Gebietes verursacht.[6]
Ostseeküste
Die Fläche der Salzgrasländer hat im 20. Jahrhundert drastisch abgenommen, vor allem durch Eindeichung und anschließende Intensivierung der landwirtschaftlichen Nutzung.[5] Die Eindeichung unterbricht den Salzwassereinfluss, führt zur Aussüßung des Standorts und verdrängt die salztolerante Flora durch konkurrenzstärkere Grünlandarten. Daher zielen Renaturierungsprojekte an der Ostsee in erster Linie auf den Deichrückbau ab.
Karrendorfer Wiesen

Pionierprojekte wie die Karrendorfer Wiesen am Greifswalder Bodden (seit 1993) zeigen, dass nach der Wiedereinbeziehung in den Überflutungsbereich des Meeres die salzigen Bedingungen rasch zurückkehren und sich die charakteristische Salzgraslandvegetation innerhalb weniger Jahre erfolgreich etablieren kann.[23] Ein entscheidender Erfolgsfaktor ist dabei die Anwesenheit von Quellpopulationen der Zielarten in der Nachbarschaft, von denen eine Wiederbesiedlung ausgehen kann.
Polder Ziesetal
Das zweite große Deichrückbauprojekt an der deutschen Ostseeküste war der Polder Ziesetal am südöstlichen Ende der Greifswalder Wieck. Anlass war ein unbeabsichtigter Deichbruch im Jahr 1995, nach dem die Verwaltung sich statt für eine Reparatur für die Renaturierung entschied.[24][25] Auch im Polder Ziesetal durchlief das Grünland nach der Deichöffnung tiefgreifende Veränderungen: Die Vegetation bildet ein sehr heterogenes, eng verzahntes Mosaik unterschiedlichster Pflanzengemeinschaften; fast ein Drittel zählt zu den Flutrasengesellschaften. Gemäß dem Sättigungsindex erreichte der Artenbestand sieben Jahre nach Deichbruch 62 Prozent des regionalen und 83 Prozent des lokalen Artenpools.[6]
Im Kontext des Klimawandels und des steigenden Meeresspiegels gewinnt die Renaturierung von Salzgrasländern eine doppelte Bedeutung: Sie schafft nicht nur wertvollen Lebensraum zurück, sondern auch natürliche Pufferzonen, die als Überflutungsraum für Sturmfluten dienen und so zum integrierten Küstenschutz beitragen. Die Erhaltung bzw. Schaffung von künstlichen Entwässerungssystemen (Grüppen) fördert nach Entfernung des Deichs das Eindringen des Meerwassers und damit die Wiedervernässung – anders als an der Nordsee, wo sie ihre ursprüngliche Entwässerungsfunktion fortsetzen würden.
Siehe auch
Literatur
- Wolfgang Gedat: Salzwiesengeflüster – ein märchenhaftes Pflanzenbestimmungsbuch. Verlag Ergon Kreativ Handel, Marl 2009, ISBN 978-3-9812642-0-3.
- Thorsten-D. Künnemann: Salzwiesen. Überleben zwischen Land und Meer. Mit Abbildungen von Gunnar Gad. Isensee Verlag, Oldenburg 1997, ISBN 3-89598-414-0.
- Richard Pott: Farbatlas Nordseeküste und Nordseeinseln. Ausgewählte Beispiele aus der südlichen Nordsee in geobotanischer Sicht. Ulmer Verlag, Stuttgart 1995, ISBN 3-8001-3350-4.
- Stefan Seiberling, Martin Stock (2009): Renaturierung von Salzgrasländern bzw. Salzwiesen der Küsten. In: Zerbe, Stefan; Wiegleb, Gerhard (Hrsg.): Renaturierung von Ökosystemen in Mitteleuropa. Springer-Verlag, Berlin Heidelberg 2009, S. 183–208. DOI:10.1007/978-3-662-48517-0_7.
- Hong-bo Shao (Hrsg.): Salt Marshes: Ecosystem, Vegetation and Restauration Strategies. Nova Science Publishers, 2014, ISBN 978-1-63321-331-9 (E-Book).
Weblinks
- Literatur von und über Salzwiese im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Salzwiesen, Teil 1 bis 3, ein Beitrag der Fachschaft Biologie der Leibniz Universität Hannover
- Steckbriefe der in M-V vorkommenden Lebensraumtypen des Anhangs I der FFH-Richtlinie
- Binnensalzstellen in Brandenburg. Naturschutz und Landschaftspflege in Brandenburg 2 2010 Heft 1 (PDF; 7,1 MB)
- Faltblatt EU-Life-Projekt Binnensalzstellen Brandenburgs. Landesumweltamt Brandenburg (PDF; 315 kB)