Takai Kitō
japanischer Haiku-Poet
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Leben und Wirken
Takai Kitō führte den Kindheitsnamen Kohachirō (小八郎). Seine Künstlernamen waren Shinmei (晋明), Takashisha (高子舎), Shunyarō (春夜楼), Shunjuan (春秋庵) und Sansei Yohantei (三世夜半亭). Unter der Anleitung seines Vaters Kikei (高井 几圭) begann er sich für Haiku zu interessieren. Er verlor seinen Vater, als er 20 Jahre alt war, und trat mit 30 Jahren in die Schule von Yosa Buson ein.
Als Buson von seinem Lehrer Hayano Hajin (早野 巴人; 1676–1742) den Pavillon Yohan-tei (夜半亭) erbte, beabsichtigte er, den Yohan-tei-Titel (夜半亭号) auf Kitō, den Sohn von Rinkei, zu übertragen. Danach assistierte Kitō Buson und trug zum Höhepunkt des Haikai in dessen Wiederbelebung bei.
Insbesondere Bücher wie „Ake Karasu“ (あけ烏), „Zoku Mei Karasu“ (続明烏) und „Momo sumomo“ (もゝすもゝ) demonstrieren sein Können voll und ganz. Nach Busons Tod verfasste er 1784 eine Gedenksammlung mit dem Titel „Kara Hinoha“ (から檜葉) und stellte „Busons Haiku-Sammlung“ (蕪村句集) zusammen. Obwohl er viele andere Bücher schrieb, ist besonders sein „Kitō Kusho“ (几董句稿) wertvoll. Er schrieb daran sein ganzes Leben lang seit seinem Eintritt in die Schule von Buson, sodass es die Dynamik der Gruppe um den Yohantei vermittelt.
Literatur
- S. Noma (Hrsg.): Takai Kitō. In: Japan. An Illustrated Encyclopedia. Kodansha, 1993, ISBN 4-06-205938-X, S. 1508.
Weblinks
- Biographien Takai Kitō in der Kotobank, japanisch
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Takai, Kitō |
| ALTERNATIVNAMEN | 高井 几董 (japanisch); Shinmei (Künstlername); 晋明 (Künstlername, japanisch); Takashisha (Künstlername); 高子舎 (Künstlername, japanisch); Shunyarō (Künstlername); 春夜楼 (Künstlername, japanisch); Shunjuan (Künstlername); 春秋庵 (Künstlername, japanisch); Sansei Yohantei (Künstlername); 三世夜半亭 |
| KURZBESCHREIBUNG | japanischer Haiku-Poet |
| GEBURTSDATUM | 1741 |
| STERBEDATUM | 9. Dezember 1789 |