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Takurō Fujii

japanischer Schwimmer From Wikipedia, the free encyclopedia

Takurō Fujii (japanisch 藤井 拓郎 Fujii Takurō; * 21. April 1985 in Kawachinagano) ist ein ehemaliger japanischer Schwimmer.

Schnelle Fakten Medaillenspiegel, Olympische Spiele ...
Takurō Fujii
Takurō Fujii (2016)
Nation: Japan Japan
Schwimmstil(e): Schmetterling
Lagen
Freistil
Verein: Konami SC
Geburtstag: 21. April 1985
Geburtsort: Kawachinagano, Japan
Größe: 1,84 m
Gewicht: 82 kg
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Weltmeisterschaften 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Asienspiele 1 × Goldmedaille 3 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Panpazifische Meisterschaften 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Ostasienspiele 4 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
Medaillen
Olympische Ringe
 Olympische Spiele
Bronze Peking 2008 4 × 100 m Lagen
Silber London 2012 4 × 100 m Lagen
Fédération Internationale de Natation
 Weltmeisterschaften
Bronze Barcelona 2013 4 × 100 m Lagen
Logo der Asian Games
 Asienspiele
Gold Guangzhou 2010 4 × 100 m Lagen
Silber Guangzhou 2010 100 m Schmetterling
Silber Guangzhou 2010 4 × 100 m Freistil
Bronze Guangzhou 2010 100 m Freistil
Silber Incheon 2014 4 × 100 m Freistil
Panpazifische Meisterschaften
Silber Irvine 2010 4 × 100 m Lagen
Bronze Irvine 2010 100 m Schmetterling
Logo der Ostasienspiele
 Ostasienspiele
Gold Hongkong 2009 100 m Freistil
Gold Hongkong 2009 100 m Schmetterling
Gold Hongkong 2009 4 × 100 m Freistil
Gold Hongkong 2009 4 × 100 m Lagen
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Karriere

Fujii studierte an der Fakultät für Sportwissenschaften der Waseda-Universität und gehörte über viele Jahre zur japanischen Nationalmannschaft. Zudem gewann er im Verlauf seiner Karriere mehrfach japanische Meistertitel.

Bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking gewann er mit der Staffel über 4 × 100 m Lagen die Bronzemedaille. Zudem belegte er Rang sechs über 100 m Schmetterling, Rang zehn über 200 m Lagen sowie Rang 14 mit der 4 × 100-m-Freistilstaffel.

Ein Jahr später erreichte er bei den Weltmeisterschaften 2009 in Rom Rang elf über 100 m Schmetterling und Rang zwölf über 200 m Lagen sowie die Plätze elf und sieben mit den Staffeln über 4 × 100 m Freistil bzw. 4 × 100 m Lagen. Bei den Ostasienspielen 2009 in Hongkong gewann er jeweils Gold über 100 m Freistil und 100 m Schmetterling sowie mit beiden Sprintstaffeln.

Im Jahr 2010 folgten Silber mit der Lagenstaffel und Bronze über 100 m Schmetterling bei den Panpazifischen Meisterschaften in Irvine, während er bei den Asienspielen in Guangzhou Gold mit der 4 × 100-m-Lagenstaffel sowie weitere Medaillen über 100 m Schmetterling, 100 m Freistil und mit der Freistilstaffel gewann. Bei den Kurzbahn-Weltmeisterschaften desselben Jahres in Dubai erreichte er unter anderem Rang sechs über 100 m Lagen.

Bei den Weltmeisterschaften 2011 in Shanghai belegte er Rang fünf über 100 m Schmetterling und verpasste mit der Lagenstaffel als Vierter knapp eine Medaille.

Bei den Olympischen Spielen 2012 in London gewann Fujii mit der Lagenstaffel die Silbermedaille, während er über 100 m Schmetterling Rang 21 belegte. Im selben Jahr erreichte er bei den Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Istanbul mehrere Staffelplatzierungen unter den besten Sechs.

2013 folgte bei den Weltmeisterschaften in Barcelona eine Bronzemedaille mit der 4 × 100-m-Lagenstaffel sowie Rang 13 über 100 m Schmetterling. Bei den Panpazifischen Meisterschaften 2014 in Gold Coast erreichte er mehrere Finalplatzierungen, bevor er bei den Asienspielen desselben Jahres in Incheon Silber mit der Freistilstaffel gewann. Auch bei den Kurzbahn-Weltmeisterschaften 2014 in Doha erreichte er mehrere Finalteilnahmen, darunter Rang sieben über 100 m Lagen.

Bei den Weltmeisterschaften 2015 in Kasan belegte er Rang neun über 100 m Schmetterling sowie jeweils Rang sechs mit den Staffeln über 4 × 100 m Freistil und 4 × 100 m Lagen.

Seinen letzten olympischen Auftritt hatte Fujii 2016 in Rio de Janeiro, als er über 100 m Schmetterling Rang 20 erreichte und mit der Lagenstaffel Fünfter wurde. Seit 2022 ist er Cheftrainer der Schwimmmannschaft der Waseda-Universität.

Commons: Takuro Fujii – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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