Tetrias
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Die Tetrias ist eine Gattung der Krabben mit zwei Arten. Sie ist die einzige Gattung innerhalb der Familie Tetriasidae.[1]
| Tetrias | ||||||||||||
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Tetrias scabripes | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Familie | ||||||||||||
| Tetriasidae | ||||||||||||
| Tsang & Naruse, 2023 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Tetrias | ||||||||||||
| Rathbun, 1898 |
Merkmale
Der Carapax ist recht- bis annähernd dreieckig und bei beiden Geschlechtern breiter als lang. Bei Weibchen ist er etwas breiter als bei Männchen. Der Carapax ist längs und quer konvex, die Rückenregionen sind deutlich durch Gruben abgegrenzt, die Seitenränder mit langen Borsten besetzt. Stirn, Epistom und Mundöffnung sind relativ breit. Die Mundhöhle ist halbrund und groß. Das Basalglied der Antennen ist oval und liegt vor dem Seitenteil des Epistoms, der hinten-mittige Teil ragt leicht über den Hinterrand des Epistoms. Das dritte Maxilliped liegt längs in der Mundhöhle. Sein Ischium und Merus sind verwachsen, die Naht bleibt aber sichtbar. Der Palpus ist dreigliedrig, jedes Glied hat etwa zwei Drittel der Länge des Merus. Der Carpus ist etwa so lang wie das untere Ende des Merus breit ist und setzt am seitlichen Ende des Merus an. Der Propodus ist körperfern verbreitert, der Dactylus setzt am seitlichen Ende des Propodus an und ist etwa rechteckig. Der Exopodit ist breit, etwa rechteckig, sein seitliches Ende konkav und die Geißel deutlich.[2]
Die Schreitbeine sind symmetrisch, das dritte ist größer als das zweite, dieses wiederum als das vierte. Das letzte Schreitbein ist deutlich kleiner als die anderen. Die Somiten des Pleons und das Telson sind bei beiden Geschlechtern frei beweglich. Die Pleon-Somiten sind bei Männchen horizontal schmal, vor allem vierter bis sechster. Das Telson ist deutlich breiter und erreicht bei geschlossenen dritten Maxillipeden deren Naht zwischen Ischium und Merus. Das erste Gonopodium ist einfach gebaut, schlank und am Ende leicht gebogen, das zweite klein. Bei Weibchen bedecken Pleon und Telson den Großteil des thorakalen Sternums und treten bei großen Exemplaren mit ihrem Ende in die Mundbucht ein.[2]
Systematik
Die Gattung umfasst zwei Arten:[1]
- Tetrias fischerii (A. Milne-Edwards, 1867)
- Tetrias scabripes Rathbun, 1898