The O’Reillys and the Paddyhats

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The O’Reillys and the Paddyhats sind eine Irish-Folk-Punk-Gruppe aus Gevelsberg. Aus dem Irish-Folk-Duo The O’Reillys gründete sich 2011 die anfangs sechsköpfige Band The O’Reillys and the Paddyhats. Die oftmals nur als Paddyhats bezeichnete Band hat unter anderem Konzerte auf dem Wacken Open Air, in Russland, Spanien, Frankreich, Ungarn, den Niederlanden und der Schweiz gespielt.

Aktive Jahreab 2011
Schnelle Fakten Allgemeine Informationen, Herkunft ...
The O’Reillys and the Paddyhats
The O’Reillys and the Paddyhats (2015)

The O’Reillys and the Paddyhats (2015)

Allgemeine Informationen
Herkunft Gevelsberg, Deutschland
Genre(s) Irish Folk-Punk
Aktive Jahre ab 2011
Auflösung
Website www.paddyhats.com
Ehemalige Mitglieder
Gesang, Gitarre
Sean O’Reilly (Franz Wüstenberg)
E-Gitarre
Zack O’Hara
Fiddle
Emily O’Farrell
Bass
Fitzgerald O’Brien (Fabian Schmelter)
Schlagzeug
Dr. Bones (Philip Meerman)
Fiddle
Mia Callaghan (Jessica Kohlmetz)
Begleitgesang, Blues Harp, Waschbrett, Show
Ian McFlannigan (Benny Lunau)
Schlagzeug
Jones Murphy (Jonas Heinrich)
Bass
Paddy
Banjo, Mandoline, Akkordeon
Dwight O'Reilly (Tim Herbrig)
Gitarre
Connor O'Sullivan (Jan Philipp Nau)
Bass
Tom O’Shaughnessy (Thomas Klur)
Gesang, Gitarre
Paddy Maguire (Patrick Hagedorn)
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Geschichte

Die beiden Gevelsberger Musiker Sean und Dwight O’Reilly traten als Irish-Folk-Duo The O’Reillys von 2009 bis 2011 vor allem in Nordrhein-Westfalen auf. Durch eine Begegnung mit dem Bassisten Paddy und der Geigerin Emily O’Farrell in einem Gevelsberger Pub wurden die ersten Absichten verfestigt, eine größere durch Rock und Punk beeinflusste Band zu gründen. Als schließlich Dr. Bones am Schlagzeug und Zack O’Hara an der E-Gitarre, beide aus befreundeten Bands, zusagten, waren The O’Reillys and the Paddyhats gegründet.[1]

Der Name setzt sich aus dem vom Duo übernommenen Namen The O’Reillys und dem Wort für die typisch irischen Schiebermützen „Paddyhats“ zusammen, wobei „Paddy“ eine in Irland häufige Kurzform des männlichen Vornamens Patrick ist.

Die Paddyhats gründeten noch im selben Jahr ihr eigenes Festival, das O’Reilly Festival (damals Irish Folk Punk Party) mit bis zu 1000 Besuchern.[1] 2012 produzierten sie in den Dialog Studios in Oberhausen ihr erstes Demo-Album Sound of Narrow Streets. In den darauffolgenden Jahren widmete sich die Band vor allem Live-Auftritten. Auftritte gab es unter anderem im SO36 in Berlin, im Stadium Life und Sevens Club in Moskau, im Gruta 77 in Spanien, im Molodoi in Straßburg und im Barba Negra in Budapest. 2016 spielten sie neben dem Irish Folk Open Air Poyenberg auch auf dem von Fiddler’s Green ausgerichteten Shamrock Castle Festival.

Den vorläufigen Höhepunkt der Bandgeschichte stellten die Auftritte beim Open Air in Wacken 2016 dar. Auf der Biergartenbühne spielten sie insgesamt dreimal vor mehreren tausend Menschen.[2]

Das Album Seven Hearts One Soul wurde zusammen mit Produzent Jörg Umbreit in den Principal Studios in Senden produziert.[3]

Zu ihrem Song Barrels of Whiskey drehten die sieben Musiker ein Musikvideo im Freilichtmuseum Hagen. Das Video hat innerhalb eines Jahres über zwei Millionen Klicks erzielt. Seit 2016 sind The O’Reillys and the Paddyhats bei der Booking Agentur „Contribe“, dem Plattenlabel „Flying Dolphin / Metalville“ und im Verlag Enorm Music. Im August 2016 wurde ihr Album Seven Hearts One Soul wiederveröffentlicht.

Nur 6 Monate später am 3. Februar 2017 hat die Band ihr 2. Studioalbum Sign of the Fighter veröffentlicht.[4][5] Auf der Platte ist neben einem Kurzkrimi-Hörspiel und 12 eigenen Songs auch ein Cover des bekannten Hits The Boxer von Simon & Garfunkel zu finden.[6]

Mit der Veröffentlichung ihres dritten Studioalbums Green Blood schafft es die Band, sich auf Platz 57 in den deutschen Albumcharts zu platzieren. Daraufhin folgte eine ausgedehnte Deutschland- und Schweiztour mit insgesamt 17 Terminen.[7]

Im Juli 2022 trennten sich The O’Reillys and the Paddyhats in beiderseitigem Einvernehmen von Gründungsmitglied und Sänger Sean O’Reilly. Seine Rolle übernahm Paddy Maguire, der zuvor bereits seit März 2022 als Sänger ausgeholfen hatte.[8] Seine raue Stimme verlieh den nun punkigeren Folgeveröffentlichungen eine hohe Intensität.[9]

2022 kehrten sie auf die Wackinger Stage des Wacken Open Airs zurück.[10] Es folgten weitere Höhepunkte, wie unter anderem die "Wake the Rebels" Europa-Tournee zum gleichnamigen Album durch sechzehn verschiedene Länder,[11][12] das Mighty Sounds Festival in Tschechien[13] oder die Full Metal Cruise.[14]

Im Januar 2026 erlebte die Band einen gravierenden Einschnitt: Geigerin Mia Callaghan und Schlagzeuger Jones Murphy gaben ihren Ausstieg bekannt. Geigerin Mia Callaghan gab als Erste ihren Ausstieg bekannt und verwies in ihrer Stellungnahme auf einen internen Vorfall. Ausdrücklich bedankte sie sich ausschließlich bei Jones Murphy und Paddy Maguire, die restlichen verbliebenen Bandmitglieder blieben unerwähnt.[15] Kurz darauf gab die Band auch die Trennung von Ian McFlannigan bekannt. Auf Nachfrage seitens der Westfalenpost bezüglich seines Ausschlusses aus der Band gab er an, sich zunächst mit seinem Anwalt beraten zu müssen.[16][17]

Darauf folgend verließ zudem Sänger Paddy Maguire die Band. In einem anschließenden offiziellen Statement erklärte die Band, dass ein persönliches Ereignis zwischen zwei Bandmitgliedern sowie im weiteren Verlauf offen zutage getretene interne Spannungen und unterschiedliche Erwartungen dazu geführt hätten, dass Konflikte nicht mehr gemeinsam lösbar gewesen seien. Details zu dem persönlichen Vorfall wurden nicht offiziell öffentlich gemacht. Die Band kündigte an, auf unabsehbare Zeit keine Konzerte mehr zu spielen, ließ dabei jedoch offen, ob eine Rückkehr in Zukunft möglich sei. Alle geplanten Konzerttermine wurden abgesagt. Das Statement würdigte ausdrücklich alle ausgeschiedenen Mitglieder und dankte der Fangemeinschaft.[18]

Diskografie

Schnelle Fakten
Chart­plat­zie­rungen
Erklärung der Daten
Alben[19]
Green Blood
 DE5705.10.2018(1 Wo.)
Dogs on the Leash
 DE3305.06.2020(1 Wo.)
In Strange Waters
 DE3229.10.2021(1 Wo.)
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Alben

  • 2016: Seven Hearts One Soul (Metalville)
  • 2017: Sign of the Fighter (Metalville)
  • 2018: Green Blood (Metalville)
  • 2020: Dogs on the Leash (Metalville)
  • 2021: In Strange Waters (Metalville)
  • 2023: Wake the Rebels (Initiative Musik gGmbH)
  • 2024: Coming Home (Indigo)

Kompilationen/Sampler

  • 2015: Let the Kelts Unite Europe – mit Paddyhats
  • 2016: Raise Your Pints Vol.1 – mit Barrels of Whiskey
  • 2017: Raise Your Pints Vol.2 – mit Sign of the Fighter
  • 2017: Mittelalter Party Vol.8 – mit Barrels of Whiskey
  • 2018: Metalville – Ten Years of Rock – mit Green Blood


Belege

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