Thomas Mardal

norwegischer Leichtathlet From Wikipedia, the free encyclopedia

Thomas Mardal (* 16. April 1997 in Gloppen) ist ein norwegischer Leichtathlet, der sich auf den Hammerwurf spezialisiert hat. Er ist der Sohn von Ole Morten Mardal, der selbst als Leichtathlet aktiv war.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Thomas Mardal

Thomas Mardal bei den Norwegischen Meisterschaften 2022
Thomas Mardal (2022)

Nation Norwegen Norwegen
Geburtstag 16. April 1997 (28 Jahre)
Geburtsort Gloppen, Norwegen
Karriere
Disziplin Hammerwurf
Bestleistung 78,94 m (2. August 2025 in Askøy)
Verein Sandane Turn og Idrettslag (bis 2013)
Gloppen Friidrettslag (seit 2013)
Trainer Jørund Årdal
Steve Lemke
Paul André Solberg
Status aktiv
Medaillenspiegel
Europaspiele 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Logo der Europäischen Olympischen Komitees
 Europaspiele
Bronze Chorzów 2023 76,50 m
letzte Änderung: 7. Oktober 2025
Schließen

Sportliche Laufbahn

Erste internationale Erfahrungen sammelte Thomas Mardal im Jahr 2015, als er bei den Junioreneuropameisterschaften in Eskilstuna mit einer Weite von 52,31 m in der Qualifikationsrunde im Diskuswurf ausschied. Im Jahr darauf verpasste er bei den U20-Weltmeisterschaften in Bydgoszcz mit 55,82 m den Finaleinzug und 2017 belegte er bei den U23-Europameisterschaften ebendort mit 68,28 m den zehnten Platz im Hammerwurf. Zudem begann er ein Studium an der University of Florida. 2021 wurde er NCAA-Collegemeister im Hammerwurf und im Jahr darauf schied er bei den Weltmeisterschaften in Eugene mit 72,90 m in der Qualifikationsrunde im Hammerwurf aus. Zudem verpasste er bei den Europameisterschaften in München mit 68,56 m den Finaleinzug. 2023 siegte er mit 77,46 m bei den Trond Mohn Games und wurde dann bei der 2. Liga der Team-Europameisterschaft im Rahmen der Europaspielen in Chorzów mit 76,50 m Zweiter und sicherte sich damit ligenübergreifend die Bronzemedaille hinter dem Polen Wojciech Nowicki und Mychajlo Kochan aus der Ukraine. Im August schied er bei den Weltmeisterschaften in Budapest mit 73,13 m in der Qualifikationsrunde aus. Im Jahr darauf verpasste er bei den Europameisterschaften in Rom mit 71,16 m den Finaleinzug und gelangte dann bei den Olympischen Sommerspielen in Paris mit 74,25 m im Finale auf den elften Platz.

2025 wurde er bei den Bislett-Games mit 78,25 m Dritter und wurde kurz darauf bei der 2. Liga der Team-Europameisterschaft in Maribor mit 76,85 m Erster. Im September belegte er bei den Weltmeisterschaften in Tokio mit 78,02 m im Finale den sechsten Platz.

In den Jahren von 2023 bis 2025 wurde Mardal norwegischer Meister im Hammerwurf.

Related Articles

Wikiwand AI