Wenige Kilometer nach dem Start setzte sich Christophe Riblon ab, dem acht weitere Fahrer folgten, wobei das Renntempo hoch war und das BMC Racing Team die Nachführarbeit übernahm. Den Punkt der ersten Bergwertung gewann Julien El-Farès, während sich Riblon die 20 Punkte bei der Sprintwertung sicherte. Zu diesem Zeitpunkt betrug der Vorsprung der Ausreißer über sechs Minuten und verringerte sich dann wieder. Philippe Gilbert fuhr als Erster des Hauptfeldes über die Sprintwertung, nachdem Mark Cavendish den Sprint abgebrochen hatte. Im weiteren Verlauf mischten sich auch weitere Teams in die Führungsarbeit des Feldes ein. Unterdessen gewann Alexander Kolobnew die zweite Bergwertung des Tages.
Am Anstieg zur dritten Bergwertung griff Tejay van Garderen an, dem Cyril Gautier und Rui Costa folgten. Auch aus dem Hauptfeld heraus gab es nun Angriffe. Es bildete sich eine Gruppe aus Amets Txurruka, Paolo Tiralongo und Pierre Rolland, denen Johnny Hoogerland und Juan Antonio Flecha folgten. Kurz darauf trat auch Alexander Winokurow an, der zur Gruppe um Tiralongo aufschloss, die Xabier Zandio aus der ehemaligen Spitzengruppe einholten. Unterdessen gewann van Garderen vor Costa die Bergwertung. Nach dem Gipfel attackierten Riblon und van Garderen die Spitzengruppe, zu der noch Gautier und Costa zählten, aber ohne Erfolg. Winokurow kämpfte sich weiter nach vorn, wobei er Riblon, Gautier und van Garderen einholte. Costa blieb währenddessen an der Spitze und errang den Etappensieg.
Hinter Costa fiel auch Winokurow wieder zurück, als in der Hauptgruppe Alberto Contador angriff, gefolgt von Cadel Evans. Letztlich setzte sich aber Philippe Gilbert durch, der mit dem zweiten Platz das Grüne Trikot zurückeroberte. Thor Hushovd, der mit der Gruppe ins Ziel gekommen war, behielt das Gelbe Trikot.[1][2]