Der neutralisierte Start erfolgte in Montpellier, ehe das Rennen auf der D986 in der Gemeinde Saint-Gély-du-Fesc freigegeben wurde.
Nach dem offiziellen Start führten die ersten Kilometer auf flachen Straßen in Richtung Norden. Dabei wurden Saint-Mathieu-de-Tréviers und Quissac durchfahren, ehe es über Moussac und Uzès vermehrt gen Westen ging. Zwischen Orange und Avignon querten die Fahrer über die Pont de Roquemaure die Rhone, bevor in Châteauneuf-du-Pape bei Kilometer 112,4 der Zwischensprint erfolgte. Nun ging es über Courthézon und Sarrians nach Aubignan, wo die Straße allmählich leicht zu steigen begann und über Caromb nach Bédoin führte.
Dann begann mit der Auffahrt auf den Mont Ventoux, die einzige Schwierigkeit des Tages. Der 15,7 Kilometer lange Anstieg ließ sich dabei in drei Abschnitte gliedern. Die ersten 5,7 Kilometer führten bei leichten Steigungsprozenten von rund 5 % auf der D974 zum Restaurant Le Virage, wo der eigentliche Anstieg begann. Dieser wies auf einer Länge von 15,7 Kilometern eine durchschnittliche Steigung von 8,8 % auf. Im zweiten Abschnitt ging es in Kilometerschnitten von teils mehr als 10 % zum Chalet Reynard, das 6,2 Kilometer vor dem Ziel erreicht wurde. Dann bogen die Fahrer links auf die Gipfelstraße ab, die in Form von Mäandern durch dürre Mondlandschaft des Berges führte. Die Steigung ließ im oberen Drittel zwar etwas nach, lag jedoch noch immer bei rund 8 %. Vor allem die letzten beiden Kilometer weisen Kilometerschnitte knapp unterhalb der 10-%-Marke auf. Im Ziel wurde eine Bergwertung der HC-Kategorie abgenommen.[1]
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