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Tour de France 2026/18. Etappe

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Die 18. Etappe der Tour de France 2026 führte am 23. Juli 2026 über 185,2 Kilometer von Voiron nach Orcières Merlette 1850 führen. Nach der Zielankunft hatten die Fahrer insgesamt 2857,5 Kilometer absolviert, was 86,87 % der Gesamtdistanz entspricht.[1]

Schnelle Fakten
18. Etappe der Tour de France 2026
Etwa 24 Kilometer nach dem offiziellen Start passiert das Fahrerfeld die Gemeinde Sassenage
Allgemeines
Etappe18. Etappe، Tour de France 2026
StreckentypHochgebirgsetappe Hochgebirgsetappe
Datum23. Juli 2026
Etappenlänge185,2 km
LandFRA Frankreich
StartVoiron
ZielOrcières Merlette 1850
Fahrer am Start163
Fahrer am Ziel162
Durchschnitts­geschwindigkeit41,719 km/h
Höhenmeter3.944 m
Ergebnis
1. ECU Richard Carapaz4 h 26 min 21 s
(EF Education-EasyPost)
2. SUI Mauro Schmid+ 45 s
3. USA Matteo Jorgenson+ 45 s
CombativeECU Richard Carapaz
(EF Education-EasyPost)
Stand in der Gesamtwertung
FührenderSLO Tadej Pogačar64 h 35 min 13 s
(UAE Team Emirates XRG)
2. BEL Remco Evenepoel+ 4 min 32 s
3. MEX Isaac Del Toro+ 6 min 51 s
weitere Wertungen
PunktewertungDEN Mads Pedersen
(Lidl-Trek)
BergwertungSLO Tadej Pogačar
(UAE Team Emirates XRG)
NachwuchswertungMEX Isaac Del Toro
(UAE Team Emirates XRG)
TeamwertungGER Lidl-Trek
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Dokumentation
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Rennverlauf

Die fünfköpfige Fluchtgruppe durchquert nach etwa 24 Rennkilometern die Gemeinde Sassenage

Auf den ersten rund 25 Kilometern der Etappe, die durch flaches Terrain führte, gelang es den Fahrern Jonas Abrahamsen (Uno-X Mobility), Nikolas Winokurow (XDS Astana Team), Lewis Askey (Groupama-FDJ United), Aaron Gate (XDS Astana Team) und Mathis Le Berre TotalEnergies, sich vom restlichen Fahrerfeld abzusetzen und eine Fluchtgruppe zu bilden. Am Fuße der ersten Bergwertung hatte das Quintett einen maximalen Vorsprung von 1 Minute vor dem Hauptfeld aufgebaut, konnte diesen Vorteil jedoch nicht lange behaupten. Bereits im frühen Anstieg wurde die Ausreißergruppe vom Rest des Feldes eingeholt. In der Folge kam es zu mehreren Ausreißversuchen aus dem Hauptfeld, doch es gelang niemandem, sich vom Feld abzusetzen und einen entscheidenden Vorsprung zu erarbeiten. Auf der Kuppe setzte sich Valentin Paret-Peintre (Soudal Quick-Step) im Sprint gegen seinen Konkurrenten Richard Carapaz (EF Education-EasyPost) durch.

Unmittelbar nach dieser Bergwertung bildete sich eine weitere Ausreißergruppe: Thymen Arensman vom Netcompany Ineos Cycling Team setzte sich zusammen aus Matteo Jorgenson (Team Visma-Lease a Bike), Felix Engelhardt (Team Jayco AlUla), Tobias Halland Johannessen (Uno-X Mobility), Pablo Castrillo (Movistar Team), Nicolas Breuillard (TotalEnergies) und Mads Pedersen (Lidl-Trek), dem Träger des Grünen Trikots, vom Hauptfeld ab. Das Hauptfeld bemühte sich, den Rückstand zur siebenköpfigen Ausreißergruppe so gering wie möglich zu halten. Besonders das Team EF Education-EasyPost übernahm dabei die Führungsarbeit, konnte die Lücke zur Spitzengruppe aber trotz seiner Bemühungen nicht schließen.

In der nachfolgenden langen Abfahrt gelang es Romain Grégoire (Groupama-FDJ United), sich aus dem Hauptfeld abzusetzen und zur Ausreißergruppe aufzuschließen, wodurch sich die Fluchtgruppe etwa 119 Kilometer vor dem Ziel auf acht Fahrer vergrößerte. Die Gruppe hatte dabei einen Vorsprung von etwa 35 Sekunden auf das Hauptfeld. Im weiteren Rennverlauf führten erneute Attacken aus dem Hauptfeld zur Bildung mehrerer Verfolgergruppen. Eine dieser Verfolgergruppen, bestehend aus Paret-Peintre, Carapaz, Egan Bernal (Netcompany Ineos Cycling Team), Mauro Schmid (Team Jayco AlUla), Raúl García Pierna (Movistar Team) und Mathias Vacek (Lidl-Trek), gelang es schließlich 94 Kilometer vor dem Ziel zur Spitzengruppe aufzuschließen. Dahinter folgte zwar eine große Verfolgergruppe mit etwa 30 Fahrern, diese Gruppe konnte den Rückstand von maximal 30 Sekunden zur Spitzengruppe im weiteren Rennverlauf jedoch nie aufholen. Das Peloton hatte beim Zusammenschluss bereits einen Rückstand von etwa 3:30 Minuten.

Beim Zwischensprint setzte sich Pedersen aus der 14-köpfigen Spitzengruppe durch und holte sich wichtige Punkte für die Sprintwertung, der Vorsprung zum Hauptfeld betrug über 8 Minuten. Paret-Peintre sicherte sich zuvor die maximalen Bergwertungspunkte an beiden Anstiegen, der Côte de Monteynard und der Côte de Terrasses, und festigte damit seine 2. Platz in der Bergwertung.

Nach dem Zwischensprint wurde es in der Ausreißergruppe zunehmend unruhig. Etwa 50 Kilometer vor dem Ziel setzten sich fünf Fahrer von der bisherigen Ausreißergruppe ab: Schmid, Johannessen, Jorgenson, Engelhardt und García Pierna. Sie bildeten eine neue, kleinere Spitzengruppe. Nach 5 Kilometern konnte Engelhardt allerdings das Tempo nicht mehr mithalten und fiel zurück. Kurz danach gelang es Carapaz und Paret-Peintre, zur Spitzengruppe aufzuschließen. Bei der Überquerung des Côte de Saint-Léger-les-Mélèzes (etwa 19 Kilometer vor dem Ziel) vergrößerte sich der Vorsprung der nunmehr sechsköpfigen Spitzengruppe gegenüber den Verfolgergruppen allmählich. Paret-Peintre überquerte diese Kuppe erneut als Erster. Der Abstand zum Hauptfeld betrug zu diesem Zeitpunkt etwa 7 Minuten.

Die Spitzengruppe fuhr zunächst noch geschlossen zur Bergankunft. Doch in der Anfangsphase des 7,1 Kilometern langen Anstiegs verschärften Jorgenson und Paret-Peintre das Tempo. Die anderen Fahrer konnte die Forcierung jedoch neutralisieren. In der Folge startete Carapaz eine Attacke, doch Paret-Peintre war sofort auf der Stelle und folgte Carapaz am Hinterrad. Kurz danach gelang es Schmid und Jorgenson, zum Führungsduo aufzuschließen. Unmittelbar nach diesem Zusammenschluss startete Carapaz seinen entscheidenden Angriff: 3,5 Kilometer vor dem Ziel setzte der ecuadorianische Fahrer zu einem weiteren, diesmal erfolgreichen Angriff an. Er nutzte das Zögern der Fahrer aus und baute seinen Vorsprung sukzessive und kontinuierlich aus. Während Carapaz als Solist davonfuhr, konnten sich Schmid und Jorgenson wiederum von Paret-Peintre absetzen. Richard Carapaz sicherte sich als Solist seinen zweiten Etappensieg bei der Tour de France, zwei Jahre nach seinem Erfolg auf dem Superdévoluy. Hinter dem Etappensieger lieferten sich Schmid und Matteo Jorgenson einen umkämpften Sprint um den zweiten Platz, Schmid konnte sich letztlich klar durchsetzen, während Jorgenson sich mit dem dritten Rang begnügen musste. Paret-Peintre erreichte den vierten Platz. Die Klassementgruppe um Remco Evenepoel (Red Bull-Bora-hansgrohe) und Tadej Pogačar (UAE Team Emirates-XRG) erreichte das Ziel mit 4:35 Minuten Rückstand.[2][3][4]

Mads Pedersen konnte in der Punktewertung seinen Vorsprung auf Jasper Philipsen (Alpecin-Premier Tech) ausbauen. Valentin Paret-Peintre sammelte 23 Punkte bei den fünf Anstiegen und lag in der Bergwertung nun nur noch einen Punkt hinter Pogačar. Hätte Paret-Peintre diese Etappe auf einem Podiumsplatz beendet, wäre er der neue Träger des Gepunkteten Trikots geworden. Auch Carapaz sammelte auf dieser Etappe 23 Bergwertungspunkte, der Rückstand zum Führenden betrug für ihn nur noch 7 Punkte. In den weiteren Wertungen gab es keine Veränderungen. Richard Carapaz wurde von der Renn-Jury als kämpferischster Fahrer der Etappe gekürt.

Ergebnis

Gesamtstände

Weitere Informationen Gesamtwertung, Fahrer ...
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Weitere Informationen Nachwuchswertung, Fahrer ...
Nachwuchswertung
FahrerTeamZeit
1. MEX Isaac Del Toro weißes Trikot des Führenden der NachwuchswertungUAE Team Emirates XRG64 h 42 min 04 s
2. FRA Paul Seixas Decathlon CMA CGM Team+ 20 s
3. ESP Juan Ayuso Lidl-Trek+ 2 min 31 s
4. FRA Lenny Martinez Bahrain Victorious+ 5 min 59 s
5. ITA Davide Piganzoli Team Visma | Lease a Bike+ 41 min 22 s
6. USA Quinn Simmons Lidl-Trek+ 1 h 13 min 04 s
7. ESP Pablo Castrillo Movistar Team+ 1 h 20 min 20 s
8. ESP Raúl García Pierna Movistar Team+ 1 h 44 min 59 s
9. FRA Kévin Vauquelin Netcompany INEOS+ 1 h 54 min 16 s
10. USA Matthew Riccitello Decathlon CMA CGM Team+ 1 h 54 min 11 s
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Weitere Informationen Mannschaftswertung, Team ...
Mannschaftswertung
TeamZeit
1. GER Lidl-Trek Teamwertung193 h 36 min 59 s
2. UAE UAE Team Emirates XRG + 22 min 05 s
3. GER Red Bull-Bora-Hansgrohe + 56 min 10 s
5. FRA Decathlon CMA CGM Team + 1 h 44 min 54 s
5. NED Team Visma | Lease a Bike + 1 h 45 min 28 s
6. USA EF Education-EasyPost + 2 h 52 min 05 s
7. GBR Netcompany Ineos + 3 h 24 min 09 s
8. ESP Movistar Team + 3 h 52 min 07 s
9. FRA Team TotalEnergies + 4 h 16 min 27 s
10. SUI Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team + 4 h 18 min 11 s
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Ausgeschiedene Fahrer

Einzelnachweise

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