Tour de France 2026/3. Etappe

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Die 3. Etappe der Tour de France 2026 fand am 6. Juli 2026 statt. Sie führte die 113. Austragung des französische Etappenrennens von Katalonien nach Frankreich. Dabei werden die Pyrenäen überquert, wobei sich das Ziel in Les Angles auf einer Höhe von 1794 Metern befand. Der Start des 195,9 Kilometer langen Abschnitts erfolgte in Granollers. Nach der Zielankunft hatten die Fahrer insgesamt 384 Kilometer absolviert, was 11,56 % der Gesamtdistanz entspricht.

Schnelle Fakten
3. Etappe der Tour de France 2026
Dekorationen am Rathaus von Les Angles
Allgemeines
Etappe3. Etappe، Tour de France 2026
StreckentypHochgebirgsetappe Hochgebirgsetappe
Datum6. Juli 2026
Etappenlänge195,9 km
AustragungsländerESP Spanien
FRA Frankreich
StartGranollers
ZielLes Angles
Fahrer am Start183
Fahrer am Ziel182
Durchschnitts­geschwindigkeit41,215 km/h
Höhenmeter3.906 m
Ergebnis
1. SLO Tadej Pogačar4 h 45 min 11 s
(UAE Team Emirates XRG)
2. DEN Jonas Vingegaard+ 2 s
3. ECU Richard Carapaz+ 2 s
CombativeFRA Alex Baudin
(EF Education-EasyPost)
Stand in der Gesamtwertung
FührenderSLO Tadej Pogačar+ 8 h 46 min 55 s
(UAE Team Emirates XRG)
2. DEN Jonas Vingegaard+ 0 s
3. BEL Remco Evenepoel+ 23 s
weitere Wertungen
PunktewertungSLO Tadej Pogačar
(UAE Team Emirates XRG)
BergwertungFRA Alex Baudin
(EF Education-EasyPost)
NachwuchswertungMEX Isaac Del Toro
(UAE Team Emirates XRG)
TeamwertungUAE UAE Team Emirates XRG
2. Etappe4. Etappe
Dokumentation
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Aufgrund schwerer Waldbrände und einer Hitzewelle im Département Pyrénées-Orientales einigten sich der Präfekt und der Veranstalter A.S.O. am Vorabend darauf, die letzten rund 40 Kilometer für die Zuschauer und Werbekarawane zu sperren. Diese Maßnahme sollte den Verkehr in der betroffenen Region reduzieren und die Sicherheit gewährleisten. Nur Fahrer sowie wenige Team- und Organisationsfahrzeuge durften bis zum Ziel in Les Angles fahren.[1][2]

Streckenführung

Der neutralisierte Start erfolgte in Granollers auf der C-251 unweit des Ufers des Congost. Auf der Carrer de Joan Prim ging es im Anschluss in Richtung Süden, ehe die Fahrer beim Plaça Josep Serrat i Bonastre gen Norden drehten. Nun folgten sie dem Straßenverlauf, bis sie links auf die C-352 abbogen, über die sie den Startort verließen. Nach 8,6 Kilometern wurde das Rennen auf der C-1415b in der Gemeinde Lliçà d’Amunt freigegeben.

Nach dem offiziellen Start ging es zunächst nach Caldes de Montbui, ehe die Straße auf der C-59 zu steigen begann und auf die Côte de Sant Feliu de Codines (622 m) führte. Diese wurde nach 17,2 Kilometern als Bergwertung der 3. Kategorie überquert und wies auf einer Länge von 7,6 Kilometern eine durchschnittliche Steigung von 4,5 % auf. Auf flachen Straßen ging es im Anschluss über Centelles, Tona, Vic, Manlleu, Torelló, Sant Quirze de Besora und Ripoll nach Campdevànol, wo bei Kilometer 98,4 der Zwischensprint erfolgte. Die Fahrer befanden sich zu diesem Zeitpunkt bereits in den Vorläufern der Pyrenäen und folgten nun dem Freser stromaufwärts. Nach Ribes de Freser begann die Auffahrt auf den Col de Toses (1778 m), die ab Planoles auf der schmaleren GIV-4016 erfolgte. Die 9,3 Kilometer lange Auffahrt wies eine durchschnittliche Steigung von 6,5 % auf, wobei im oberen Teil Kilometerschnitte von bis zu 10 % erreicht wurden. Auf der Kuppe wurde nach 127,7 Kilometern eine Bergwertung der 1. Kategorie abgenommen, bevor es auf der GI-400 über La Molina bergab nach Alp ging. Nach der Durchfahrung von Puigcerdà wurde rund 44 Kilometer vor dem Ziel die Landesgrenze überquert und die Fahrer gelangten nach Ur, das als erste französische Gemeinde passiert wurde. Auf der D618 führte die Straße nun über Font-Romeu-Odeillo-Via auf den Col du Calvaire (1836 m), wo nach 172,3 Kilometern eine Bergwertung der 3. Kategorie abgenommen wurde. Dieser 11,4 Kilometer lange Anstieg wies jedoch einen Steigungsschnitt von 4,1 % auf. Nach einer kurzen flachen Abfahrt ging es in weiterer Folge nach Mont-Louis und auf den nicht-kategorisierten Col de la Quillane, ehe die Zielauffahrt über Matemale erfolgte.

Im Finale ging es auf der D52 und D32 nach Les Angles, ehe der Schlussanstieg rund 1700 Meter vor dem Ziel begann. Er verlief auf der Route du Pla del Mir, die im Schnitt mit 6,5 % anstieg. Im unteren Teil umfasste sie vier Kehren, ehe das Ziel nach einer langen Geraden bei der Skistation Pla Del Mir auf einer Höhe von 1794 Metern erreicht wurde. Hier wurde eine Bergwertung der 3. Kategorie abgenommen.[3]

Weitere Informationen Ort, Kilometer ...
Streckenführung
Ort Kilometer Länge (km) Höhe (m) Ø Steigung max. Steigung
neutralisierter Start Granollers (C-251) −8,6
offizieller Start Lliçà d’Amunt (C-1415b) 0
Bergwertung (3. Kategorie) Côte de Sant Feliu de Codines 17,2 7,6 622 4,5 % unbekannt
Zwischensprint Campdevànol 98,4
Bergwertung (1. Kategorie) Col de Toses 127,7 9,3 1778 6,5 % unbekannt
Bergwertung (3. Kategorie) Col du Calvaire 172,3 11,4 1836 4,1 % unbekannt
Bergwertung (3. Kategorie) Les Angles 195,9 1,7 1794 6,5 % unbekannt
Ziel
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Rennverlauf

In der hügeligen Anfangsphase unternahmen mehrere Fahrer einen Ausreißversuch. Unter anderem Mathieu van der Poel (Alpecin-Premier Tech), Mads Pedersen (Lidl-Trek), Richard Carapaz (EF Education-EasyPost) und Julian Alaphilippe (Tudor Pro Cycling Team) waren an Angriffen beteiligt, doch zunächst konnte sich niemand erfolgreich absetzen. Die Anfangsphase war zudem von einem Sturz geprägt, in den etwa 20 Fahrer verwickelt waren, doch alle Fahrer konnten das Rennen fortsetzen. Nach etwa 70 Rennkilometern bildete sich eine 18-köpfige Spitzengruppe aus:[4]

Baudin war in der Ausreißergruppe der bestplatzierte Fahrer in der Gesamtwertung und trug virtuell die Führung in der Gesamtwertung. Der Vorsprung stieg auf etwa drei Minuten an, woraufhin das UAE Team Emirates-XRG das Tempo im Peloton erhöhte. In der Spitzengruppe kam es daraufhin zu einer Aussortierung, bei der Baudin, Prodhomme, García Pierna, Van Mechelen, Bennett und Vercher übrig blieben. Auf der Col de Toses überquerte Baudin als Erster die Bergwertung. Nach der Abfahrt in Richtung Frankreich setzte er sich gemeinsam mit Prodhomme von der ausgedünnten Spitzengruppe ab, woraufhin er auch seinen französischen Ausreißerkollegen hinter sich ließ und als Solist sein Glück versuchte. Baudin wurde etwa 11 Kilometer vor dem Ziel vom Peloton eingeholt. In der Schlussphase bestimmten unter anderem UAE Team Emirates-XRG, Lidl-Trek, Team Visma-Lease a Bike und Red Bull-Bora-hansgrohe das Tempo in der Gruppe der Klassementsfahrer. Auf dem Schlussanstieg nach Les Angles brachte Isaac Del Toro seinen Teamkollegen Tadej Pogačar nach vorne. Pogačar legte auf den letzten hundert Metern einen Endspurt ein und gewann die Etappe vor seinen direkten Konkurrenten Jonas Vingegaard und Richard Carapaz.[5]

Durch seinen Etappensieg übernahm Pogačar auch das Gelbe Trikot und das Grüne Trikot. In den weiteren Wertungen gab es keine Veränderungen. Alex Baudin wurde von der Renn-Jury zum kämpferischsten Fahrer der Etappe gekürt.

Ergebnis

Gesamtstände




Weitere Informationen Nachwuchswertung, Fahrer ...
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Weitere Informationen Mannschaftswertung, Team ...
Mannschaftswertung
TeamZeit
1. UAE UAE Team Emirates XRG Teamwertung26 h 25 min 34 s
2. GER Red Bull-Bora-Hansgrohe + 2 min 12 s
3. GER Lidl-Trek + 6 min 24 s
4. NED Team Visma | Lease a Bike + 6 min 27 s
5. USA EF Education-EasyPost + 7 min 15 s
6. FRA Decathlon CMA CGM Team + 9 min 06 s
7. GBR Netcompany Ineos + 13 min 47 s
8. NOR Uno-X Mobility + 15 min 03 s
9. ESP Movistar Team + 19 min 30 s
10. FRA Team TotalEnergies + 26 min 01 s
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Ausgeschiedene Fahrer

Einzelnachweise

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