Tour de France 2026/4. Etappe
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Die 4. Etappe der Tour de France 2026 fand am 7. Juli 2026 statt. Sie führte die 113. Austragung des französische Etappenrennens durch das hüglige Vorland der Pyrenäen. Der Start erfolgte in Carcassonne, ehe das Ziel nach 181,9 Kilometern in Foix erreicht wurde. Nach der Zielankunft hatten die Fahrer insgesamt 565,9 Kilometer absolviert, was 17,04 % der Gesamtdistanz entspricht.
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| Allgemeines | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Etappe | 4. Etappe، Tour de France 2026 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Streckentyp | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Datum | 7. Juli 2026 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Etappenlänge | 181,9 km | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Land | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Start | Carcassonne | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Ziel | Foix | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Fahrer am Start | 182 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Fahrer am Ziel | 181 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Durchschnittsgeschwindigkeit | 43,525 km/h | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Höhenmeter | 2.784 m | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| ◀3. Etappe | 5. Etappe▶ | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Dokumentation | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Streckenführung
Der neutralisierte Start erfolgte in Carcassonne auf dem Place du Général de Gaulle. Vorbei am Square Gambetta ging es über die Aude in Richtung Westen, ehe die Cité von Carcassonne passiert wurde. Auf der D6113 ging es im Anschluss nach Trèbes, wo das Rennen nach 9,2 Kilometern auf der D3 freigegeben wurde.
Nach dem offiziellen Start ging es auf der D3 nach Lagrasse. Kurz darauf begann auf der D613 der nicht-kategorisierte Anstieg des Col de Villerouge, über den die Fahrer zunächst Félines-Termenès und später den Col de Bedos (485 m) erreichten. Hier wurde nach 48,2 Kilometern eine Bergwertung der 3. Kategorie abgenommen. Die 3,3 Kilometer lange Steigung wies dabei eine durchschnittliche Steigung von 4,4 % auf. In einer weiteren Stufe ging es auf den höheren Col des Fourches, ehe bei Mouthoumet eine kurze Abfahrt erfolgte. Im Anschluss begann die Straße jedoch erneut zu steigen und die Fahrer nahmen den Col du Paradis (622 m) in Angriff, der für 5,8 Kilometer mit 4,1 % anstieg. Nach 64,9 Kilometern wurde auf der Kuppe des Passes eine Bergwertung der 3. Kategorie abgenommen. Nun folgte eine längere flache Abfahrt und ein kurzes Flachstück auf dem es über Couiza nach Quillan ging. Hier erfolgte nach 93,4 Kilometern der Zwischensprint. Zudem begann in Quillan die Auffahrt auf den Col de Coudons (883 m), der mit einer Länge von 10,7 Kilometern und einer Durchschnittsteigung von 5,5 % als Bergwertung der 2. Kategorie klassifiziert worden war. Die Kuppe des Passes wurde dabei nach 104,9 Kilometern erreicht. Auf einem Hochplateau ging es im Anschluss über Espezel zum Col de la Croix des Morts, von wo aus eine Abfahrt nach Bélesta führte. Die Fahrer gelangten nun auf die D9, die über Fougax-et-Barrineuf auf den Col de Montségur (1059 m) führte. Dieser galt ebenfalls als Bergwertung der 2. Kategorie und wies auf einer Länge von 6,9 Kilometern eine durchschnittliche Steigung von 6,6 % auf. Die Passhöhe wurde 35,2 Kilometer vor dem Ziel überquert, ehe es großteils abschüssig zum Zielort Foix ging. Die Zufahrt erfolgte dabei über Lavelanet und die D1, die kurzzeitig leicht ansteigend verlief.
Im Finale gelangten die Fahrer über die D919 nach Foix. Mit der Brücke Pont Neuf de Foix überquerten sie die Ariège, wobei sie zugleich rechts abbogen. Die letzten 300 Meter führten im Anschluss bei leichten Steigungsprozenten zur Halle aux Grains, vor der sich der Zielstrich befand.[1]
| Ort | Kilometer | Länge (km) | Höhe (m) | Ø Steigung | max. Steigung | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| neutralisierter Start | Carcassonne (Place du Général de Gaulle) | |||||
| offizieller Start | Trèbes (D3) | 0 | ||||
| Bergwertung (4. Kategorie) | Col de Bedos | 48,2 | 3,3 | 485 | 4,4 % | unbekannt |
| Bergwertung (3. Kategorie) | Col du Paradis | 64,9 | 5,8 | 622 | 4,1 % | unbekannt |
| Zwischensprint | Quillan | 93,4 | ||||
| Bergwertung (2. Kategorie) | Col de Coudons | 104,9 | 10,7 | 883 | 5,5 % | unbekannt |
| Bergwertung (2. Kategorie) | Col de Montségur | 146,7 | 6,9 | 1059 | 6,6 % | unbekannt |
| Ziel | Foix | 181,9 |
Rennverlauf
Bereits nach wenigen Kilometern starteten Quinn Simmons (Lidl-Trek) und Alex Kirsch (Cofidis) einen frühen Angriff. Dies führte zur Bildung einer 14-köpfigen Spitzengruppe, der sich später etwa 20 weitere Fahrer anschlossen. Darunter Torstein Træen (Uno-X Mobility), der in der Gesamtwertung über 5 Minuten hinter Tadej Pogačar (UAE Team Emirates-XRG) lag, sowie Alex Molenaar (Caja Rural-Seguros RGA), der das Gepunktete Trikot wieder übernehmen wollte. Im Peloton hielt UAE Team Emirates-XRG den Rückstand zunächst unter Kontrolle, doch im weiteren Verlauf der Etappe wuchs er kontinuierlich. Beim Zwischensprint in Quillan setzte sich Biniam Girmay (NSN Cycling Team) vor Jasper Philipsen (Alpecin-Premier Tech) und Mads Pedersen (Lidl-Trek) durch. Danach ließen sich Girmay und Philipsen wieder im Peloton fallen. Der Vorsprung zum Hauptfeld betrug bis hierhin nun etwa 4:30 Minuten.
Jan Tratnik (Red Bull-Bora-hansgrohe) und Mathias Vacek (Lidl-Trek) setzten sich ab und erweiterten den Vorsprung bis zum Col de Montségur auf etwa 6:45 Minuten. Etwa 50 Kilometer vor dem Ziel hatte die Ausreißergruppe einen Vorsprung von über 8 Minuten aufgebaut. In der Abfahrt kamen die verbliebenen Fahrer wieder zusammen, wobei Lidl-Trek mit Pedersen, Simmons und Vacek weiterhin dominant vertreten war. Lidl-Trek übernahm anschließend die Initiative. Simmons und Vacek hielten in der Schlussphase der Etappe das Tempo zugunsten von Pedersen hoch. Im Sprint der verbliebenen Ausreißer war Pedersen eindeutig der Schnellste und wurde Etappensieger. Sein Teamkollege Simmons wurde Zweiter vor Raúl García Pierna (Movistar Team). Torstein Træen kam als Achter ins Ziel und übernahm das Gelbe Trikot, während Pedersen durch seinen Etappensieg die Führung in der Punktewertung übernahm. Vacek erreichte als Zehnter das Ziel und übernahm das Weiße Trikot. Das Hauptfeld mit Pogačar kam mit fast 13 Minuten Rückstand ins Ziel. Alex Baudin konnte sein Gepunktetes Trikot verteidigen. Das Team Lidl-Trek übernahm die Führung in der Mannschaftswertung. Pablo Castrillo vom Movistar Team wurde von der Renn-Jury zum kämpferischsten Fahrer der Etappe gekürt.[2]
Ergebnis
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| Quelle: ProCyclingStats | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Gesamtstände
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| Quelle: ProCyclingStats | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Ausgeschiedene Fahrer
- Kelland O’Brien (Team Jayco AlUla): wegen Zeitüberschreitung aus dem Rennen genommen. Die Karenzzeit für diese Etappe betrug 37 Minuten und 37 Sekunden, O’Brien erreichte das Ziel allerdings erst 46 Minuten und 2 Sekunden nach dem Etappensieger.[3]