Tulio Luis Ramírez Padilla
venezolanischer Geistlicher, Weihbischof in Caracas
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Tulio Luis Ramírez Padilla (* 28. Februar 1960 in Caracas; † 12. August 2026 ebenda[1]) war ein venezolanischer römisch-katholischer Geistlicher und Bischof von Guarenas.


Leben
Tulio Luis Ramírez Padilla besuchte zunächst das Knabenseminar in Valencia. Anschließend studierte er Philosophie und Theologie am Priesterseminar Santa Rosa de Lima in Caracas und später am Priesterseminar San Ildefonso in Toledo. Am 5. August 1984 empfing er das Sakrament der Priesterweihe für das Erzbistum Valencia en Venezuela. Nach weiteren Studien erwarb er 1996 an der Päpstlichen Universität Gregoriana das Lizenziat im Fach Kanonisches Recht.[2]
Am 4. April 2012 ernannte ihn Papst Benedikt XVI. zum Titularbischof von Ausuccura und bestellte ihn zum Weihbischof in Caracas. Der Erzbischof von Caracas, Jorge Kardinal Urosa, spendete ihm am 8. Juli desselben Jahres die Bischofsweihe; Mitkonsekratoren waren der Erzbischof von Cumaná, Diego Padrón Sánchez, und der Erzbischof von Valencia en Venezuela, Reinaldo del Prette Lissot. Sein Wahlspruch lautete Servire ecclesiæ Christi (deutsch: Der Kirche Christi dienen).
Im Erzbistum Caracas war er unter anderem Direktor von Radio Maria Venezuela. Er gehörte dem Konsultorenkollegium und dem diözesanen Wirtschaftsrat an.[2]
Als Vertreter der Venezolanischen Bischofskonferenz erlangte er besondere Bekanntheit als Vize-Postulator für den Seligsprechungsprozess von José Gregorio Hernández, dem in Venezuela tief verehrten „Arzt der Armen“.
Papst Franziskus ernannte ihn am 11. Dezember 2020 zum Bischof von Guarenas.[3] Die Amtseinführung erfolgte am 6. Februar 2021.
Weblinks
- Eintrag zu Tulio Luis Ramírez Padilla auf catholic-hierarchy.org (englisch)
- Eintrag zu Tulio Luis Ramírez Padilla auf gcatholic.org (englisch)