Turmhügelburg Hütt
mittelalterliche Burg in Niederbayern
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Die Turmhügelburg Hütt ist eine abgegangene Turmhügelburg (Motte) im Bereich der Kirche St. Martin etwas abseits von Hütt (Haus Nr. 4), einem Ortsteil des Marktes Eichendorf, Gemarkung Hartkirchen, im Landkreis Dingolfing-Landau in Bayern.
| Turmhügelburg Hütt | ||
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Lageplan der Turmhügelburg Hütt auf dem Urkataster von Bayern | ||
| Staat | Deutschland | |
| Ort | Eichendorf – Hütt | |
| Burgentyp | Niederungsburg, Motte | |
| Erhaltungszustand | Burgstall, Burghügel überbaut | |
| Geographische Lage | 48° 39′ N, 12° 53′ O | |
| Höhenlage | 347 m ü. NN | |
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Die Burganlage liegt zwischen dem Erletgraben und dem Ötzgraben (linke Zuflüsse zur Vils) und wird als Bodendenkmal unter der Aktennummer D-2-7343-0012 im Bayernatlas als „Turmhügel des Mittelalters mit zugehörigem Vorburgareal. Untertägige Befunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit im Bereich der Kath. Kirche St. Martin bei Hütt mit zugehörigem, aufgelassenen Friedhof, darunter die Spuren von Vorgängerbauten bzw. älteren Bauphasen“ in Hütt geführt.
Geschichte
Beschreibung
Die Kirche St. Martin steht 200 m südlich von Hütt auf einem isolierten und künstlich errichteten Hügel von 2 m Höhe und 35 bis 37 m Durchmesser. Im Osten und Norden sind im Wiesengelände schwache Mulden zu erkennen, die auf einen ehemaligen Ringgraben hinweisen.
- Blick von Süden
- Blick von Norden
Literatur
- Florian Eibl: Erste Ergebnisse der Untersuchungen 2000–2002 auf der Turmhügelburg von Hütt, Markt Eichendorf, Lkr. Dingolfing-Landau. In: Karl Schmotz (Hrsg.): Vorträge des 21. Niederbayerischen Archäologentages. Rahden/Westfalen 2003.
- Johannes Pätzold: Die vor- und frühgeschichtlichen Geländedenkmäler Niederbayerns. Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (Hrsg.), Michael Laßleben, Kallmünz 1983, ISBN 3-7847-5090-7, S. 92.
