Gallenröhrlinge

Gattung der Familie Dickröhrlingsverwandte (Boletaceae) From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Gallenröhrlinge (Tylopilus) sind eine Pilzgattung aus der Familie der Steinpilzverwandten. In Mitteleuropa kommt nur eine Art vor, der Gemeine Gallenröhrling (T. felleus), und die mild schmeckende Varietät alutarius, der Milde Gallenröhrling. Die Vertreter der Gattung gelten als ungenießbar. Früher zählten die Gallenröhrlinge zur Gattung der Steinpilze (Boletus).

Dieser Artikel wurde aufgrund formaler oder inhaltlicher Mängel in der Qualitätssicherung Biologie im Abschnitt „Mykologie“ zur Verbesserung eingetragen. Dies geschieht, um die Qualität der Biologie-Artikel auf ein akzeptables Niveau zu bringen. Bitte hilf mit, diesen Artikel zu verbessern! Artikel, die nicht signifikant verbessert werden, können gegebenenfalls gelöscht werden.

Lies dazu auch die näheren Informationen in den Mindestanforderungen an Biologie-Artikel.


Begründung: Spärlich, Merkmalsbeschreibung fehlt
Schnelle Fakten Systematik, Wissenschaftlicher Name ...
Gallenröhrlinge

Gemeiner Gallenröhrling (Tylopilus felleus)

Systematik
Unterklasse: Agaricomycetidae
Ordnung: Steinpilzartige (Boletales)
Unterordnung: Boletineae
Familie: Steinpilzverwandte (Boletaceae)
Unterfamilie: Boletoideae
Gattung: Gallenröhrlinge
Wissenschaftlicher Name
Tylopilus
(Bull. : Fr.) P. Karst.
Schließen

Merkmale

Bis auf die weißlichen Röhren, die im Alter sehr schnell rosa sind, das sehr weitgezeichnete Netz am Stiel und den sehr bitteren Geschmack des Fleisches besitzen die Gallenröhrlinge die meisten Merkmale der Steinpilze.

Ökologie

Die Gallenröhrlinge sind in der gemäßigten Zone verbreitet, Mykorrhizapartner von Nadelbäumen und bevorzugen eindeutig saure, nährstoffarme Böden (Sumpfe, Moore, Heide). In Laubwäldern werden die Gallenröhrlinge auch angetroffen, vor allem an und auf morschen Baumstümpfen.

Bedeutung

Die Gallenröhrlinge gelten als ungenießbar. Schon ein einziger Fruchtkörper kann wegen der Bitterkeit eine komplette Mahlzeit völlig verderben. Auch sind Magen- und Darmbeschwerden nicht auszuschließen.

Quellen

  • Helmut und Renate Grünert: Pilze. Mosaik-Verlag, München 1984, ISBN 3-570-01162-3.
  • Helmut Gams, Meinhard Moser, Walter Jülich: Kleine Kryptogamenflora. Band 2b, Teil 2: Die Röhrlinge und Blätterpilze (Polyporales, Boletales, Agaricales, Russulales). 5. bearbeitete Auflage, Fischer, Stuttgart 1983, ISBN 3-437-20269-3.
Commons: Gallenröhrlinge (Tylopilus) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Related Articles

Wikiwand AI