Ulrich Schroeders

deutscher Psychologe From Wikipedia, the free encyclopedia

Ulrich Schroeders ist ein deutscher Psychologe und seit 2017 Professor für Psychologische Diagnostik an der Universität Kassel.

Leben und Karriere

Ulrich Schroeders studierte Psychologie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und schloss 2004 als Diplom-Psychologe ab. Seine Diplomarbeit trug den Titel: TeDDy – Test zur Diagnose von Dyskalkulie in der 1. Jahrgangsstufe. Im Juli 2010 wurde er an der Humboldt-Universität zu Berlin zum Dr. rer. nat. promoviert. Die Dissertation hatte den Titel: Measurement of Cognitive Abilities Using Modern Technologies: Artifacts, Equivalence, and New Constructs.

Nach seiner Promotion arbeitete Schroeders zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Postdoc am Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) der Humboldt-Universität zu Berlin sowie am Lehrstuhl für Pädagogische und Psychologische Diagnostik der Universität Duisburg-Essen.

Von 2014 bis 2017 war er Juniorprofessor für Empirische Bildungsforschung an der Bamberg Graduate School of Social Sciences (BAGSS), wo er erfolgreich zwischenevaluiert wurde. Im Jahr 2017 vertrat er zusätzlich eine W3-Professur für Empirische Bildungsforschung.

Seit Oktober 2017 ist Ulrich Schroeders Professor für Psychologische Diagnostik an der Universität Kassel.

Forschungsschwerpunkte

  • Technologie-basierte Kompetenzdiagnostik
  • Messung kognitiver Fähigkeiten und schulischer Kompetenzen
  • Machine Learning und Metaheuristiken
  • Methodische Weiterentwicklung in der Strukturgleichungsmodellierung (LSEM, MASEM)

Drittmittelprojekte (Auswahl)

  • 01/2025 – 12/2027: Facing the Replication Crisis in Machine Learning Modeling (Projektnummer 546292646), im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms „META-REP“ (SPP 2317), gemeinsam mit Dr. K. Jankowsky, Förderung durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
  • 09/2024 – 08/2027: PINGUIN – Potenzialidentifikation IN der GrUndschule, gemeinsam mit Prof. Dr. U. Trautwein, Jun.-Prof. Dr. J. Golle, Dr. B. Goecke, Prof. Dr. M. Hasselhorn, Dr. P. Loesche, Dr. D. Endlich und Dr. J. Hartung; Förderung durch die Hector Stiftung
  • 08/2019 – 12/2021: Kooperationspartner im stav – Studierendenauswahl-Verbund zur Entwicklung und Validierung geeigneter Auswahlverfahren an deutschen medizinischen Fakultäten
  • 04/2018 – 04/2020: Erweiterung und Anwendung von lokal gewichteten Strukturgleichungsmodellen auf längsschnittliche Daten (Projektnummer 390731750), im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms Education as a Lifelong Process (SPP 1646), gemeinsam mit Prof. A. Hildebrandt
  • 10/2013 – 09/2016: Kognitive Grundfähigkeit, deklaratives Wissen und leistungsrelevante Präferenzen als Determinanten des Ausbildungserfolgs, im Rahmen des „Netzwerk Bildungsforschung“, gemeinsam mit Prof. O. Wilhelm, finanziert durch die Baden-Württemberg-Stiftung
  • 2011–2020: Entwicklung des BEFKI – Berliner Tests zur Erfassung fluider und kristalliner Intelligenz (BEFKI 5–7, BEFKI 8–10, BEFKI 11+), Hogrefe Verlag, gemeinsam mit Prof. O. Wilhelm und Dr. S. Schipolowski
  • 01/2005 – 01/2006: Entwicklung von TeDDy-PC, eines computergestützten Testverfahrens zur Diagnose von Dyskalkulie in der Grundschule, Hogrefe Verlag, in Zusammenarbeit mit Prof. W. Schneider

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