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UWG Wattenscheid

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Die Unabhängige Wählergemeinschaft Wattenscheid ist eine kommunalpolitische Wählergruppe, die am 23. September 1969 in Wattenscheid gegründet wurde.

Schnelle Fakten
UWG Wattenscheid
Logo
Art Wählergemeinschaft
Ausrichtung bürgerlich; Sezession Wattenscheids von Bochum
Verbreitung Bochum
Gründungsdatum 23. September 1969
Gründungsort Wattenscheid
Sitz Otto-Brenner-Straße 25
44866 Wattenscheid
Vorsitzender Klaus-Peter Hülder
Stellvertreter Karl-Heinz Sekowsky
Mitglieder unbekannt
Website uwg-freie-buerger.de
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Die UWG kämpfte gegen die 1974 beschlossene Eingemeindung der früher selbständigen Stadt Wattenscheid nach Bochum, später, gemeinsam mit Kettwig im sogenannten „Kettwiger Kreis“, für eine Rücknahme der Gebietsreform und damit die erneute Selbständigkeit. Nachdem dies, spätestens mit einem Antrag im Jahr 1997, endgültig gescheitert war, trat sie weiter für die besonderen Interessen Wattenscheids, etwa den Erhalt der Wattenscheider Einrichtungen und einen entsprechenden Anteil der Gemeindefinanzen ein.

Sie kandidiert in Wattenscheid für den Rat der Stadt Bochum und die Bezirksvertretung Bochum-Wattenscheid. Zeitweise hielt sie mit der CDU und der FDP zusammen die Mehrheit in der Bezirksvertretung. Im Jahr 1975 kandidierte sie ebenfalls für die Bezirksvertretung Bochum-Südwest mit den Stadtteilen Dahlhausen, Linden und Weitmar. Dort erreichte sie 2,1 % der gültigen Stimmen.

Wahlergebnisse

Weitere Informationen Jahr, Wattenscheid ...
Jahr Wattenscheid Bochum
% Sitze % Sitze
196922,6 %
1975Wattenscheid verliert seine Selbständigkeit
197513,2 %0 von 194,1 %0 von 75
197911,4 %2 von 192,4 %0 von 75
198416,2 %3 von 193,0 %0 von 75
198915,9 %3 von 193,2 %0 von 67
199414,6 %3 von 192,6 %0 von 69
199924,9 %5 von 194,5 %3 von 66
200423,2 %4 von 194,2 %3 von 76
200922,0 %4 von 193,5 %3 von 82
201415,7 %3 von 192,5 %2 von 84
202012,1 %2 von 193,4 %3 von 86
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Wattenscheid: 1969: Stadtrat, danach Bezirksvertretung.

Besonderheit

Bei der Wahl der Bezirksvertretung im Jahr 1975 (erste Wahl) gab es eine Besonderheit. Nur diejenigen Parteien, die im Rat der jeweiligen kreisfreien Stadt vertreten waren, konnten auch Mitglieder in die Bezirksversammlung (in den Bürgerausschuss) entsenden. Da die UWG Wattenscheid nicht im Bochumer Rat vertreten war, war sie auch nicht in der Bezirksversammlung Wattenscheid vertreten, und das, obwohl sie bei der Wahl im Stadtbezirk deutlich mehr als 10 % der gültigen Stimmen erhielt.[1]

Siehe auch

Einzelnachweise

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