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Chemiefaserkombinat

Kombinat in der Deutschen Demokratischen Republik From Wikipedia, the free encyclopedia

Der VEB Chemiefaserkombinat „Wilhelm Pieck“ Schwarza (CFK) war ein Kombinat in der Deutschen Demokratischen Republik.

Schnelle Fakten VEB Chemiefaserkombinat „Wilhelm Pieck“ Schwarza ...
VEB Chemiefaserkombinat „Wilhelm Pieck“ Schwarza
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Rechtsform VEB
Gründung 1970
Auflösung 1990
Auflösungsgrund Privatisierung
Sitz Schwarza,
Deutschland Demokratische Republik 1949 Deutsche Demokratische Republik
Leitung Brunhild Jaeger (1970 – 1974)
Rolf Wolf (1974 – 1977)
Klaus Seydewitz (1977 – 1990)
(Generaldirektor)[1]
Mitarbeiterzahl 28.174[2]
Branche Chemiefasern
Stand: 30. Juni 1990
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Spinnerei im Kombinat

Die Betriebe des Kombinats produzierten Chemiefasern und daraus bestehendes Garn. In den Produktionswerken des CFK wurden unter anderem Fasern unter den Handelsnamen Dederon und Grisuten hergestellt.

Das Kombinat unterstand dem Ministerium für Chemische Industrie. Weitere zentral geleitete Kombinate im Zuständigkeitsbereich dieses Ministeriums sind in der Liste von Kombinaten der DDR aufgeführt.

Geschichte

Das Kombinat entstand 1970 durch die Trennung des Industriezweigs der Chemiefaserproduktion von der fotochemischen Industrie, die zuvor in der VVB Chemiefaser und Fotochemie Wolfen vereinigt waren.[3] Die fotochemische Industrie wurde in diesem Zuge im Fotochemischen Kombinat eingegliedert.

Im Zuge der Wende und der anschließenden Wiedervereinigung wurde das Kombinat 1990 in die Thüringischen Faser AG Schwarza (TFS) überführt und ab 1993 aufgelöst.[1]

Zugehörige Betriebe

Zum Kombinat gehörten zuletzt die folgenden Betriebe: [4]

Commons: Chemiefaserkombinat Schwarza – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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