Kombinat Anlagenbau Braunkohle

Kombinat in der Deutschen Demokratischen Republik From Wikipedia, the free encyclopedia

Das VE Kombinat Anlagenbau Braunkohle Regis (KABB) war ein 1980 gegründetes Kombinat in der Deutschen Demokratischen Republik.

Schnelle Fakten VE Kombinat Anlagenbau Braunkohle Regis ...
VE Kombinat Anlagenbau Braunkohle Regis
Rechtsform VEB
Gründung 1980
Auflösung 1990
Auflösungsgrund Privatisierung
Sitz Regis,
Deutschland Demokratische Republik 1949 Deutsche Demokratische Republik
Mitarbeiterzahl 8225[1]
Branche Anlagenbau
Stand: 30. Juni 1990
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Aufgabe der Kombinatsbetriebe war die „Reparatur, Instandsetzung [und] Instandhaltung von Anlagen und Geräten“ der Braunkohletagebaue sowie Brikettfabriken und Kraftwerke.[2] Zu instandgesetzten Maschinenteilen zählten unter anderem Baggereimer, E-Loks und Baggerfahrgestelle.[3]

Das Kombinat unterstand dem Ministerium für Kohle und Energie. Weitere zentral geleitete Kombinate im Zuständigkeitsbereich dieses Ministeriums sind in der Liste von Kombinaten der DDR aufgeführt. Das Kombinat ging aus dem Instandsetzungskombinat Regis hervor, das seinerseits 1971 gegründet wurde.[4][2]

Der Kombinatsbetrieb VEB Stahl- und Hartgußwerk Bösdorf war ehemals im namensgebenden Bösdorf angesiedelt und wurde bis 1984 in Knautnaundorf neu aufgebaut, da die Ortschaft Bösdorf zu Beginn der 1980er Jahre durch den Tagebau Zwenkau abgebaggert wurde. Im Betriebsnamen blieb der alte Standort weiterhin verankert.

Im Zuge der Wende und der anschließenden Wiedervereinigung wurde das Kombinat 1990 aufgelöst, und seine Betriebe wurden privatisiert. Der VEB Zentralwerkstatt Regis war hierbei im April 1990 der erste Betrieb der DDR, der in eine Kapitalgesellschaft überführt wurde.[2]

Zugehörige Betriebe

Zum Kombinat gehörten zuletzt die folgenden Betriebe:

Einzelnachweise

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