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Varangéville

französische Gemeinde From Wikipedia, the free encyclopedia

Varangéville [vaʁɑ̃ʒevil] ist eine französische Stadt mit 3.536 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2023) im Département Meurthe-et-Moselle in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Sie gehört zum Arrondissement Nancy und zum Kanton Lunéville-1, ihre Einwohner werden Varangévillois(es) genannt.

Schnelle Fakten
Varangéville
Varangéville (Frankreich)
Varangéville (Frankreich)
Staat Frankreich Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Meurthe-et-Moselle (54)
Arrondissement Nancy
Kanton Lunéville-1
Gemeindeverband Pays du Sel et du Vermois
Koordinaten 48° 38′ N, 6° 19′ O
Höhe 197–323 m
Fläche 12,04 km²
Einwohner 3.536 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte 294 Einw./km²
Postleitzahl 54110
INSEE-Code

Rue Gabriel Péri in Varangéville
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Geografie

Varangéville liegt an der Meurthe und am Flüsschen Roanne, die in der Nachbargemeinde Saint-Nicolas-de-Port mündet. Mitten durch die Gemeinde verläuft der Canal de la Marne au Rhin. Umgeben wird Varangéville von den Nachbargemeinden Lenoncourt im Norden und Nordwesten, Buissoncourt im Norden, Haraucourt im Osten und Nordosten, Dombasle-sur-Meurthe im Osten und Südosten, Rosières-aux-Salines im Süden, Saint-Nicolas-de-Port im Südwesten, Laneuveville-devant-Nancy im Westen sowie Art-sur-Meurthe im Westen und Nordwesten.

Geschichte

Ende des achten Jahrhunderts errichteten die Mönche der Abtei Gorze bei Metz hier in Varangesi villa eine Priorei. 1051 bestätigte Papst Leo IX. dem Kloster Gorze alle seine Besitzungen, darunter auch eine in „Vuaringisivilla“ (Regesta Imperii Band III Nr. 858). Vorgängerbauten der heutigen Prioratskirche des 11. und 12. Jahrhunderts sind nicht erhalten.

Seit 1855 wird in Varangéville bergmännisch Salz gefördert.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr19621968197519821990199920062019
Einwohner43824385430141264001424141213594

Sehenswürdigkeiten

  • Merowingische Nekropole aus dem 6. bis 8. Jahrhundert nach Christus (mit etwa 20 bis 30 Bestattungen)
  • Kirche Saint-Gorgon aus dem 15. Jahrhundert, Umbauten im 16. Jahrhundert, Monument historique seit 1907
  • Frühere Prioratskirche aus dem 11./12. Jahrhundert
  • Ruinen des früheren Kapuzinerkonvents aus dem 17. Jahrhundert

Verkehr

Hafen am Canal de la Marne au Rhin und Bahnhof Varangéville - Saint-Nicolas (2015)

Durch den Ort verläuft die ehemalige Nationalstraße N 4, die in diesem Abschnitt zur Departementsstraße D 400 abgestuft wurde.

Der Bahnhof Varangéville - Saint-Nicolas liegt an der Bahnstrecke Paris–Strasbourg. Er wurde am 12. August 1852 von der Compagnie du chemin de fer de Paris à Strasbourg eröffnet. Aktuell wird er von Nahverkehrszügen des TER Grand Est bedient.

Varangéville hat einen Hafen am Canal de la Marne au Rhin.

Commons: Varangéville – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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