Veľký Meder

Gemeinde in der Slowakei From Wikipedia, the free encyclopedia

Veľký Meder, ungarisch Nagymegyer (1948 bis 1990 slowakisch Čalovo; deutsch Groß-Magendorf) ist eine Stadt im Südwesten der Slowakei.

Rathaus der Stadt
Schnelle Fakten Veľký Meder Nagymegyer, Wappen ...
Veľký Meder
Nagymegyer
Wappen Karte
Veľký MederNagymegyer (Slowakei)
Veľký Meder
Nagymegyer (Slowakei)
Veľký Meder
Nagymegyer
Basisdaten
Staat: Slowakei Slowakei
Kraj: Trnavský kraj
Okres: Dunajská Streda
Region: Podunajsko
Fläche: 55,54 km²[1]
Einwohner: 8163 (31. Dez. 2025)[2]
Bevölkerungsdichte: 146,95 Einwohner je km²
Höhe: 112 m n.m.
Postleitzahl: 932 01
Telefonvorwahl: 0 31
Geographische Lage: 47° 51′ N, 17° 46′ O
Kfz-Kennzeichen
(vergeben bis 31.12.2022):
DS
Kód obce: 501522
Struktur
Gemeindeart: Stadt
Gliederung Stadtgebiet: 2 Stadtteile
Verwaltung (Stand: Oktober 2022)
Bürgermeister: Marian Soóky
Adresse: Mestský úrad Veľký Meder
Komárňanská 207/9
93201 Veľký Meder
Webpräsenz: www.velkymeder.sk
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Geschichte

Der Ort wurde 1268 zum ersten Mal schriftlich als Villa Meger erwähnt, hieß von 1948 bis 1990 Čalovo (nach dem ursprünglichen slowakischen Namen eines Teils/Flusses/Hafens der Schüttinsel aus dem 12./13. Jahrhundert) und gliedert sich in Veľký Meder und Ižop (ungarisch Izsap).

Bis 1918 gehörte Veľký Meder zum Königreich Ungarn und kam dann zur neu entstandenen Tschechoslowakei. Durch den Ersten Wiener Schiedsspruch kam die Stadt von 1938 bis 1945 kurzzeitig wieder zu Ungarn.

Die Stadt ist stark von der ungarischstämmigen Einwohnerschaft geprägt, die etwa 85 % ausmacht. Im Jahr 1941 lebten noch 522 Juden in Nagymegyer.

Bevölkerung

Weitere Informationen Jahr, Anzahl der Personen ...
Bevölkerungsstatistik (10-Jahreszeiträume)[3]
Jahr1995200520152025
Anzahl der Personen9310896887038163
Unterschied −3,67 % −2,95 % −6,20 %
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Weitere Informationen Jahr, Anzahl der Personen ...
Bevölkerungsstatistik
(2-Jahreszeitraum)[3]
Jahr20242025
Anzahl der Personen82048163
Unterschied−0,49 %
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Sehenswürdigkeiten

  • römisch-katholische Kirche aus dem Jahre 1460, 1900 im neoklassizistischen Stil neu erbaut und dem heiligen Nikolaus geweiht
  • reformierte Kirche von 1784 im barocken Stil
  • Kapelle von 1910, der Jungfrau Maria geweiht

Partnerstädte

Siehe auch

Literatur

  • Nagymegyer, in: Guy Miron (Hrsg.): The Yad Vashem encyclopedia of the ghettos during the Holocaust. Jerusalem : Yad Vashem, 2009, ISBN 978-965-308-345-5, S. 514f.

Einzelnachweise

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