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Verbandsgemeinde Offenbach an der Queich

Verbandsgemeinde in Rheinland-Pfalz From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Verbandsgemeinde Offenbach an der Queich ist eine Gebietskörperschaft im Landkreis Südliche Weinstraße in Rheinland-Pfalz. Der Verbandsgemeinde gehören vier eigenständige Ortsgemeinden an, der Verwaltungssitz ist in der namensgebenden Ortsgemeinde Offenbach an der Queich. Das Verwaltungsgebiet der Verbandsgemeinde grenzt westlich an die Stadt Landau in der Pfalz und wird durchflossen von der Queich.

Schnelle Fakten Wappen, Deutschlandkarte ...
Wappen Deutschlandkarte
Verbandsgemeinde Offenbach an der Queich
Deutschlandkarte, Position der Verbandsgemeinde Offenbach an der Queich hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 49° 12′ N,  12′ O
Bundesland:Rheinland-Pfalz
Landkreis: Südliche Weinstraße
Fläche: 45,63 km²
Einwohner: 12.765 (31. Dez. 2025)[1]
Bevölkerungsdichte: 280 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: SÜW
Verbandsschlüssel: 07 3 37 5007
Verbandsgliederung: 4 Gemeinden
Adresse der
Verbandsverwaltung:
Konrad-Lerch-Ring 6
76877 Offenbach an der Queich
Website: www.offenbach-queich.de
Bürgermeister: Simon Wingerter (FWG)
Lage der Verbandsgemeinde Offenbach an der Queich im Landkreis Südliche Weinstraße
KarteKirrweiler (Pfalz)Kirrweiler (Pfalz)Kirrweiler (Pfalz)MaikammerSankt Martin (Pfalz)Herxheim bei Landau/PfalzHerxheimweyherRohrbach (Pfalz)InsheimBornheim (Pfalz)Essingen (Pfalz)Hochstadt (Pfalz)Offenbach an der QueichBilligheim-IngenheimBirkweilerBirkweilerBöchingenBöchingenBöchingenEschbach (Pfalz)FrankweilerFrankweilerGöcklingenHeuchelheim-KlingenIlbesheim bei Landau in der PfalzIlbesheim bei Landau in der PfalzImpflingenKnöringenLeinsweilerRanschbachSiebeldingenSiebeldingenWalsheimWalsheimWalsheimBad BergzabernBarbelrothBirkenhördtBöllenbornDierbachDörrenbachGleiszellen-GleishorbachHergersweilerKapellen-DrusweilerKapsweyerKlingenmünsterNiederhorbachNiederotterbachOberhausen (bei Bad Bergzabern)OberotterbachOberschlettenbachPleisweiler-OberhofenSchweigen-RechtenbachSchweighofenSteinfeld (Pfalz)VorderweidenthalAlbersweilerAlbersweilerAnnweiler am TrifelsAnnweiler am TrifelsDernbach (Pfalz)EußerthalGossersweiler-SteinMünchweiler am KlingbachRamberg (Pfalz)RinnthalSilz (Pfalz)VölkersweilerWaldhambach (Pfalz)WaldrohrbachWernersbergAltdorf (Pfalz)Altdorf (Pfalz)Altdorf (Pfalz)Böbingen (Pfalz)Böbingen (Pfalz)Böbingen (Pfalz)BurrweilerBurrweilerEdenkobenEdenkobenEdesheimEdesheimEdesheimEdesheimFlemlingenFlemlingenFlemlingenFreimersheim (Pfalz)GleisweilerGleisweilerGommersheimGommersheimGommersheimGroßfischlingenHainfeld (Pfalz)Hainfeld (Pfalz)Hainfeld (Pfalz)KleinfischlingenRhodt unter RietburgRhodt unter RietburgRoschbachRoschbachVenningenVenningenVenningenWeyher in der PfalzWeyher in der PfalzLandau in der PfalzLandau in der PfalzLandau in der PfalzLandkreis GermersheimRhein-Pfalz-KreisLandkreis Bad DürkheimNeustadt an der WeinstraßeLandkreis Bad DürkheimLandkreis KaiserslauternLandkreis SüdwestpfalzFrankreich
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Vorlage:Infobox Gemeindeverband in Deutschland/Wartung/Wappen

Verbandsangehörige Gemeinden

Weitere Informationen Ortsgemeinde, Fläche (km²) ...
Ortsgemeinde Fläche (km²) Einwohner
Bornheim 3,55 1.521
Essingen 11,39 2.255
Hochstadt (Pfalz) 15,44 2.721
Offenbach an der Queich 15,24 6.268
Verbandsgemeinde Offenbach an der Queich 45,62 12.765
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(Einwohner am 31. Dezember 2025)

Geschichte

Die Verbandsgemeinde Offenbach an der Queich wurde im Rahmen der in den 1960er Jahren begonnenen rheinland-pfälzischen Funktional- und Gebietsreform bereits 1971 in der „Freiwilligkeitsphase“ neu gebildet. Seit dem 1. Januar 1972 ist Offenbach der Sitz der Verbandsgemeindeverwaltung. Nach einer provisorischen Unterbringung konnte die Verwaltung 1979 das neugebaute Rathaus der Verbandsgemeinde beziehen.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl auf dem Gebiet der heutigen Verbandsgemeinde Offenbach an der Queich; die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

JahrEinwohner
18155.273
18355.832
18716.273
19056.237
19396.788
19507.109
JahrEinwohner
19617.472
19707.895
19879.790
199711.291
200511.906
202512.765

Politik

Verwaltung der Verbandsgemeinde Offenbach an der Queich (Zustand August 2016)
Verbandsgemeinderatswahl 2024
Wahlbeteiligung: 69,1 % (+ 2,9 %)[3]
 %
40
30
20
10
0
35,9 %
34,2 %
17,6 %
8,4 %
3,9 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2019
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−10
+2,8 %p
+1,5 %p
−10,0 %p
+8,4 %p
−2,6 %p

Verbandsgemeinderat

Der Verbandsgemeinderat Offenbach an der Queich besteht aus 28 ehrenamtlichen Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzendem.

Die Sitzverteilung im Verbandsgemeinderat:

Weitere Informationen Wahl, SPD ...
WahlSPDCDUGrüneFDPFWGGesamt
2024510211028 Sitze[3]
2019892928 Sitze[4]
20149111728 Sitze
20098103728 Sitze
20048112728 Sitze
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  • FWG = Freie Wählergruppe Verbandsgemeinde Offenbach e. V.

Bürgermeister

Simon Wingerter (FWG) wurde am 1. Juli 2026 Bürgermeister der Verbandsgemeinde Offenbach an der Queich.[5] Bei der Direktwahl am 22. März 2026 hatte er sich mit 50,9 % der Stimmen gegen zwei Mitbewerber durchsetzen können.[6][7]

Wingerters Vorgänger Axel Wassyl (parteilos) hatte das Amt am 1. Juli 2002 übernommen. Zuletzt bei der Direktwahl am 4. März 2018 war er mit einem Stimmenanteil von 72,4 % für weitere acht Jahre in seinem Amt bestätigt worden.[8] Bei der Direktwahl 2026 trat Wassyl nicht erneut an.[6]

Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: „In einem von Schwarz und Gold vierfach geteilten Schildbord in viergeteiltem Schild oben rechts in Gold ein schwebender schwarzer Pfahl, belegt mit einem schwarzen Ring, oben links in Blau ein mehrfach gewinkeltes silbernes Gemarkungszeichen, unten rechts in Rot ein achtspitziges silbernes Johanniterkreuz und unten links in Gold ein schwarzes Gemarkungszeichen in Form eines liegenden H.“

Es wurde 1977 von der Bezirksregierung Neustadt genehmigt und enthält Figuren der Wappen der vier Ortsgemeinden.[9]

Einzelnachweise

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