Veresegyház
Gemeinde in Ungarn
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Veresegyház [] ist eine ungarische Stadt im Kreis Gödöllő im Komitat Pest.
| Veresegyház | ||||
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| Basisdaten | ||||
| Staat: | ||||
| Region: | Mittelungarn | |||
| Komitat: | Pest | |||
| Kleingebiet bis 31.12.2012: | Veresegyház | |||
| Kreis: | Gödöllő | |||
| Koordinaten: | 47° 39′ N, 19° 17′ O | |||
| Fläche: | 28,56 km² | |||
| Einwohner: | 21.129 (1. Jan. 2025) | |||
| Bevölkerungsdichte: | 740 Einwohner je km² | |||
| Telefonvorwahl: | (+36) 28 | |||
| Postleitzahl: | 2112 | |||
| KSH-kód: | 18342 | |||
| Struktur und Verwaltung (Stand: 2024) | ||||
| Gemeindeart: | Stadt | |||
| Gliederung: | Veresegyház, Alvég | |||
| Bürgermeister: | Ferenc Cserháti[1] (2112 Veresegyházért Egyesület) | |||
| Postanschrift: | Fő út 35 2112 Veresegyház | |||
| Website: | ||||
| (Quelle: II. Detailed data of localities In: Detailed Gazetteer of Hungary. Hungarian Central Statistical Office) | ||||
Geografische Lage
Geschichte
Verschiedene Funde scheinen die kontinuierliche Besiedlung des Ortes bereits in der Urzeit zu belegen. Eine Kirche soll bereits zur Zeit der Árpáden errichtet worden sein. Der Name – etwa „Rotkirche“ – wird auf die Mongoleneinfälle im Jahre 1241 zurückgeführt. Der Legende nach färbte das Blut der in der Kirche getöteten Bewohner die Wände rot.
Seit 1375 ist der Ort auch urkundlich erwähnt. Die Kirche aus jener Zeit wurde später durch die noch heute dort stehende spätbarocke Kirche ersetzt. Im Laufe der Geschichte wurde Veresegyház noch mehrmals verwüstet, wurde aber stets wieder zu einem wichtigen Bezugspunkt der Umgebung, besonders durch die Märkte.
Im Jahr 1913 gab es in der damaligen Großgemeinde 411 Häuser und 2208 Einwohner auf einer Fläche von 5962 Katastraljochen.[2] Sie gehörte zu dieser Zeit zum Bezirk Vácz im Komitat Pest-Pilis-Solt-Kiskun.
Etwa seit der Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert gilt Veresegyház als Ausflugs- und Erholungsort. Ab 1929 wurde der Ort als solcher in Budapest beworben. Als ländliche Großgemeinde bekam Veresegyház 1999 die Stadtrechte, nachdem die entsprechenden Infrastrukturanforderungen erfüllt wurden. Sie gilt als aufstrebender Ort, da zahlreiche sehr wohlhabende Bürger Budapests in die neu errichteten Vorortsiedlungen (Villenparks) gezogen sind.
Städtepartnerschaften
Es bestehen folgende Städtepartnerschaften:[3]
Atia, Rumänien, seit 1998
Corund, Rumänien, seit 2023
Šahy, Slowakei, seit 2012
Schneeberg, Deutschland, seit 1996
Neben den offiziellen Städtepartnerschaften bestehen kulturelle und wirtschaftsfördernde Beziehungen zu einer Reihe von anderen ausländischen Orten.
Wirtschaft
Der Schwerpunkt der wirtschaftlichen Tätigkeit liegt auf Dienstleistungen (vielfältige Einkaufsmöglichkeiten), ergänzt durch relativ bedeutende Industrieansiedlungen (z. B. Mey, GE) und die Beschäftigungsmöglichkeit in der benachbarten Großstadt. Neue Bestrebungen gelten dem Tourismus, wobei die bisher wenig genutzte Seenlandschaft mit kleinem Strand und Angelgelegenheiten genutzt werden soll. Außerdem soll das Thermalbad, dessen Wasser mit dem des Széchenyi-Bads in Budapest verglichen wird, modernisiert werden. Vom Bahnhof Veresegyház verkehren Nahverkehrszüge über die Bahnstrecke Rákospalota-Újpest–Vác zum Bahnhof Budapest-Nyugati.
Sehenswürdigkeiten und Freizeit
- Bären- und Wolfsgehege (Medveotthon)
- Baptistenkirche, erbaut 2008–2010
- Heimatmuseum (Tájház)
- Märkte (mittwochs und samstags)
- Reformierte Kirche, erbaut 1784–1798
- Römisch-katholische Kirche Árpád-házi Szent Erzsébet, erbaut 1778 im Zopfstil
- Golgota-Standbilder (Golgota szoborcsoport) im Garten der Kirche
- Römisch-katholische Kirche Szentlélek
- Strandfest am 20. August
- Thermalbad
- Weinlesefest (an einem Septembersonntag)
- Am Sonntag nach dem 19. November Kirchweihfest mit Trachtenaufzug, am Montag darauf Zigeunerball
- Eingang des Rathauses
- Reformierte Kirche
- Römisch-katholische Kirche Árpád-házi Szent Erzsébet
- Römisch-katholische Kirche Szentlélek
- Bahnhofsgebäude
