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Vilssöhl

Ortsteil des Marktes Velden im Landkreis Landshut in Niederbayern From Wikipedia, the free encyclopedia

Vilssöhl ist ein Gemeindeteil des niederbayerischen Marktes Velden im Landkreis Landshut.

Kirche in Vilsöhl

Geographie

Vilssöhl liegt an der Kreisstraße 16 zwischen Untervilslern und Tattendorf an der Großen Vils.

Geschichte

Der Name Vilssöhl setzt sich aus dem Namen des Flusses Vils und dem Namensbestandteil Söl, Sel bzw. Söhl zusammen, der eine morastige Stelle bezeichnet.

Im Herzogsurbar von 1231/34 wird Sel im Schergenamt zu Biburch mit drei Bauernhöfen und zwei Mühlen genannt. Die Erasmuskirche in Vilssöhl ist eine kleine gotische Anlage, wohl aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts.[1]

Das „Verzeichnis der Hofmarken und Sitze im Landgericht Biburg“ von 1506 nennt den „Sitz Villsöl“ im Besitz der Egker, später war er im Besitz der Grafen von Alt- und Neufraunhofen. Am 31. Januar 1808 kaufte der Bauer Georg Ecker die Schlossökonomie mitsamt dem Schloss und der Mahl-, Säge- und Ölmühle sowie allen Fahrnissen und dem Fischwasser um 24.000 Gulden. Die Gerichtsbarkeit mit Sitz in Neufraunhofen verblieb bis 1848 bei den Fraunhofern. 1887 ist das Schloss Vilssöhl „durch ruchlose Hand“ völlig abgebrannt und wurde 1888 durch die Müllerseheleute Johann und Franziska Oberhofer als Gutshof wieder errichtet.[2]

Vilsöhl gehörte seit dem bayerischen Gemeindeedikt von 1818 zur Gemeinde Vilslern im Bezirksamt Vilsbiburg. Am 1. Mai 1978 wurde der größere Teil der Gemeinde Vilslern inklusive Vilssöhl nach Velden eingemeindet.[3][4]

Einzelnachweise

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