Virgen Benavides

kubanische Sprinterin From Wikipedia, the free encyclopedia

Virgen Benavides Muñoz (* 31. Dezember 1974 in Songo - La Maya) ist eine ehemalige kubanische Leichtathletin, die sich auf den Sprint spezialisiert hat.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
Virgen Benavides
Voller Name Virgen Benavides Muñoz
Nation Kuba Kuba
Geburtstag 31. Dezember 1974 (51 Jahre)
Geburtsort Songo - La Maya, Kuba
Größe 162 cm
Gewicht 54 kg
Karriere
Disziplin Sprint
Status zurückgetreten
Karriereende 2009
Medaillenspiegel
Panamerikanische Spiele 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 2 × Bronzemedaille
Zentralamerika- und Karibikspiele 2 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
World University Games 0 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Logo der Pan American Games
 Panamerikanische Spiele
Bronze Winnipeg 1999 4 × 100 m
Silber Santo Domingo 2003 4 × 100 m
Bronze Rio de Janeiro 2007 4 × 100 m
Zentralamerika- und Karibikspiele
Gold Maracaibo 1998 4 × 100 m
Gold Cartagena 2006 4 × 100 m
Logo der FISU
 World University Games
Bronze Palma 1999 100 m
letzte Änderung: 10. Dezember 2025
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Sportliche Laufbahn

Erstmals Erfahrungen bei internationalen Meisterschaften sammelte Virgen Benavides vermutlich im Jahr 1995, als sie bei den Zentralamerika- und Karibikmeisterschaften (CAC) in Guatemala-Stadt in 11,59 s die Bronzemedaille im 100-Meter-Lauf hinter der Antiguanerin Heather Samuel und Eldece Clarke-Lewis von den Bahamas gewann und mit der kubanischen 4-mal-100-Meter-Staffel in 44,41 s siegte. Anschließend schied sie bei den Weltmeisterschaften in Göteborg mit 11,49 s im Viertelfinale über 100 Meter aus und wurde mit der Staffel im Vorlauf disqualifiziert. 1998 belegte sie bei den Zentralamerika- und Karibikspielen in Maracaibo in 23,28 s den vierten Platz im 200-Meter-Lauf und gelangte über 100 Meter mit 11,66 s auf den fünften Platz. Zudem siegte sie in 43,89 s im Staffelbewerb. Im Jahr darauf gewann sie bei der Sommer-Universiade in Palma in 11,25 s die Bronzemedaille über 100 Meter hinter der US-Amerikanerin Angela Williams und Katia Benth aus Frankreich. Anschließend belegte sie bei den Panamerikanischen Spielen in Winnipeg in 11,28 s den vierten Platz über 100 Meter und gewann mit der Staffel in 43,52 s gemeinsam mit Misleidys Lazo, Idalia Hechavarría und Mercedes Carnesolta die Bronzemedaille hinter den Teams aus Jamaika und den Vereinigten Staaten. 2001 gewann sie bei den CAC-Meisterschaften in Guatemala-Stadt in 11,48 s und 23,05 s jeweils die Bronzemedaille über 100 und 200 Meter. Zudem sicherte sie sich im Staffelbewerb in 45,09 s die Silbermedaille hinter den Jamaikanerinnen. 2003 schied sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Birmingham mit 7,28 s im Halbfinale im 60-Meter-Lauf aus und anschließend belegte sie bei den CAC-Meisterschaften in St. George’s in 11,37 s den vierten Platz über 100 Meter und gewann mit der Staffel in 43,83 s die Bronzemedaille hinter den Teams von den Bahamas und aus Jamaika. Daraufhin belegte sie auch bei den Panamerikanischen Spielen in Santo Domingo in 11,28 s den vierten Platz über 100 Meter und gewann mit der Staffel in 43,40 s gemeinsam mit Dainelky Pérez, Roxana Díaz und Misleidys Lazo die Silbermedaille hinter dem US-amerikanischen Team. Daraufhin schied sie bei den Weltmeisterschaften nahe Paris mit 11,40 s im Viertelfinale über 100 Meter aus und kam mit der Staffel mit 43,82 s nicht über den Vorlauf hinaus. Im Jahr darauf siegte sie bei den Ibero-Amerikanischen Meisterschaften in Huelva in 11,33 s über 100 Meter und in 43,66 s auch im Staffelbewerb. Daraufhin schied sie mit der Staffel bei den Olympischen Sommerspielen in Athen mit 43,60 s im Vorlauf aus.

2006 belegte sie bei den Zentralamerika- und Karibikspielen in Cartagena in 11,61 s den fünften Platz über 100 Meter und siegte in 43,29 s in der 4-mal-100-Meter-Staffel. Im Jahr darauf schied sie bei den Panamerikanischen Spielen in Rio de Janeiro mit 11,45 s im Semifinale über 100 Meter aus und gewann mit der Staffel in 43,80 s gemeinsam mit Roxana Díaz, Misleidys Lazo und Anay Tejeda die Bronzemedaille hinter den Teams aus Jamaika und den Vereinigten Staaten. Anschließend wurde sie mit der Staffel bei den Weltmeisterschaften in Osaka im Vorlauf disqualifiziert. 2008 schied sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Valencia mit 7,25 s im Halbfinale über 60 Meter aus und im Juli belegte sie bei den CAC-Meisterschaften in Cali in 11,55 s den achten Platz über 100 Meter. Daraufhin nahm sie über 100 Meter an den Olympischen Sommerspielen in Peking teil und schied dort mit 11,40 s im Halbfinale aus. Im Jahr darauf schied sie bei den CAC-Meisterschaften in Havanna mit 11,65 s im Vorlauf über 60 Meter aus und beendete daraufhin ihre aktive sportliche Karriere im Alter von 35 Jahren.

In den Jahren von 1997 bis 1999 sowie 2001, 2005 und 2007 wurde Benavides kubanische Meisterin im 100-Meter-Lauf sowie 1998 und 1999 auch über 200 Meter.

Persönliche Bestzeiten

  • 100 Meter: 11,14 s (+1,3 m/s), 27. Februar 1999 in Camagüey
    • 60 Meter (Halle): 7,16 s, 15. Februar 2004 in Karlsruhe
  • 200 Meter: 22,93 s (+0,6 m/s), 11. März 2000 in Camagüey

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