Erste internationale Erfahrungen sammelte Vivian Chebet Kiprotich im Jahr 2023, als sie bei den Weltmeisterschaften in Budapest im 800-Meter-Lauf mit 2:01,26 min in der ersten Runde ausschied. Anschließend siegte sie in 1:59,56 min beim Palio Citta' della Quercia. Im Jahr darauf belegte sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Glasgow in 2:03,76 min den vierten Platz und gewann kurz darauf in 2:00,27 min die Bronzemedaille bei den Afrikaspielen in Accra hinter der Äthiopierin Tsige Duguma und Halimah Nakaayi aus Uganda. Im Mai siegte sie in 1:59,76 min beim Meeting International de Montreuil sowie in 1:59,45 min beim Memoriał Janusza Kusocińskiego. Im August schied sie bei den Olympischen Sommerspielen in Paris mit 1:59,64 min im Halbfinale aus. 2025 schied sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Nanjing mit 2:05,11 min im Vorlauf aus. Im September schied sie bei den Freiluft-Weltmeisterschaften in Tokio mit 2:00,68 min ebenfalls in der ersten Runde aus. Im Jahr darauf belegte sie bei den Afrikameisterschaften in Accra in 2:00,94 min den fünften Platz über 800 Meter und gewann im 1500-Meter-Lauf in 4:15,50 min die Silbermedaille hinter der Südafrikanerin Karabo More.