Vuelta a España 2022/13. Etappe

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Die 13. Etappe der Vuelta a España 2022 fand am 2. September 2022 statt und führte die 77. Austragung des spanischen Etappenrennens ins andalusische Hinterland. Nach dem Start in Ronda ging es über 168,4 großteils flache Kilometer in die nördlichere Stadt Montilla. Nach der Zielankunft hatten die Fahrer insgesamt 2011,4 Kilometer absolviert, was 61,3 % der Gesamtdistanz der Rundfahrt entsprach.

Schnelle Fakten
13. Etappe der Vuelta a España 2022
Allgemeines
Etappe13. Etappe، Vuelta a España 2022
StreckentypFlachetappe Flachetappe
Datum2. September 2022
Etappenlänge168,4 km
LandESP Spanien
StartRonda
ZielMontilla
Durchschnitts­geschwindigkeit44,704 km/h
Höhenmeter1.703 m
Ergebnis
1. DEN Mads Pedersen3 h 46 min 01 s
(Trek-Segafredo)
2. FRA Bryan Coquard+ 0 s
3. GER Pascal Ackermann+ 0 s
CombativeESP Joan Bou
(Euskaltel-Euskadi)
Stand in der Gesamtwertung
FührenderBEL Remco Evenepoel48 h 11 min 10 s
(Quick-Step Alpha Vinyl)
2. SLO Primož Roglič+ 2 min 41 s
3. ESP Enric Mas+ 3 min 03 s
weitere Wertungen
PunktewertungDEN Mads Pedersen
(Trek-Segafredo)
BergwertungAUS Jay Vine
(Alpecin-Deceuninck)
Weißes TrikotNachwuchswertungBEL Remco Evenepoel
(Quick-Step Alpha Vinyl)
TeamwertungTeamwertungUAE UAE Team Emirates
12. Etappe14. Etappe
Dokumentation
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Streckenführung

Von Ronda aus nahmen die Fahrer ein rund 10 Kilometer langes Plateau in Angriff, das leicht bergauf führte. Anschließend folgte eine längere Abfahrt zu dem Embalse del Guadalteba, in dessen unmittelbarer Nähe sich der Caminito del Rey befindet. Weiter ging es auf hügligem Terrain über Campillos, Sierra de Yeguas, La Roda de Andalucía, Badolatosa und Monturque in die Nähe von Montilla. Kurz vor dem Zielort führte die Strecke auf einer kleinen Schleife Richtung Norden an Montilla vorbei, ehe die Fahrer bei Espejo zurück in Richtung Süden drehten. Hier wurde 14,6 Kilometer vor dem Ziel auch der Zwischensprint ausgefahren, bei dem auch Bonussekunden vergeben wurden. Die letzten sechs Kilometer stiegen leicht an und führten zur rund 350 Meter langen Zielgeraden auf der Avenida Boucau.[1][2]

Weitere Informationen Ort, Kilometer ...
Streckenübersicht
Ort Kilometer
Start Salobreña 0
Zwischensprint Espejo 153,8
Bonussprint Espejo 153,8
Ziel Montilla 168,4
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Rennverlauf und Ergebnisse

Vor dem Start wurde der Gesamtfünfte Juan Ayuso (UAE Team Emirates) positiv auf COVID-19 getestet. Anders als die zuvor positiv getesteten Fahrer, durfte der Spanier die Etappe jedoch in Angriff nehmen, da von ihm ein geringes Infektionsrisiko ausging. Unmittelbar nach dem Start setzten sich mit Joan Bou (Euskaltel-Euskadi), Ander Okamika (Burgos-BH) und Julius van den Berg (EF Education-EasyPost) drei Fahrer vom Hauptfeld ab. Obwohl keiner der Fahrer eine Gefahr für die Gesamtwertung darstellte, gewährte man dem Trio nur einen Vorsprung von etwas über drei Minuten.

Im Hauptfeld bestimmten in erster Linie die Sprinter-Teams Trek-Segafredo, BikeExchange-Jayco und Cofidis das Tempo. Bis zum Zwischensprint, der rund 15 Kilometer vor dem Ziel ausgefahren wurde, ereignete sich wenig auf der Etappe. Die Ausreißergruppe machte sich den Zwischensprint untereinander aus, während das Hauptfeld auf wenige Sekunden herangekommen war. Die meisten Punkte holte Joan Bou vor Ander Okamika und Julius van den Berg, während Mads Pedersen (Trek-Segafredo) als vierter seinen Vorsprung in der Punktewertung weiter ausbaute. Nach dem Zwischensprint ließ sich Julius van den Berg vom Hauptfeld einholen. Seine ehemaligen Begleiter führten das Rennen noch bis zehn Kilometer vor dem Ziel an, ehe auch sie vom geschlossenen Peloton gestellt wurden. Anschließend begannen die Mannschaften der Sprinter sich im vorderen Bereich des Fahrerfeldes zu positionieren.

Den leicht ansteigenden Sprint eröffnete Pascal Ackermann (UAE Team Emirates) bereits rund 400 Meter vor dem Ziel. Mads Pedersen klemmte sich an das Hinterrad des Deutschen, fuhr rund 100 Meter vor dem Ziel an ihm vorbei und feierte seinen ersten Etappensieg bei der Vuelta a España. Hinter dem Dänen erreichte auch Bryan Coquard (Cofidis) vor Pascal Ackerman das Ziel. In der Punktewertung baute Mads Pedersen seinen Vorsprung auf Marc Soler (UAE Team Emirates) auf 151 Punkte aus und war damit nur noch schwer einzuholen. In der Gesamtwertung, sowie den anderen Sonderwertungen, kam es zu keinen nennenswerten Veränderungen. Mit Ausnahme von Thibault Guernalec (Arkéa-Samsic), der die Rundfahrt nach einem Sturz verlassen musste, erreichten alle Starter das Ziel. Nach 13 Etappen verblieben somit noch 146 Fahrer im Rennen.[3][4]

Weitere Informationen Etappenergebnis, Fahrer ...
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Gesamtstände

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Weitere Informationen Mannschaftswertung, Team ...
Mannschaftswertung
TeamZeit
1. UAE UAE Team Emirates red bib, teams classification143 h 46 min 02 s
2. GBR Ineos Grenadiers + 6 min 59 s
3. USA EF Education-EasyPost + 22 min 33 s
4. GER Bora-Hansgrohe + 23 min 30 s
5. BEL Intermarché-Wanty-Gobert Matériaux + 30 min 31 s
6. KAZ Astana Qazaqstan Team + 30 min 33 s
7. ESP Movistar Team + 33 min 15 s
8. BRN Bahrain Victorious + 36 min 56 s
9. NED Jumbo-Visma + 52 min 31 s
10. ESP Burgos-BH + 1 h 17 min 30 s
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Ausgeschiedene Fahrer

Die folgenden Fahrer waren aus der Tour ausgeschieden:[5][6]

Einzelnachweise

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