Wührden-Mittelbauer
From Wikipedia, the free encyclopedia
Wührden-Mittelbauer war bis 1937 eine eigenständige Gemeinde im Landkreis Osterholz. Die Gemeinde umfasste die beiden Dörfer Wührden und Mittelbauer, die heute Ortsteile der niedersächsischen Gemeinde Lilienthal sind.
Wührden-Mittelbauer Gemeinde Lilienthal | ||
|---|---|---|
| Koordinaten: | 53° 11′ N, 8° 51′ O | |
| Fläche: | 7,02 km²[1] | |
| Eingemeindung: | 1. April 1937 | |
| Eingemeindet nach: | St. Jürgen | |
| Postleitzahl: | 28865 | |
| Vorwahl: | 04298 | |
Lage von Wührden-Mittelbauer in Niedersachsen | ||
Geographie
Wührden und Mittelbauer liegen im sogenannten St. Jürgensland zwischen den Lilienthaler Ortsteilen Vierhausen im Westen sowie Oberende im Osten.[2] Die beiden Reihendörfer liegen mit etwa einem halben Kilometer Abstand parallel zueinander.
Geschichte
Wührden und Mittelbauer gehörten vor den Napoleonischen Kriegen zum Amt Lilienthal des Kurfürstentums Hannover.[3] Von 1811 bis 1813 gehörten beide Orte zu Frankreich und dort zum Kanton Lilienthal im Departement der Wesermündung.[4] 1814 fielen Wührden und Mittelbauer an Hannover zurück und bildeten nunmehr zusammen eine Gemeinde im Amt Lilienthal. 1867 fiel die Gemeinde mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort ab 1885 zum Kreis Osterholz. Die Gemeinde Wührden-Mittelbauer wurde am 1. April 1937 Teil der neuen Gemeinde St. Jürgen.[5] St. Jürgen wiederum wurde am 1. März 1974 nach Lilienthal eingemeindet.[6]
Einwohnerentwicklung
Bau- und Bodendenkmale
Das Zweiständer-Hallenhaus Mittelbauer 13 ist ein geschütztes Baudenkmal. Zahlreiche Wurten im ehemaligen Gemeindegebiet sind geschützte Bodendenkmale.

