Wayne Rapier

US-amerikanischer Oboist und Musikpädagoge From Wikipedia, the free encyclopedia

Leben

Rapier begann, nachdem er beim National Music Camp in Interlochen als bester Musiker des Jahres ausgezeichnet worden war, als Stipendiat ein Studium an der Eastman School of Music bei Earnest Harrison und Robert Sprenkle. Daneben nahm er privaten Unterricht bei Marcel Tabuteau, dem Solo-Oboisten des Philadelphia Orchestra.

Neunzehnjährig wurde er Solo-Oboist des Indianapolis Symphony Orchestra und bald darauf stellvertretendes Solo-Oboist des Philadelphia Orchestra. Er gab Konzerte mit beiden Orchestern sowie dem Baltimore Symphony Orchestra, dem Kansas City Symphony Orchestra und dem Orchester der Santa Fe Opera und tourte als Solist mit dem Philadelphia String Quartet und dem Philadelphia Woodwind Quintet durch Europa.

Von 1970 bis 1995 war Rapier Oboist im Boston Symphony Orchestra; daneben gehörte er auch der U.S. Marine Band and Orchestra und den Orchestern von Kansas City, Baltimore und dem Robin Hood Dell Orchestra of Philadelphia an. Parallel unterrichtete er ab 1972 bis nach 1995 am New England Conservatory of Music. Dort gründete er in den 1980er Jahren mit der Sopranistin Carole Bogard, dem Tenor Ray DeVoll, der Mezzosopranistin D'Anna Fortunat, dem Flötisten Fenwick Smith, seiner Frau, der Cellistin Toni Rapier und dem Organisten James David Christie die Boston Aria Group.

Nach seinem Ausscheiden aus dem Boston Symphony Orchestra gründete Rapier das Label Boston Records und veröffentlichte neben drei eigenen Alben mehr als 80 CDs u. a. mit dem Klarinettisten Harold Wright, dem Fagottisten Sherman Walt, dem Oboisten Alfred Genovese, dem Bassisten Edwin Barker, dem Flötisten Jacques Zoon und der Harfenistin Ann Hobson Pilot. Er starb 2005 im Dana-Faber Cancer Institute an einer Krebserkrankung.

Quellen

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