Wigbert (Merseburg)
gest. 1009
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Leben
Wigbert entstammte einer edlen Familie aus Thürigen. Er wurde an der Domschule in Magdeburg unter Ohtrich ausgebildet. Von Erzbischof Giselher wurde er zum Archipresbyter ernannt. Er verließ Magdeburg – möglicherweise aufgrund eines Zerwürfnises mit Giselher – und wurde Mitglied der Hofkapelle von König Heinrich II. Das Bistum Merseburg wurde 1004 nach dem Tod Giselhers, wenn auch in verringerter Größe, wiedererrichtet. Wigbert wurde zum Bischof ernannt und in Anwesenheit des päpstlichen Legaten vom Magdeburger Erzbischof Tagino geweiht. Er widmete sich der Mission und versuchte, den verlorenen Besitz des Bistums wiederzugewinnen. Wigbert starb am 24. März 1009 in Anwesenheit von Bischof Wigo von Brandenburg und Bischof Erich von Havelberg.
Literatur
- Otto Rademacher: Die Merseburger Bischofschronik. Übersetzt und mit Anmerkungen versehen. 1. Teil (bis 1136). Merseburg 1903, S. 30–33 (Digitalisat Universitätsbibliothek Düsseldorf)
- Gottfried Wentz, Berent Schwineköper: Das Erzbistum Magdeburg 1,1: Das Domstift St. Moritz in Magdeburg. (=Germania Sacra A. F. Abt. 1: Die Bistümer der Kirchenprovinz Magdeburg). S. 445. Digitalisat
Weblinks
- Wigbert im Personenregister des Forschungsprojekts Germania Sacra.
- Ulrike Siewert : Wigbert. In: Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde (Hrsg.): Sächsische Biografie.
| Vorgänger | Amt | Nachfolger |
|---|---|---|
| Giselher | Bischof von Merseburg 1004–1009 | Thietmar |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Wigbert |
| KURZBESCHREIBUNG | Bischof von Merseburg (1004–1009) |
| GEBURTSDATUM | 10. Jahrhundert |
| STERBEDATUM | 24. März 1009 |
| STERBEORT | Merseburg |