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Wikipedia:Löschkandidaten/20. Juni 2026

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Alle Einträge auf dieser Seite (außer ggf. zu Kategorien) sind erledigt. --Karsten11 (Diskussion) 10:28, 27. Jun. 2026 (CEST)

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Kategorie:Tweed (Nordsee) nach Kategorie:River Tweed (Nordsee), Kategorie:Ort am Tweed (Nordsee) nach Kategorie:Ort am River Tweed (Nordsee) und Kategorie:Brücke über den Tweed (Nordsee) nach Kategorie:Brücke über den River Tweed (Nordsee) (erl.)

Analog zum Hauptartikel River Tweed (Nordsee) und der Kategorie:Flusssystem River Tweed (Nordsee), die schon seit 2023 verschoben sind (Spezial:Diff/238647752, (Spezial:Diff/239236689). --Der König (Disk.·Beiträge) 17:38, 20. Jun. 2026 (CEST)

Die undiskutierte Verschiebung des HA war schon Grütze. Eher sollte man da ansetzen. Oder Jenseit des Tweed konsequent nachziehen. --Eschenmoser (Diskussion) 18:15, 20. Jun. 2026 (CEST)

Das Flußlemma ist schon richtig so. Und auch richtig, daß bei Fontane der Name anders war. Das ist nämlich 300 Jahre her.

Bot gemäß Antrag für drei Kategorien beauftragt. Man hätte sicher auch den Artikel verschieben können, dazu gab es aber bisher keine Diskussion und das jetzige Lemma ist schon länger stabil. -- Perrak (Disk) 10:20, 27. Jun. 2026 (CEST)

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Ladislav Luppa (gelöscht)

Als Kommunalpolitiker von Lučenec deutlich unter der Relevanzschwelle. --ahz (Diskussion) 10:47, 20. Jun. 2026 (CEST)

Eher weniger besondere historischen Rolle, dazu Familiengeschichte des Großvaters, da geht es aber um seinen Großvater. Anmerkung: viele Treffer für Wikimedia-Commons-Autor Ladislav Luppa bei Eingabe des Namens.TandrexBetaV (Diskussion) 11:22, 20. Jun. 2026 (CEST)
wenn er tatsächlich nicht mehr als Metzger und Stadtverordneter war, reicht das hinten und vorne nicht. (Seltsamerweise findet man seinen Namen relativ häufig als Quellenangaben bei historischen Fotos, dabei dürfte es sich aber um den gleichnamigen Uploader bei WP Commons handeln.) --Machahn (Diskussion) 13:26, 20. Jun. 2026 (CEST)
Der Name wirkt „sichtbarer“, als die historische Biografie tatsächlich ist. TandrexBetaV (Diskussion) 14:13, 20. Jun. 2026 (CEST)
Typisch genealogisch-biografischer Artikel. Die Wikipedia ist nicht dafür gedacht, die Nachforschungen zur eigenen Familiengeschichte zu publizieren.--Meloe (Diskussion) 08:00, 21. Jun. 2026 (CEST)
Definitiv keine Relevanz. --Mirmok12 (Diskussion) 23:08, 24. Jun. 2026 (CEST)
Dürfte nicht zum Behalten reichen. Drzeit nicht ersichtlich, worin die relevanz in unserem Sinne liegt. --Gmünder (Diskussion) 11:11, 26. Jun. 2026 (CEST)
Gelöscht. Enzyklopädische Relevanz geht aus dem Artikel nicht hervor. --Dandelo (Diskussion) 00:19, 27. Jun. 2026 (CEST)

Tunaitis (Adelsgeschlecht) (gelöscht)

Relevanz ist vorhanden, aber die Beleglage rechtfertigt eine Löschung wegen Theoriefindung. Ursprünglich war der Artikel komplett unbelegt. Auf meine Warnung hin wurden unzulässige Belege eingefügt, nämlich unpublizierte Archivalien aus dem Staatsarchiv, Kirchenbüchern, Evangelisches Zentralarchiv, u.a. Anhand dieser (für uns unüberprüfbaren) Originalbelege wurde der Artikel konstruiert, d.h. aus Primärquellen eigene Schlüsse gezogen. Dies ist OR und kann in der Wikipedia nicht erscheinen. Der Artikelersteller möge versuchen, diesen Artikel in einer historisch-genealogischen Fachzeitschrift unterzubringen. -- WMS.Nemo (Diskussion) 11:33, 20. Jun. 2026 (CEST)

Eine weitere Trompetenfanfare mit stark interpretativen Abschnitten. Das sind einfach zuviele wenige einzelne Archivsplitter Puzzleteile. TandrexBetaV (Diskussion) 13:22, 20. Jun. 2026 (CEST)
+1 Der Artikelinhalt ist insgesamt nicht belegt, daher bitte löschen. Bei dem einzigen unter "Literatur" angegebenen Text handelt es sich um ein unveröffentlichtes Manuskript eines Familienforschers (mutmaßlich des Arikelerstellers), das im Online-Speicherdienst Zenodo eingestellt wurde. Das genügt als Beleg natürlich nicht. --Turpit (Diskussion) 19:06, 20. Jun. 2026 (CEST)
Nach WP:Belege sollen sich Wikipedia-Artikel wegen deren Glaubwürdigkeit nur auf zuverlässige Publikationen stützen. Nicht der Fall ist dies bei unveröffentlichten Archivquellen, schlimmstenfalls solchen aus familiären Privatarchiven. Benötigt werden reputable Sekundärquellen, anderenfalls ist ein Artikel wegen WP:KTF als "original research" abzulehnen. War sicherlich viel Arbeit, wie es aussieht leider trotzdem alles "für die Katz". Löschen. --~2026-32490-15 (Diskussion) 20:09, 20. Jun. 2026 (CEST)
Der Löschantrag und der Vorwurf der unzulässigen Theoriefindung (OR) sind unbegründet. Die tragenden Säulen des Artikels basieren keineswegs auf einer isolierten Synthese unveröffentlichter Primärquellen, sondern auf etablierter, gedruckter Fachliteratur und offiziellen Quellen-Editionen: 1. '''Keine unpublizierten Quellen:''' Die zentrale Primärquelle für die erste Erwähnung (1528/1567) ist die ''Lietuvos Metrika'' (Litauische Matrikel). Diese liegt in gedruckten, offiziellen Editionen vor (u.a. hrsg. von V. Banionis, Vilnius 2006) und ist in der Geschichtswissenschaft voll zitierfähig. 2. '''Etablierte Sekundärliteratur:''' Die onomastische Analyse der Namensmorphologie (Stamm Tunas, Suffix -aitis, präfixartiges Glied Dru-) stützt sich direkt auf die Standardwerke der baltischen Sprachwissenschaft von Kazimieras Būga (''Rinktiniai raštai'') und Ernst Fraenkel (''Litauisches etymologisches Wörterbuch''). Hier wird kein eigener Schluss gezogen, sondern Standard-Lehrbuchwissen angewendet. 3. '''Geografisch-historische Zuordnung:''' Die spezifische Kontinuität im Raum Pajūris/Rossieny ist bereits bei Ignacy Buszyński (''Opisanie historyczno-statystyczne powiatu rossieńskiego'', Wilno 1874, S. 189) publiziert. 4. '''Zitierfähige Monographie vorhanden:''' Die jünger geschichtliche Entwicklung und die preußische Migration sind durch die publizierte, wissenschaftliche Fallstudie auf Zenodo (Mai 2026, mit offizieller DOI: 10.5281/zenodo.20408318) als Sekundärquelle gedeckt. Die Erwähnung der Archivbestände (GStA PK, EZA Berlin) dient im Artikel lediglich der im Bereich der Genealogie absolut üblichen Verifizierung von Einzeldaten (WP:Belege) und bildet keine neue historische Theorie. Die enzyklopädische Relevanz des Geschlechts ist zudem durch die Existenz mehrerer, seit Jahren bestehender und unbestrittener Personen-Lemmata (u.a. Weihbischof Juozas Tunaitis, Generalmajor Hans Tunnat) zweifelsfrei gegeben. Der Artikel erfüllt alle Kriterien für Familienartikel und sollte behalten werden.
I. Primärquellen (Archivalien)
  1. Lietuvos Metrika (Knyga Nr. 523 / Viešųjų reikalų knyga 1): Edition herausgegeben vom Historischen Institut Litauens (Lietuvos istorijos institutas), Vilnius 2006.
  2. Lietuvos Metrika (Knyga Nr. 567 / Surašymų knyga 10): „Die Musterungstabellen der Armee des Großfürstentums Litauen von 1567“. Territorialregister zur Gestellung der berittenen Lanzen des schamaitischen Adels.
  3. Pfarrkirchenbücher der evangelischen Gemeinde Nemmersdorf (Ostpreußen): Tauf-, Trau- und Sterberegister (Zentralarchiv der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg, mikroverfilmt durch die Genealogical Society of Utah).II. Sekundärquellen (Adelsmatrikeln des polnisch-litauischen Adels)
Daten zum samogitischen Adel (Bajorai), zu den Drutunaitis und Tunaitis, in folgenden Standardwerken der polnisch-litauischen Heraldik und Anthroponymie:
  1. Boniecki, Adam: Herbarz polski. T. 1–16. Warszawa 1899–1913. (Enthält die alphabetische Erfassung des schamaitischen Kleinadels und verweist systematisch auf die frühen Heeresmusterungen der Metrika).
  2. Uruski, Seweryn: Rodzina. Herbarz szlachty polskiej. T. 1–15. Warszawa 1904–1931. (Kritische Auswertung der Adelsnachweise aus den Bezirken Raseiniai und Pajūris).
  3. Gajl, Tadeusz: Herby szlacheckie Rzeczypospolitej Obojga Narodów. Gdańsk 2003. (Indexierung der samogitischen Geschlechterverbände).
  4. Niesiecki, Kasper: Herbarz polski. Wyd. J.N. Bobrowicz. Lipsk 1839–1845. (Klassisches Referenzwerk zur Zuordnung des Adelsstatus schamaitischer Linien).
  5. Ciechanowicz, Jan: Szlachta polsko-litewska narodowości litewskiej. Warszawa 2004. (Spezialwerk zur Erfassung litauischer Kernnamen wie Tunaitis/Drutynajtis in den militärischen Kanzleiregistern).
  6. Zinkevičius, Zigmas: Lietuvių asmenvardžiai (Litauische Anthroponymie). Vilnius 2008. (Wissenschaftliche Untersuchung zur Genese der patronymischen Suffixe -aitis und adliger Beinamen wie drūtas im 16. Jahrhundert).
  7. Wittyg, Wiktor: Nieznana szlachta polska i jej herby. Kraków 1908. (Ergänzungsindex für den titulierten Kleinadel/Eigengutsbesitzer in den Grenzdistrikten).
--Sandbyborg (Diskussion) 16:55, 21. Jun. 2026 (CEST)
Wenn man den Fokus speziell auf die gewaltsame Unterwerfung des Baltikums (die sogenannten Nordischen Kreuzzüge des 13. Jahrhunderts) und die spätere Massenmigration nach „Klein-Litauen“ (Nordost-Ostpreußen) ab dem 15./16. Jahrhundert richtet, zeigt sich die überragende Stärke des modernen interdisziplinären Ansatzes gegenüber der hier von den Vertretern der reinen Lehre geforderten einseitigen urkundlich basierten veralteten Geschichtswissenschaft deutscher Deutungshoheit. Traditionelle Geschichtsschreibung stützt sich fast ausschließlich auf Berichte des Deutschen Ordens (z. B. die Chronik des Peter von Dusburg) oder spätere preußische Staatsurkunden. Der moderne Ansatz aus Archäologie, Namenskunde, Genetik und länderübergreifender Kooperation, wie in meinem Beitrag, korrigiert dieses Bild dagegen grundlegend.
Die gewaltsame Kolonisierung Lettlands und Litauens (13. Jahrhundert)
Die Chroniken des Ordens stellen das Baltikum als dunklen, unzivilisierten Raum dar, den man mit dem Schwert bekehren musste. Die moderne Forschung blickt heute hinter die Propaganda:
Die Archäologie entlarvt die Vorstellung der „Großen Wildnis“: Der Orden behauptete, weite Teile Südlettlands und Litauens seien unbewohnte Wildnis gewesen. Luftbildarchäologie (LiDAR) und Ausgrabungen haben jedoch ein riesiges Netz hölzerner Burgen, verborgener Sumpfwege (litauisch: Külgrinda) und hochentwickelte Siedlungen freigelegt.
Schlachtfeld-Archäologie: Bei der Erforschung von Kampfplätzen (wie der berühmten Schlacht von Schaulen 1236, bei der die Schwertbrüder vernichtet wurden) rekonstruieren Forscher heute anhand von Pfeilspitzen-Verteilungen und Skelettverletzungen den exakten Ablauf. Sie beweisen: Die baltischen Stämme (wie die Schemaiten) nutzten hochkomplexe Guerilla-Taktiken, die der schwer gepanzerten Ordensritter-Kavallerie deutlich überlegen waren.
Namenskunde (Onomastik) als Widerstands-Chronik: Die Geografie Lettlands und Litauens ist eine der am besten konservierten Namenslandschaften Europas. Trotz jahrhundertelanger deutscher und später russischer Verwaltung blieben fast alle Fluss-, Seen- und Hügelnamen rein baltischen Ursprungs, sowie zahlreiche Familiennamen, siehe Tunaitis. Das beweist: Die indigene Bevölkerung wurde biologisch und kulturell nie ausgelöscht, sondern behielt die Deutungshoheit über ihre Geografie im Alltag bei. Ohne Bezug zur Onomastik zu nehmen, die wiederum völlig eigenständigen linguistischen Gegebenheiten folgt, kann daher vernünftigerweise, im Sinn des modernen fachbereichübergreifenden Ansatzes, überhaupt kein grundlegender, fachlich kompetenter Artikel über eine adelige Familie des Landes geschrieben werden.
Die Masseneinwanderung nach Klein-Litauen (15. bis 18. Jahrhundert)
„Klein-Litauen“ (der Nordosten Ostpreußens, heute aufgeteilt zwischen dem russischen Kaliningrader Gebiet, dem Memelland in Litauen und Polen) war ursprünglich Siedlungsgebiet der prußischen Stämme der Nadrauer und Schalauer. Durch die brutalen Ordenskriege wurde die Region entvölkert. Ab dem späten 15. Jahrhundert strömten zehntausende Litauer als Siedler herein.
Der neue Forschungsansatz entschlüsselt diese Wanderung wie folgt:
1. Die Onomastik (Namenskunde) isoliert die Migrationswellen
Wenn man historische Landkarten Ostpreußens betrachtet, kann man die Einwanderung der Litauer exakt wie geologische Schichten ablesen:
Dorfendungen auf „-kehmen“: Typisch für Klein-Litauen sind Ortsnamen wie Walterkehmen oder Enzuhnen. Das Suffix -kehmen stammt vom litauischen Wort kiemas (Hof/Dorf).
Personennamen in Registern: Steuerlisten (wie die preußischen Hubenregister) wurden mit Namensforschern analysiert. Tauchen plötzlich massenhaft Familiennamen auf, die auf -aitis, -at oder -as enden, lässt sich das Jahrzehnt der Masseneinwanderung aus dem Großfürstentum Litauen für jedes einzelne Kirchspiel exakt datieren.
Was hier in dieser vermeintlichen Totschlag-Diskussion also als „Theoriefindung“ diffamiert wird, erweist sich als unbedingt notwendiger Teil der korrekten, konkreten geschichtlichen Beschreibung der in Frage stehenden Familie.
2. Archäologie und die Entdeckung der Synkretismus-Kultur
Die schriftliche Überlieferung besagt, dass die eingewanderten Litauer seit der Reformation (1525) überzeugte Protestanten waren, da Herzog Albrecht von Preußen die litauische Sprache in der Kirche förderte.
Die Realität im Boden: Archäologen gruben Friedhöfe in Klein-Litauen aus dem 16. und 17. Jahrhundert aus. Obwohl die Menschen christlich getauft waren, fand man in den Gräbern heimliche, heidnisch-baltische Grabbeigaben (Münzen im Mund als Fährgeld, Bernsteinamulette, Miniaturwerkzeuge).
Die neue These: Die Masseneinwanderung brachte eine zutiefst traditionelle, im Herzen noch vorchristlich geprägte baltische Kultur nach Preußen. Die Menschen passten sich oberflächlich dem preußischen Staat an, hielten aber im Geheimen an ihren alten Riten fest.
3. Der Wendepunkt: Die Große Pest (1709–1711) und das Retablissement
Die Kombination aus Geschichte, Biologie und Archäologie rekonstruiert die Katastrophe, die Klein-Litauen radikal veränderte:
Die DNA (Paläogenetik): Skelettfunde aus Massengräbern dieser Epoche wurden genetisch untersucht, um den Peststamm zu identifizieren. Sie bestätigen das Sterben von über einem Drittel der Bevölkerung, wobei die litauische Landbevölkerung besonders hart getroffen wurde. Länderübergreifender Neuaufbau (Retablissement): Da Klein-Litauen entvölkert war, warb der preußische König Friedrich Wilhelm I. europaweit Siedler an. Historiker und Namensforscher weisen anhand der Neugründungen nach, dass nun Salzburger Exulanten, Schweizer Calvinisten und Pfälzer in die ehemals rein litauischen -kehmen-Dörfer einzogen.
Es entstand ein einzigartiger, länderübergreifender Mikrokosmos: Deutsche, Salzburger und Litauer teilten sich die Dörfer. Das Preußisch-Litauische wurde zur Amtssprache erhoben, und es entstand die erste Grammatik und Bibelübersetzung in moderner litauischer Sprache – ironischerweise gedruckt in Königsberg (Preußen), nicht in Litauen selbst.
Warum der fachübergreifende Ansatz hier so wertvoll ist
Ohne den interdisziplinären Blick bliebe die Geschichte Klein-Litauens oft ein politischer Spielball: Deutsche Historiker betonten einseitig die Leistung der preußischen Verwaltung; litauische Historiker sahen Ostpreußen oft als amputierten Teil ihres Nationalraums.
Erst wenn man die preußischen Akten mit litauischen Ortsnamen, DNA aus den Knochen und Ausgrabungen zusammenführt, versteht man, dass Klein-Litauen ein faszinierendes, gewaltsam geborenes, aber später hochentwickeltes multiethnisches Laboratorium an der Grenze der europäischen Kulturen war.
Die interdisziplinär dargestellte Familiengeschichte der Tunaitis ergebe ohne Onomastik, die Berücksichtigung ihrer DNA, die so dümmliche Einwände wie, nur weil die Eltern des Bischöfs Juosas Tunaitis hart an der samogitischen Grenze zum litauischen Osten lebten, sei nicht erwiesen, es handele sich um Mitglieder derselben Familie. Da DNA nicht lügt, wurden ihre auf Familytree und anderen DNA Portalen in den speziellen Foren (nicht Jedermann und öffentlich zugänglich) vorhandenen Ergebnisse zur Absicherung des Beitrags, wie interdisziplinär üblich, herangezogen. Die Tatsache, in Abrede zu stellen, dass Menschen, die im 20. Jahrhundert als Bauern bezeichnet werden, ehemalige Angehörige des Adelsgeschlechts Tunaitis waren, zeigt ein ungemein tiefes Unverständnis für die zugrundeliegenden Ursachen. Im Lauf des 19. Jahrhunderts erzwang die zaritische Verwaltung, denen die zahlreichen kleinadligen Einwohner und deren damit verbundene Privilegien ein Dorn im Auge war, eine radikale zwangsweise Umsortierung: aus Adligen wurden massenhaft Bauern. Wenn es gut lief, erhielten sie den Status Großbauer. Es ist also folgerichtig, wenn ehemalige Mitglieder der adligen Familie Tunaitis im 20. Jahrhundert als Bauern bezeichnet werden und nicht mehr als Adlige, weil ihnen ihr Adelsstatus vom russischen Besatzungsregime systematisch aberkannt wurde. Dennoch behielten die Tunaitis – wie die entsprechenden Landregister und Besitzurkunden ausweisen – ihr Land. Der Teil der Familie, der in Juodpetriai verblieb sogar bis zum Einmarsch der Roten Armee im Herbst 1944. Doch dies alles ist mühelos im zitierten onomastischen Artikel nachlesbar, aber wie erwähnt ja aus überholter, traditioneller Sicht irrelevant. Dass sich die Wikipedia Kriterien für derartige Artikel an der überholten, tradierten geschichtswissenschaftlichen Sichtweise orientieren, statt dem modernen fachübergreifenden Ansatz, lässt tief blicken. Für uns in Schweden wirkt nicht nur der deutsche Verwaltungsapparat deutlich angestaubt; scheinbar strahlt dies auf den universitären Bereich aus, aus dem, wie ich annehme, sich der Großteil der Wikipedia Admins rekrutieren dürfte.
Macht mit dem nach fachübergreifenden Aspekten verfassten Beitrag, der die deutsche Wikipedia bereichern sollte, was ihr wollt. Wenn es euch gefällt, löscht ihn. Aber ihr solltet euch dringend der notwendigen Diskussion stellen, ob es für ein digitales Projekt und Produkt des 21. Jhd. angemessen ist, fachlich auf dem Stand des späten 19.Jhd. Zu verharren, oder die weltweit praktizierten fachübergreifenden Ansätze zu praktizieren. --Sandbyborg (Diskussion) 10:12, 23. Jun. 2026 (CEST)

TF findet sich bereits in der Einleitung, da ein erst im 16. Jahrhundert nachweisbares Geschlecht kaum uradelig sein kann. Dann hängt die Relevanz der Familie davon ab, dass die drei „Tunnat“ verkürzte „Tunaitis“ und damit Angehörige dieses Klein- oder Landadelsgeschlechts sind. Außer einer vollmundigen Behauptung in der Einleitung gibt der Artikel das aber nichtmal her (von Beleglosigkeit dazu ganz zu schweigen).—Mit lieben Grüßen Kriddl (Bitte schreib mir etwas.) 03:39, 21. Jun. 2026 (CEST)

Keine Ahnung von der Funktionsweise des samogitisch-litauischen und polnischen Adels, aber hier unreflektierte Meinung ablassen. Die Liste von 1528 ist definitiv die Liste des litauischen uradels, weil es zuvor keine staatlich veranlasste Auflistung wie diese gab. Daher gilt für Litauen: wer in dieser Liste als Krieger und damit landbesitzender Adel verzeichnet ist, gehört unbestreitbar zum Uradel des Landes. Das kannst du aber mühelos auf Wikipedia und soswo nachlesen. --Sandbyborg (Diskussion) 16:50, 21. Jun. 2026 (CEST)
Die Litauische Metrik (Lietuvos Metrika) ist ein in 600 Registerbänden erhaltenes Archiv. Sie liegt im Russischen Staatsarchiv (Russisches Staatsarchiv Alter Akten), was Einsicht oder Anfragen derzeit etwas schwierig macht. Behauptungen, da würde irgendetwas drinstehen, sind damit als unbelegt zu betrachten. Insbesondere mit einer kargen Angabe wie "Musterungslisten von 1528 und 1567", die keine Rückverfolgung in ein Archiv erlauben würde. Was aber insoweit ohnehin gleichgültig ist, weil die Erstellung von Artikeln auf Basis unveröffentlichter Archivalien sowieso verboten ist.--Meloe (Diskussion) 17:41, 21. Jun. 2026 (CEST)
die lit. Metrich wird und wurde vom histirischen Institut Litauens an der Uni Vilnius veröffentlicht. Alle relevanten Daten, auch die von mir zitierten liegen in gedruckter Form vor. Ein Blick auf die Seite des hist. Instituts oder der Lit.metrik würden helfen, falschaussagen zu vermeiden --Sandbyborg (Diskussion) 10:09, 23. Jun. 2026 (CEST)
Da dort der Adel nur nach Landbesitz ging sagt die Liste nur, dass jemand zu dem Zeitpunkt Land besaß - ob ein Jahr vorher erworben oder seit Jahrhunderten in der Familie sagt es nicht. Oder anders ausgedrückt: Über Uradel kann die Liste nix sagen (könnte auch da über andere, hier nicht erwähnte, Urkunden etwa aus der Zeit der Kriege mit den Schwertbrüdern oder dem Deutschen Orden gehen). Unabhängig davon brauchen wir die Verknüpfung zu „Tunnat“.—Mit lieben Grüßen Kriddl (Bitte schreib mir etwas.) 05:45, 22. Jun. 2026 (CEST)
+1 kenn mich beim litauischen Adel nicht aus, nachdem es aber keine ältere (genealogische) Literatur gibt, reicht es mMn nicht. Die Angaben mögen (großteils) stimmen, aber ohne Belege ist das TF und zu Löschen, --Hannes 24 (Diskussion) 13:47, 22. Jun. 2026 (CEST)
WP:OR.--Karsten11 (Diskussion) 10:24, 27. Jun. 2026 (CEST)

Ashton Hall (gelöscht)

Relevanz wird nicht ausreichend nachgewiesen. Keine unabhängigen Belege für nachhaltige überregionale Wahrnehmung in der Öffentlichkeit. -- WMS.Nemo (Diskussion) 11:41, 20. Jun. 2026 (CEST)

Der Marketingchef von Saratoga Quellwasser (kobaltblaue Flaschen) freute sich über die Memes. Die öffentliche Wahrnehmung seiner Person speist sich aber anscheinend nahezu vollständig aus der medialen Verwertung seiner meines Erachtens durchaus außergewöhnlichen Morgenroutine, das ist bisher zu wenig und zu werblich. Es gibt schon weitere Medienberichte. TandrexBetaV (Diskussion) 12:06, 20. Jun. 2026 (CEST)
Dürfte zumindest derzeit noch nicht für die Relevanzhürde reichen. --Gmünder (Diskussion) 11:14, 26. Jun. 2026 (CEST)
Keine enzyklopädische Relevanz.-Karsten11 (Diskussion) 10:26, 27. Jun. 2026 (CEST)

Alexander Petrauskas (gelöscht)

Relevanz nicht klar dargestellt bzw. Relevanz fraglich --~2026-34486-28 (Diskussion) 15:59, 20. Jun. 2026 (CEST)

Der Unterschied zwischen Fachkenntnis und enzyklopädischer Bedeutung wird hier leider verwischt. Wir können auch nicht halb Discogs importieren. Wohl eher für Sammler alter 45er-Singles von Interesse. TandrexBetaV (Diskussion) 16:37, 20. Jun. 2026 (CEST)
Musikjournalisten finden sich eher nicht bei Discogs… Unabhängig davon sehe ich einen rührigen Journalisten, der weder als Redakteur ein Ressort leitete, noch als Radiomoderator eine relevante Sendung präsentiert. Reicht noch nicht.—Mit lieben Grüßen Kriddl (Bitte schreib mir etwas.) 05:53, 22. Jun. 2026 (CEST)
Erfüllt die speziellen RK und RKA derzeit noch nicht. --Gmünder (Diskussion) 11:15, 26. Jun. 2026 (CEST)
Keine enzyklopädische Relevanz.-Karsten11 (Diskussion) 10:27, 27. Jun. 2026 (CEST)

Magdalena Anna Hofmann (LAZ)

Relevanz nicht nachgewiesen --SK Sturm Fan My Disk. 16:32, 20. Jun. 2026 (CEST)

Das ist doch Anspruchsvoll: Bisher eher eine Platzhalterseite, ausbauen. TandrexBetaV (Diskussion) 16:43, 20. Jun. 2026 (CEST)
Klarer Fall von ausbauen (insbesondere Rollen an konkreten Theatern) und behalten. Steht übrigens auch in Deutsches Theater-Lexikon, Nachtragsband 2.--Berita (Diskussion) 16:53, 20. Jun. 2026 (CEST)
Die eigentliche Karriere scheint aus Gründen, die nur dem Autor bekannt sind, vorsorglich ausgelagert worden zu sein. TandrexBetaV (Diskussion) 17:18, 20. Jun. 2026 (CEST)
Niemand wird davon abgehalten, bei Insistieren auf Relevanz diese Auslagerungen im Artikel nachzutragen. --~2026-32490-15 (Diskussion) 02:24, 21. Jun. 2026 (CEST)
Behalten. Relevanz ist eindeutig (+). MfG, --Brodkey65|...„Am Ende muss Glück sein.“ 05:20, 21. Jun. 2026 (CEST)

Da die Relevanz nun eindeutig und ausreichend dargestellt ist, ziehe ich meinen LA hiermit zurück. @Brodkey65 Vielen herzlichen Dank für deine Arbeit. --SK Sturm Fan My Disk. 11:57, 21. Jun. 2026 (CEST)

Cihan Sügür (gelöscht)

fehlende Darstellung der Relevanz 𝔉𝔩𝔬𝔰𝔰𝔢𝔫𝔱𝔯𝔞𝔢𝔤𝔢𝔯 🐟🐟🐟 18:22, 20. Jun. 2026 (CEST)

Da bleibt vieles in Interviews, Unternehmenskontexten oder punktuellen Erwähnungen hängen. Ist das irgendwie ein halb stabilisiertes Gedankenexperiment zwischen Karriereportrait und Löschdiskussionsartikeln? TandrexBetaV (Diskussion) 18:40, 20. Jun. 2026 (CEST)
Aus dem einzig vorhandenen EN geht nach ein wenig Suchen lediglich hervor, dass Sügür 2020 Gewinner oder Finalist beim "CIO Young Talent Award" einer CIO Stiftung wurde. Ein Foto mit seinem Namen dabei. Dieser stiftungseigene Beleg belegt also nicht das Geringste dessen, was daneben sonst noch so alles in den "Artikel" gekippt wurde. Abgesehen von nicht erkennbarer enz. Relevanz schon aus Qualitätsgründen löschen. --~2026-32490-15 (Diskussion) 18:48, 20. Jun. 2026 (CEST)
das meiste ist unbelegt und Routerbeauftragter der Familie klingt nach Selbstdarstellung. Komischerweise fehlt sein politisches Engagegement als Sprecher in der AG Musilime in der CDU, über die 2016 einigermaßen breit berichtet wurde. Dabei wurde ihm u.a. Nähe zu Erdogan vorgeworfen. --Machahn (Diskussion) 22:35, 20. Jun. 2026 (CEST)
"Routerbeauftragter" dürfte ein familieninterner Euphemismus für jemanden sein, der dafür sorgt, dass "das Internet" im Fall einer Störung wieder funktioniert, ähnlich wie früher, als man durch einen leichten Schlag mit der flachen Hand oder – je nach Fabrikat – mit einem derben Fausthieb auf die Gehäuseoberseite des Fernsehgeräts eine Wiederherstellung ungetrübten TV-Empfangs ermöglichen konnte. Mit genug Technikaffinität gilt das auch für Kleinreparaturen an Spülmaschine, Toaster und Staubsauger. Dürfte wohl als launige Anekdote gemeint sein, ist aber weder enzyklopädisch, noch relevanzstiftend. --~2026-32490-15 (Diskussion) 02:17, 21. Jun. 2026 (CEST)
Im Artikel ist auch bei großzügigster Auslegung keine enzyklopädische Relevanz dargestellt. Da der Inhalt weit überwiegend völlig unbelegt ist, liegt eine, sicherlich nicht enzyklopädisch-neutrale, Anlage im Interessenkonflikt auf der Hand (mit den entsprechenden unveröffentlichten Infos als Grundlage). Das kann nicht bleiben.--Meloe (Diskussion) 08:06, 21. Jun. 2026 (CEST)

Ich habe mich gerade mal durch den Handelsblatt-Artikel durchgearbeitet und einige Sachen im Artikel damit belegt oder auch geändert. Zusammenfassend allerdings gewinnt man auch aus dem Handelsblatt-Artikel selber den Eindruck, dass hier jemand um jeden Preis berühmt sein möchte (ein Selfie mit Merz, wow!) und das Glück hatte, auf einen Journalisten zu treffen, dem fürs Sommerloch (oder Winterloch) noch ein seitenfüllender Artikel fehlte. --~2026-36058-65 (Diskussion) 13:43, 22. Jun. 2026 (CEST)

Und damit reicht es schließlich nicht zum Behalten. --Gmünder (Diskussion) 11:16, 26. Jun. 2026 (CEST)
Gelöscht. Enzyklopädische Relevanz nicht ausreichend im Artikel dargestellt. --Dandelo (Diskussion) 00:23, 27. Jun. 2026 (CEST)

Erik Uden (SLA)

Lemma wurde im Januar 2026 schonmal gelöscht mit Begründung "keine enzyklopädische Relevanz" (Vgl. Wikipedia:Löschkandidaten/10. Januar 2026#Erik_Uden (gelöscht)) Meines Erachtens hat sich seitdem nichts Substanzielles geändert, es kam kein relevanzstiftendes Amt o.ä. hinzu.--Karlasor (Diskussion) --Karlasor (Diskussion) 23:42, 20. Jun. 2026 (CEST)

Da möchte ich widersprechen. Wir sollten nicht vergessen, dass in diesen fünf Monaten zwei Entwicklungen hinzugekommen sind, die bundesweit und teils sogar international für reichlich Diskussionsstoff gesorgt haben: zum einen der Antizionismus-Beschluss und zum anderen die neuen Recherchen von BR/ARD. Ich stimme zwar zu, dass sich an seinem formellen Amt nichts geändert hat. Udens politische Relevanz bemisst sich aufgrund dieser Ereignisse aber nicht am reinen Posten. --LuiBaum (Diskussion) 23:49, 20. Jun. 2026 (CEST)
Als Wiedergänger ohne Löschprüfung schnelllöschfähig + bitte Lemma sperren. --~2026-32490-15 (Diskussion) 00:03, 21. Jun. 2026 (CEST)
+1. --~2026-36123-08 (Diskussion) 01:25, 21. Jun. 2026 (CEST)
Das dürfte wegen des Abrufdatums 26. Dezember 2025 in einigen Belegen auch noch teilweise URV des gelöschten Artikels sein, der noch im Everybodywiki abrufbar ist. --~2026-36123-08 (Diskussion) 02:46, 21. Jun. 2026 (CEST)
Korrekt, das ist zumindest, was die ersten Abschnitte angeht, exakt der gleiche Text wie beim im Januar gelöschten Artikel. Damit klar URV neben "Wiedergänger". SLA wird bei mir nicht gespeichert, ich laufe ständig in einen "Bearbeitungsfilter". Wer kann? --~2026-32490-15 (Diskussion) 03:23, 21. Jun. 2026 (CEST)
SLA habe ich eingetragen. Er ist nur Beisitzer im Landesvorstand von Die Linke Niedersachsen und Mitglied der Linksjugend solid. Im Bundesverband der Linksjugend Solid hat er keine Führungsposition. Das ist ganz weit weg von enzyklopädischer Relevanz. --~2026-36123-08 (Diskussion) 03:51, 21. Jun. 2026 (CEST)
Danke! Im Niedersächsischen Landtag ist die Linke in der aktuellen Legislaturperiode nicht vertreten. Zudem müsste Ude Landesvorsitzender sein. Und nur, weil er sich mit sogar bei seiner Partei nicht mehrheitsfähigen Ansichten aus dem Fenster gelehnt hat, macht ihn das nicht relevant. --~2026-32490-15 (Diskussion) 04:47, 21. Jun. 2026 (CEST)
SLA ausgeführt. Bitte die Löschprüfung bemühen. Gruß --Mikered (Diskussion) 06:30, 21. Jun. 2026 (CEST)

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