Wiktor Petrowitsch Dubynin

russischer Feldherr From Wikipedia, the free encyclopedia

Wiktor Petrowitsch Dubynin (russisch Виктор Петрович Дубынин; * 1. Februar 1943 in Martjusch, Oblast Swerdlowsk, Russische SFSR; † 22. November 1992 in Moskau) war ein sowjetischer bzw. russischer Offizier und posthum Träger des Titels Held der Russischen Föderation.

Werdegang

Wiktor Petrowitsch Dubynin

Dubynin diente seit 1961 in der Sowjetarmee. 1964 schloss er die Fernöstliche Panzerakademie ab, 1978 die Rodion-Malinowski-Panzerakademie und schließlich 1984 die Generalstabsakademie.

Von 1986 bis 1987 diente er als Kommandeur der sowjetischen 40. Armee in Afghanistan. Von 1989 bis 1992 war er der vorletzte Kommandeur der sowjetischen Nordgruppe der Streitkräfte in Polen.

Am 10. Juni 1992 ernannte Präsident Boris Jelzin Dubynin zum Chef des Generalstabs der Streitkräfte der Russischen Föderation. Am 5. Oktober wurde er der erste General der russischen Armee seit dem Zerfall der Sowjetunion. Zu diesem Zeitpunkt litt Dubynin bereits an unheilbarem Krebs, weshalb ihn der damalige Verteidigungsminister Pawel Gratschow im Krankenhaus besuchen musste, um ihm die Schulterstücke zu überreichen.

Dubynin starb am 22. November 1992 nach langem Kampf gegen Krebs. Sein Grab befindet sich auf dem Nowodewitschi-Friedhof in Moskau.

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