Wilhelm Fischer (Jurist)
deutscher Ministerialdirigent am Bayerischen Justizministerium
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Wilhelm Fischer (* 17. Januar 1906 in Ansbach; † 8. Januar 1980) war ein deutscher Ministerialdirigent im Bayerischen Justizministerium.
Leben
Fischer machte als Sohn eines königlichen Regierungsfunktionärs 1925 Abitur am Neuen Gymnasium Nürnberg. Er begann sein Jurastudium in Erlangen und wurde im Sommersemester Mitglied der dortigen musischen Studentenverbindung AMV Fridericiana Erlangen. Er setzte seine Studien in Würzburg fort (dort 1927 Eintritt in die AMV Würzburg).
1930 wurde Fischer Referendar in Nürnberg, 1932 Assessor und Zweiter Staatsanwalt im Justizministerium in München, 1933 Zweiter Staatsanwalt in Nürnberg und 1934 Amtsgerichtsrat in München. Im Zweiten Weltkrieg fungierte er als Oberzahlmeister.
1947 wurde Fischer zum Oberlandesgerichtsrat befördert, 1950 zum Oberregierungsrat, 1951 zum Regierungsdirektor, 1953 zum Ministerialrat im Bayerischen Justizministerium und 1965 schließlich zum Ministerialdirigenten im Justizministerium. 1971 trat er in den Ruhestand.
Ehrungen
Literatur
- Horst Gwinner: Die Akademisch-Musikalische Verbindung Fridericana im Sondershäuser Verband, vormals Studentengesangverein Erlangen. Erlangen 2016, im Selbstverlag, S. 498
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Fischer, Wilhelm |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Jurist und Ministerialbeamter |
| GEBURTSDATUM | 17. Januar 1906 |
| GEBURTSORT | Ansbach |
| STERBEDATUM | 8. Januar 1980 |