Wolfgang Hübner (Journalist)

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Wolfgang Hübner (* 1959) ist ein deutscher Journalist. Nach dem Abgang von Tom Strohschneider im Jahr 2017 leitete er kommissarisch die Tageszeitung Neues Deutschland. Er bildete bis 2024 gemeinsam mit Uwe Sattler, Regina Stötzel und Ines Wallrodt die kollektive Chefredaktion dieser Zeitung, die in dieser Zeit in nd umbenannt worden ist.

Wolfgang Hübner absolvierte von 1981 bis 1985 sein Journalistik-Studium an der Sektion Journalistik an der Karl-Marx-Universität Leipzig, das er mit „sehr gut“ abschloss. Anschließend absolvierte er ein Volontariat bei der Sächsischen Zeitung, dem Organ der Bezirksleitung Dresden der SED.

Hübner kam 1985 zum Neuen Deutschland, damals Organ des ZK der SED, und blieb dieser Zeitung sein Berufsleben lang treu. Er war zunächst in der Abteilung Volksbildung tätig, ab 1990 dann im Ressort Innenpolitik, ab 1998 als Ressortleiter. Im Jahre 2005 wurde er Mitglied der Chefredaktion des ND, der er bis 2024 angehörte. Anschließend wirkte er noch als politischer Korrespondent beim nd, bis er 2026 in Rente ging.

Hübner ist Mitautor des Buchs Lafontaines Linke. Im Jahre 2015 erschien sein Buch Mosekunds Merkzeugkasten, in dem Texte aus der ND-Kolumne Mosekunds Montag gesammelt sind.

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