Xenojulis margaritacea
Art der Gattung Xenojulis
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Xenojulis margaritacea ist eine Fischart aus der Familie der Lippfische (Labridae). Sie kommt im westlichen Pazifik rund um die Philippinen und Neuguinea und im östlichen Indischen Ozean an der Westküste Australiens vor.
| Xenojulis margaritacea | ||||||||||||
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Xenojulis margaritacea, Männchen | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name der Gattung | ||||||||||||
| Xenojulis | ||||||||||||
| de Beaufort, 1939 | ||||||||||||
| Wissenschaftlicher Name der Art | ||||||||||||
| Xenojulis margaritacea | ||||||||||||
| (Macleay, 1883) |
Merkmale
Xenojulis margaritacea hat einen spindelförmigen, seitlich abgeflachten Körper und erreicht eine Standardlänge von 6,5 bis 9,1 Zentimeter. Die maximale Körperhöhe liegt bei 34 bis 38,5 % der Standardlänge, die Kopflänge beträgt 33 bis 35,4 % der Standardlänge. Männchen sind mehr oder weniger unregelmäßig bordeauxrot und grün gestreift, wobei die Färbung zum Bauch hin blasser wird. Die Iris ist gelb. Die Brustflossen sind transparent mit einer grünen Basis. Auf dem Kiemendeckel befindet sich ein gelber Fleck. Die natürliche Färbung der Weibchen ist bisher unbekannt. Präparierte Weibchen sind blass mit fünf unregelmäßigen, dunklen Streifen an den Körperseiten. Auf den Bauchflossen befinden sich zwei schwarze Flecken. Sie sind langgestreckt und reichen bei den Weibchen bis zum Anus, bei den Männchen bis hinter den Ansatz der Afterflosse.[1]
- Flossenformel: Dorsale IX/11; Anale III/11; Pectorale 13, Ventrale I/5, Caudale 14.
- Schuppenformel: SL 26.
- Branchiostegalstrahlen: 6.
- Kiemenrechen: 19–20.
Lebensraum
Xenojulis margaritacea lebt in flachen Meeresregionen in Tiefen von 2 bis 10 Metern, in Bereichen mit dichtem Bewuchs von Korallen oder Seegräsern.[2]
Systematik
Die Lippfischart wurde 1883 durch den australischen Ichthyologen William John Macleay als Platyglossus margaritaceus erstmals wissenschaftlich beschrieben.[3] 1939 führte der niederländische Ichthyologe Lieven Ferdinand de Beaufort die Gattung Xenojulis ein,[4] die bis heute monotypisch geblieben ist. Die Schwestergattung von Xenojulis ist Macropharyngodon. Von dieser Gattung unterscheidet sich Xenojulis vor allem durch die Bezahnung.[1] Innerhalb der Lippfische gehört Xenojulis zur artenreichen Unterfamilie der Junkerlippfische (Julidinae).[5]